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Kryon – Fragen und Antworten

   

2004, 3. Quartal

Lieber Kryon: Viele Kulturen und Religionen haben einen Mythos, der die dunkle Seite des Universums erklärt. Du hast uns gesagt, dass es keine böse Seite gibt, sondern dass es sich um Schöpfungen des Menschen handelt. Wären diese kollektiven Mythen also Teil unserer DNA (kollektive DNA), die von uns als göttliche Wesen geschaffen wurde, um die Erfahrung der Dualität zu erleichtern? Wie können wir dieses System überwinden oder verändern?

KRYON: Sieh es doch einmal so: Der Aufbau kann sich nicht ändern. Es erleichtert die Dualität, die für den Test benötigt wird. Die Frage sollte lauten: »Wie können wir die Dualität überwinden und mit ihr umgehen?« Betrachtet sie als Teil eurer Herausforderung, und anstatt zu versuchen, sie zu beseitigen, solltet ihr sie eingrenzen und besiegen. In diese Mischung sollte auch die Angst einbezogen werden, denn sie ist der Bruder der Dualität.

Wenn du einen Sturm hast, versuchst du nicht herauszufinden, was ihn verursacht hat, und die Quelle zu beseitigen, denn die Quelle ist das System der Atmosphäre um dich herum, das dich auch am Leben erhält. Es ist unmöglich, die Quelle von Stürmen zu beseitigen, ohne das System zu zerstören. Stattdessen baut man Leuchttürme und Schiffe oder Gebäude, die der Kraft standhalten können. Dann ist man sicher, friedlich und hat das Gefühl, den Sturm eingedämmt zu haben – wenn das eigene Leben nicht mehr beeinträchtigt wird. Der Sturm wütet weiter, und die Dualität wird es auch. Aber der Leuchtturm wurde für Stürme gebaut und sieht der ganzen Lebenserfahrung gelassen entgegen.

Zum Original auf kryon.com (engl.)

   

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