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Kryon – Fragen und Antworten

   

2005, 2. Quartal

Lieber Kryon, ich bin sehr besorgt über die Fettleibigkeitsepidemie, besonders in den USA. Um mich herum sehe ich, wie die Menschen immer größer und ungesünder werden, alles aus Bequemlichkeit und um Zeit zu sparen. Du hast an einer Stelle von einer Hungersnot gesprochen, und ich vermute, dass die Hungersnot nicht aus einem Mangel an Nahrung resultieren wird, sondern aus einem Überfluss an Nahrungsmitteln, die keinen Nährwert haben.

Ich frage mich, wie wir die Erde ehren können, wenn wir nichts essen, was direkt von ihr stammt? Dazu gehört natürlich auch, dass wir uns um das Land und die Ozeane kümmern und diese Verbindung herstellen. Ist es das, was die Menschen endlich zu einer gesünderen Lebensweise bewegen wird?

Es ist erstaunlich, wie losgelöst die Menschen von der Nahrung sind, die sie zu sich nehmen. Wir würdigen nicht einmal unsere Verdauungsprozesse, die Art und Weise, wie wir Lebensmittel kombinieren. Was ist mit der Ernährung passiert? Atkins ist keine Lösung, es gibt kein Gleichgewicht darin. Beim Magenbypass geht es nur um Quantitätsreduktion, nicht um Qualitätssteigerung. Wann werden die Menschen den direkten Zusammenhang zwischen dem, was/wie sie essen, und ihrer Gesundheit erkennen? Ist eine Umstellung der Ernährung und des Lebensstils Teil des bevorstehenden Wandels?

KRYON: Der Wandel hat damit wenig zu tun. Es ist ein kulturspezifisches Problem und hat mit dem Bewusstsein für Gesundheit zu tun. Studiert einmal die Kulturen auf eurem Planeten, in denen es nur wenige übergewichtige Menschen gibt. Fangt mit den Japanern an. Sie haben die gleiche westliche Arbeitsethik und leben in einem sehr hoch entwickelten industriellen Umfeld. Trotzdem sind sie nicht übergewichtig. Es geht um die Hauptnahrungsgruppen und die Kombination dieser Gruppen.

Zum Original auf kryon.com (engl.)

   

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