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Kryon – Fragen und Antworten

   

2004, 1. Quartal

Lieber Kryon, ich habe über deine Aussagen über Licht und Multidimensionalität nachgedacht, und heute ist mir etwas aufgefallen. Ich bin mir nicht sicher, ob das ein Geistesblitz ist oder einfach nur verrückt. Ich wäre dir dankbar, wenn du mir sagen könntest, ob ich auf der richtigen Spur bin. Haben wir etwas über das Licht übersehen, das ganz offensichtlich ist? Wir leben in einer 4D-Raumzeit. Erlebt Licht Zeit? Licht ist ein masseloses Teilchen, sagen die Physiker. Meine »Erkenntnis« oder »verrückte Idee« ist, dass sich Licht in einer anderen Dimension als der 4D-Raumzeit befindet. Wenn dies richtig ist, muss sich dann nur unsere Wahrnehmung ändern?

KRYON: Ja, die Wahrnehmungen müssen sich ändern. Anstatt Licht außerhalb der Zeit zu sehen, muss man anfangen, Licht als von der Zeit gesteuert zu sehen. Es mag die Zeit nicht erleben, aber seine Eigenschaften (insbesondere die Geschwindigkeit) werden von ihr kontrolliert. Warum bewegt sich das Licht überhaupt? Was ist der Motor dahinter? Wenn man sich die grundlegende Energie der Realität ansieht, verlangt sie, dass das Licht mit der Zeit in Verbindung gebracht wird. Da aber die Zeit für viele Teile des Universums unterschiedlich ist, ist das Licht nicht die Konstante, für die ihr es haltet.

Deine Einsichten sind gut, aber du musst sie noch weiter ausbauen. Licht ist in der Tat teilweise interdimensional, aber es ist für immer an Formeln über die Realität des Ortes gebunden, an dem es sich befindet. Jeder Zeitrahmen wird eine andere »Lichtgeschwindigkeit« erzeugen. Dies ist vielleicht der schwierigste Teil dessen, was wir in Astronomie und Physik lehren. Wenn du in den Weltraum blickst, wird das Licht, das von einem weit entfernten Ort kommt, als mit einer konstanten Geschwindigkeit reisend angesehen, um zu dir zu gelangen – die gleiche Geschwindigkeit wie das Licht, das von der Glühbirne über deinem Kopf kommt. In Wirklichkeit ist das nicht der Fall. Stell dir stattdessen vor, dass dieses ferne Licht eine lange Reise durch »leichte Straßen« gemacht hat, auf denen es Bauverzögerungen, Stopps und sogar Schnellstraßen gab! Es ist nicht auf die einfache, lineare Weise hierher gekommen, wie ihr glaubt. Auf dem Weg dorthin reagierte es auf die Zeiträume, die es durchlief. Dadurch fragt ihr euch auch, ob eure Entfernungsmessungen korrekt sind.

Wenn ihr beginnt, mehr über die dunkle Energie (nicht negativ, sondern unsichtbar) in eurem Universum herauszufinden, müsst ihr zu dem Schluss kommen, dass sie interdimensional ist und sich daher ein Teil von ihr sogar in einem Quantenzustand befindet (alle zusammen, ohne Entfernung). Sobald du dieses Attribut zur Realität des Raums hinzufügst, musst du in Betracht ziehen, dass das, was du als Licht siehst und misst, in Wirklichkeit viel komplexer sein könnte, als du dachtest.

Was die Wissenschaftler als »Urknall-Rest« bezeichnen, ist eine Energie, die von einer Dimensionsverschiebung übrig geblieben ist, nicht von einer Explosion. Es schafft eine Realität, in der man nur einen Teil davon in 4D sehen kann und in der die Energie sich nicht zu dem Ganzen »addiert«, von dem man weiß, dass es da ist. Dies wird euch in die interdimensionale Mathematik führen und schließlich auch zur Entdeckung der Öffnungen, über die wir gesprochen haben. Es wird noch mehr dazu kommen.

Zum Original auf kryon.com (engl.)

   

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