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Kryon – Fragen und Antworten

   

2005, 3. Quartal

Lieber Kryon: Ist die Erfahrung des »Todes« ein schnelles »Fallen« in eine fünf-dimensionale Frequenz? Wenn das so ist, steigen diese Wesen dann weiter in höhere Frequenzen auf oder kehren sie auf die Erdebene zurück, um Indigo-Kinder zu werden und anderen hier physisch zu helfen?

KRYON: All das und nichts von alledem. Wie gefällt dir diese Antwort? Sie gefällt dir nicht, das weiß ich. Sieh dir die Frage einen Moment lang an. Siehst du die Kiste, in der sie steckt? Du steckst in einer begrenzten menschlichen Wahrnehmung fest und kannst das große Bild um dich herum nicht sehen. Deshalb stellt ihr Fragen über eine interdimensionale Reise, als ob sie in eurer eigenen Nachbarschaft stattfände.

Ihr versucht, das Bewusstsein verstorbener Wesenheiten zu definieren, indem ihr Begriffe verwendet, die nummeriert sind und davon ausgeht, dass eine Zeitlinie involviert ist. Das alles liegt im Rahmen dessen, was in eurer Wahrnehmung geschieht, aber diese Wahrnehmung ist sehr naiv und nicht geeignet, den wahren Prozess zu beschreiben.

Wenn ihr euer Haustier am Morgen verlasst, was glaubt ihr, was es dabei denkt? Denkt es über den Ablauf des Tages nach? Nein. Ihre Wahrnehmung ist nicht größer als die, dass sie euch vermissen! Es ist wirklich ein großer Unterschied, wenn ihr darüber nachdenkt, was geschehen sein muss.

Erstens: Jede Seele ist einzigartig. Man kann nicht allen Seelen einen allgemeinen Prozess nach dem Motto »Das passiert« zuordnen. Zweitens gibt es keine »Stufen«, die sie durchlaufen, wie du es siehst. Es gibt keine Hierarchie auf der anderen Seite des Schleiers. Diese Art von linearem System wird nur verwendet, um der Menschheit zu helfen, zu verstehen. Interdimensionale Dinge können nicht nummeriert, eingeordnet, sortiert oder etikettiert werden. Sie funktionieren einfach nicht auf diese Weise.

Ihr wollt verschiedenfarbige und verschiedengroße Gegenstände in Tüten und Kisten sortieren, damit euer Verstand sie leicht erfassen kann. Aber jetzt versucht es mal mit etwas Unsichtbarem, das keine physische Form hat, wie z. B. ein Gas! Könnt ihr ein farbloses, geruchloses, unsichtbares Gas in Kisten sortieren? Nein, das geht nicht. Und das, mein Lieber, zeigt, wie schwierig es ist, eine Frage wie die deine wirklich zu beantworten – eine Frage, die intelligent und in Liebe gestellt wurde, aber mit einer Wahrnehmung, die auf eure Realität beschränkt ist.

Die »Todeserfahrung« ist ein Übergang von Energie zu einem interdimensionalen Attribut. Sie hat keinen Ort und keine Zeit. Die Menschen wollen wissen, was nach dem Tod geschieht, und bei dem Versuch, dies zu verstehen, beschreiben sie den Übergang der Energie innerhalb einer irdischen Zeitlinie. So geschieht es aber nicht. Wenn ihr die Wahrheit wüsstet, wäre es zu verwirrend, darüber nachzudenken. Lasst mich euch nur einen kleinen Einblick geben, wie verwirrend das ist: Ihr denkt, dass eure vergangenen Leben alle nacheinander gelebt wurden, nicht wahr? Denkt noch einmal darüber nach, denn in eurer Wahrnehmung bewegt sich die Zeit in einer linearen Richtung. Auf unserer Seite tut sie das nicht. Was wäre also, wenn ein »vergangenes Leben« in Wirklichkeit einfach »ein anderes Leben« wäre und überhaupt keiner Zeitlinie folgt? Schon verwirrt?

Die »Todeserfahrung« ist für euch geheimnisumwittert, und das sollte auch so bleiben. Denn zu viele Informationen wären nicht nur sehr verwirrend, sondern würden auch zu noch mehr Religionen auf eurem Planeten führen – etwas, das ihr jetzt nicht braucht.

Zum Original auf kryon.com (engl.)

   

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