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Kryon – Fragen und Antworten

   

2004, 2. Quartal

Lieber Kryon: Vor langer Zeit, 1987, saß ich in meinem Büro und diskutierte mit meinem Kollegen über das »Gottesprinzip«. Ich erinnere mich, dass ich sagte, dass Gott meiner Meinung nach Energie sei, das, was uns beseelt. Plötzlich verblüffte ich meinen Freund (und mich selbst) mit der Aussage, dass "wir Gott sind". Kurz darauf brach mein Leben in allen Bereichen zusammen. Als ich mich langsam erholte, begann ich zu erkennen, dass dasselbe auch einigen anderen Menschen widerfuhr, wenn auch nicht vielen. Ich fand Kryon und dachte, dass ich vielleicht ein Lichtarbeiter sei. Ich muss sagen, es ist ein einsamer Weg, denn ich traue mich nicht, mein Wissen weiterzugeben, nicht einmal an meine Familie. Ich kann akzeptieren, dass wir als Gruppe auf universelle Weise helfen, aber was nützt es mir, wenn ich mir dessen bewusst bin, während andere es nicht sind? Wenn wir nur das Licht halten, wir alle, und etwas bewirken, muss ich das doch nicht wissen. Könnte es sein, dass es eine Zeit geben wird, in der ich über diese Dinge ohne das übliche »Augenrollen« sprechen kann?

KRYON: Mein Lieber, du bist ein Lichtarbeiter, und 1987 war »das Jahr« deines Erwachens. Das Jahr 1992 ist das Jahr, in dem du es gefeiert hast! Ja, es ist eine schwierige Aufgabe. Wie wir schon sagten, seid ihr es, die im Moment die »Schwerstarbeit« für den Planeten leisten.

Was das »Augenrollen« anbelangt, so möchte ich einige Dinge wiederholen. Was geschah vor einigen Jahren, als die ungewöhnliche und seltsame Idee der Existenz von Keimen aufkam? Die Ärzteschaft hat laut gelacht! Eine so tiefe Wahrheit, und doch lachten sie alle. Wie kann etwas Unsichtbares Krankheiten hervorrufen? Was geschah, als Galileo postulierte, dass direkte Beobachtungen zeigten, dass sich die Erde um die Sonne dreht? Er wurde verhaftet und stand für den Rest seines Lebens unter Hausarrest. Das war Blasphemie! Eine so tiefe und einfache Wahrheit, und doch gab es um ihn herum Menschen, die nicht bereit waren, sie zu hören.

Deine Arbeit ist nicht missionarisch, und du musst nie jemandem sagen, was du fühlst. Wenn du die Antwort darauf suchst, wie du in deinem »Lichtarbeiter-Anzug« existieren kannst, werde ich es dir sagen:

  • Liebe dich selbst bis zu dem Grad, an dem du nicht mehr in einem Drama steckst wegen irgendetwas.
  • Werde so friedlich mit deinem Leben und deinen Situationen, dass du alles, was du brauchst, in Angemessenheit miterschaffen kannst.
  • Sende Licht an dunkle Orte, denn du bist mächtig. Lass dein Licht leuchten, damit andere in Räumen sehen können, in denen sie vorher nicht gesehen haben. Nimm dir dafür eine ruhige »Zeit für dich allein«.
  • Sei nie besorgt, dass du vielleicht niemandem hilfst, denn du tust es.
  • Erzähle nie jemandem, was du glaubst, es sei denn, er fragt danach.
  • Gib niemals jemandem ein Kryon-Buch, es sei denn, er fragt danach.
Das Ergebnis? Mach dich darauf gefasst, dass du viele Besucher haben wirst, die einfach nur in deiner Nähe sein wollen. Mach dich darauf gefasst, dass eine Familie dich mehr denn je lieben wird – selbst wenn du ein bisschen seltsam bist. [Lächeln] Mach dich bereit, dem Planeten um dich herum zu helfen, scheinbar ohne dass eine einzige Seele weiß, was du wirklich tust. Aber wisse auch, dass du eine Legion von Engeln an deiner Seite hast, die dich von Herzen lieben und immer da sein werden, wenn du sie brauchst. Kannst du darüber sprechen? Ja. Wenn eines Tages jemand zu dir kommt und dich fragt, wie es kommt, dass du friedlich, fröhlich und weise bist, dann kannst du sagen: »Weil ich Gott in mir selbst gefunden habe.«

Zum Original auf kryon.com (engl.)

   

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