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Kryon – Fragen und Antworten2005, 3. Quartal Lieber Kryon: Ich weiß, dass du das Thema der Geistführer viele Male angesprochen hast, ich verstehe, dass unsere Geistführer wie eine Suppe sind und alle zusammen sind. Wie kommt es, dass die Geistführer in der Regel als Indianer dargestellt werden, wenn sie von Medien gesehen oder von psychischen Künstlern gezeichnet werden? Sicherlich können wir nicht alle Führer haben, die Indianer sind. Oder möchten wir so denken – dass wir einen amerikanischen Indianer als Führer haben –, damit sie auch so gesehen werden? Es scheint, dass eine gewöhnliche, nicht exotische Person nie als Führer dargestellt wird. KRYON: Damit hast du deine eigene Frage beantwortet. Es ist kulturell und landesspezifisch. Amerikanische Indianer gelten als gute Führer für Menschen, und Amerikaner können sich gut mit der Vorstellung von einem indianischen Führer identifizieren. Deshalb werden die Führer von vielen auf diese Weise gezeichnet. Das Gleiche – menschliche Voreingenommenheit – geschieht auch in anderen Bereichen, über die man nie nachdenkt. Zum Beispiel zeichnet man Engel mit Haut und Flügeln. Sie haben beides nicht, aber in einer menschlichen Kultur müssen sie es haben. Das ist also eine menschliche Voreingenommenheit. Einer eurer beliebtesten Meister [Christus] war Jude und hatte starke nahöstliche Züge. Dennoch wird er auf vielen eurer Bilder als blauäugiger Blondschopf dargestellt. |