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Kryon – Fragen und Antworten

   

2002-11-01

Lieber Kryon, bitte gib mir ein paar weitere Informationen zum immer wiederkehrenden Thema der Fülle. Du hast erwähnt, dass du im »Jetzt« lebst. Ich nehme an, dass diese Altersvorsorgepläne unnötig sind? Die Gesellschaft verlangt oft eine Vorausplanung für eine Reihe von Ereignissen wie Schulbildung und Reisen. Buchen wir diese Kreuzfahrt oder melden wir uns für Kurse an, die Monate in der Zukunft liegen, obwohl das Geld nicht »jetzt« auf der Bank ist? Ich bin ein wenig neugierig auf die Vereinbarkeit des Bedürfnisses der Gesellschaft nach Organisation, Reservierungen und Vorausplanung, wenn wir nur an das »Jetzt« denken sollten.

KRYON: Plant ruhig weiter. Das müsst ihr, denn ihr lebt in einer Gesellschaft und einer Kultur, die das verlangen. Dann bleibt im »Jetzt«. Was passieren wird ist, dass die Pläne nur eine Richtung für den Anfang sind und ihr eure Pläne jederzeit ändern könnt, wenn ihr wollt. Das Problem bei einer so linearen Denkweise ist, dass du diese Frage überhaupt stellst! Du gehst davon aus, dass du das eine oder das andere tun musst. Planen oder nicht planen. Wie wäre es mit der Planung, in eine bestimmte Richtung zu gehen, bis das »Jetzt« dir einen anderen Plan anbietet?

Geht den Weg. Macht eure Pläne im Voraus, die in eurer Kultur angemessen sind. Wenn ihr eine Weggabelung seht, entscheidet euch im Voraus, in welche Richtung ihr gehen wollt, wenn ihr euch dann besser fühlt. Aber lasst in diesem Prozess den 4D-Plan immer hinter den wirklichen Plan zurücktreten, der von euren ko-kreativen Energien geleitet wird. Hängt nicht so sehr an eurem Plan, dass ihr ihn nicht mehr ändern könnt. Seid nicht so vernarrt in das, was ihr geplant habt, dass es euch als eine Verletzung eurer eigenen Entscheidung und Weisheit erscheint, es zu ändern. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Planen ist jetzt wie »sich auf ein Ziel ausrichten« – nicht mehr als das. Lasst eure Kraft dann das Ziel neu definieren und euch in die richtige Richtung lenken. Stellt euch das so vor: Ein Pfeil wird niemals das Ziel treffen, wenn er nicht im Flug ist. Wenn man herumsitzt und darauf wartet, dass Gott den Pfeil abschießt, wird nichts passieren. Gebt stattdessen euer Bestes, um den Pfeil in die Richtung zu schießen, die ihr für richtig haltet, und reitet dann mit ihm, indem ihr die Strecke gleitend zurücklegt und dabei immer wieder die Richtung korrigiert. Spürt den Wind in euren Haaren, wenn ihr euch entscheidet, die Richtung zu ändern, und macht euch keine Sorgen, dass ihr danebenschießen werdet! Dies ist der fortgeschrittene Mensch, der dies tut, weil er weiß, dass interdimensional zu sein bedeutet, die ersten 4Ds in den Prozess einzubeziehen, nicht sie zu eliminieren.

Zum Original auf kryon.com (engl.)

   

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