2003, 3. Quartal
Lieber Kryon, in Buch 9 erwähnst du, dass der Zug des kollektiven Bewusstseins auf der Strecke langsamer wurde (obwohl wir die Zeitunterschiede nicht bemerkten). Warum haben wir ihn verlangsamt, wenn wir uns beschleunigen? Versuchen wir etwas anderes auf dem Gleis?
KRYON: Wir haben es wieder mit Metaphern zu tun, nicht wahr? Sie sind oft schwer zu erklären, da wir euch interdimensionale Eigenschaften beschreiben.
Da die Zeit relativ zu dem ist, was ihr wahrnehmt, und zu dem, was um euch herum ist, lasst mich eine Bühne schaffen, die ihr vielleicht verstehen werdet oder auch nicht: Nehmen wir an, ihr rast mit einer enormen Geschwindigkeit von der Erde (einer alten Realität) weg, nahe an eurem 4D-Geschwindigkeitslimit – eine Geschwindigkeit, die den Zeitrahmen von euch verändert. Wenn du nun eine Videokamera auf der Erde hättest und dir ansehen könntest, was sie zeigt (was du nicht kannst – aber tue so, als ob) – der Bildschirm, den du bei dir hast, würde zeigen, wie die Erde langsamer wird. In deinem Raumschiff würdest du deine Zeit jedoch als unverändert wahrnehmen, da sie relativ zu deiner eigenen Geschwindigkeit ist. Alles in der alten Realität (der alten Strecke) auf der Erde würde sich verlangsamen, da du dich mit fast Lichtgeschwindigkeit von ihr entfernst.
Als wir euch sagten, dass ihr euch verlangsamt habt, war das die Wahrnehmung der alten Realität, die zurückblickt, während ihr euch beschleunigt habt! Das ist schwer zu erklären und zu verstehen, daher solltet ihr euch, anstatt über die Details nachzudenken, lieber fragen: Habt ihr in den letzten drei oder vier Jahren eine Beschleunigung der Zeit gespürt? Wenn ja, dann feiert es und nutzt diese Gefühle als Bestätigung dafür, dass ihr tatsächlich die Spuren der Realität gewechselt habt. Die Erde ist jetzt eine andere – eine, die ihr verschoben habt!
Zum Original auf kryon.com (engl.)