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Der Weg zu Gott

Kryon durch Lee Carroll
Sommer-Licht-Konferenz, Sedona, Arizona, 14.6.2008

Übersetzung: Chr. u. Karla Engemann1)

Seid gegrüßt, ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Ich habe soeben meinen Partner auf das vorbereitet, was wir tun werden, denn ich wollte, dass er aufpasst, weil es eine Enthüllung, vielleicht sogar ein oder zwei Aha-Erlebnisse bezüglich der Dinge geben wird, die wir heute Abend ansprechen möchten. Diese Botschaften sind niemals lang und ausgedehnt, und diese hier kommt direkt auf den Punkt. Ich weiß, wer ihr seid. Ich weiß, wer hier ist, und ich kenne die Gründe, warum ihr hier seid, ich weiß, was euch hierher brachte, und ich kenne die Synchronizitäten, aufgrund derer ihr hier auf den Stühlen sitzt.

In einer Menge von dieser Größe würdet ihr denken, dass es vielleicht eine Gruppierung von jenen geben wird, die sich sträuben zu glauben, was jetzt gerade hier vorgeht, und es gibt – zwölf unter euch. Wir könnten sagen, dass ihr Ungläubige wart. Die Synchronizität des Tages findet dich auf dem Stuhl, also lass mich jetzt direkt zu dir sprechen, mein Lieber, der glaubt, dies sei ein Mensch, der so tut, als würde er channeln: Gott weiß, was sich in deinem Leben abspielt, warum du auf dem Stuhl sitzt, was dich hierherbrachte. Es ist die Synchronizität, die dich herbrachte, sodass du vielleicht dein Herz für Dinge öffnen könntest, die sich für dich in der Vergangenheit als nicht wirklich anfühlten. Vielleicht bist du hier, um demjenigen neben dir Ehre zu erweisen? Vielleicht bist du hier, um die Felsen [Sedona] zu sehen? Doch heute Abend bist du in der Tat bereit für Heilung. Zwölf von euch sind es.

Dies ist die Zeit, wenn sich Spirit in eine synchronistische Linearität auffasert. Es ist fast so, als hättet ihr einen Raum voller Menschen, die nur gerade Linien zeichnen können. Bei dieser Metapher kann Gott jedoch nur Kreise sehen und handhaben. Menschen müssen in ihrer Wirklichkeit etwas haben, was einen Anfang und ein Ende hat. Auf der anderen Seite ist Gott nichts dergleichen, denn es gibt keinen Anfang und kein Ende. Deshalb kommt Spirit in diesen Augenblicken und bedient sich eines Menschen, um diese Dinge in einer geraden Linie aufzufasern [zu übermitteln]. Deshalb ist es schwer, und deshalb muss der Kanal klar sein. Denn das, worüber wir heute Abend sprechen, hat Einfachheit in sich, Tiefgründigkeit in sich und Wahrheit in sich. Wir werden über den Weg zu Gott sprechen.

Unter den Zwölfen, die hergekommen sind und nichts von allem hier glauben, befindet sich ein Schamane – und er weiß es. Der Grund, warum er dies nicht annehmen möchte, liegt darin, dass es beim letzten Mal, als er auf den Planeten kam, schwierig war. Auf einer zellularen Ebene erinnert er sich daran, und er möchte nicht wieder erwachen. Sogar die Energie von Sedona beunruhigt ihn. Sogar über die Liebe Gottes, über das spirituelle Gefäß, das in ihm mit Weisheit gefüllt ist, zu sprechen, beunruhigt ihn. Also tut er so, als würde er nicht glauben.

Sie sehen, ich weiß, wer Sie sind, mein Herr. Wenn Sie von diesem Zeitpunkt an nichts mehr tun, werde ich Ihnen sagen, dass Sie genau so geliebt werden wie diejenigen, die hier mit einer unglaublichen interdimensionalen Weisheit hinausgehen. Dieselbe Anzahl von Engeln wird mit Ihnen heute Abend zur Tür hinausgehen, mein Herr, wie mit dem am höchsten schwingenden Heiler hier im Raum.

Wenn ich euch alle anschaue, dann sehe ich Familie. Ich sehe keine Menschen, und ich sehe nicht die Namen auf euren Konferenz-Schildern. Stattdessen sehe ich die Namen, die ich kenne, die ich im Licht singe. Ihr seid für mich Familie, ihr alle, jede/r Einzelne. In diesen Situationen habt ihr keine Vorstellung von dem Gefolge, das angekommen ist, um neben euch zu sitzen, während diese Botschaften übermittelt werden, einfach für den Fall, dass ihr euch entscheiden solltet, die Tür einer Wirklichkeit aufzustoßen, die ihr vorher nicht hattet, einfach für den Fall, dass ihr ein wenig mehr Licht möchtet. Ihr wisst nicht, wer gekommen ist, um wen hier zu sehen. Ihr wisst es einfach nicht, weil eure Wirklichkeit das nicht hergibt. Dies ist kein Sedona-Ereignis. Dies ist ein universales Ereignis, und an diesem Ort sind Tausende neben euch, Energien, die bereit sind, bei potenziellen Aha-Erlebnissen, bei Erlaubnis und bei Einwilligung die Arbeit aufzunehmen. Das sind die, die hier sind, und einige von euch werden das fühlen, während sich dieser Kanal offenbart. Die Leserschaft ist darin eingeschlossen.

Der Pfad zu Gott

Ich möchte über den Pfad zu Gott sprechen. »Nun, Kryon, darüber hast du bereits zuvor gesprochen«, mögen einige sagen. In der Tat, dieses tun wir, doch dieses Mal vielleicht direkter. Gott ist für den Planeten kein Fremder oder von menschlicher Natur. Deshalb fahren wir fort, dieselben Botschaften mit verschiedenen Worten zu übermitteln.

Lasst mich euch an einige Dinge erinnern, die tatsächlich die Erkennungszeichen für den Beweis sind, dass Gott existiert. Eure eigene Geschichte ist voll von Heiligen Schriften, die genauso niedergeschrieben wurden, wie sich dieses Channeling offenbart hat. Dennoch seht ihr es nicht in dieser Weise, nicht wahr? Wenn ihr in die entferntesten Winkel der Erde gehen und in irgendeiner Sprache von Gott reden würdet, würdet ihr auf Verständnis treffen, denn die Menschen wissen von Gott. Die Menschheit weiß von Gott. In der Tat verwendet die Menschheit eine Menge an Zeit, Anstrengung und Mitteln, um nach dem Schöpfer zu suchen. Es scheint, als würde die Erde immerfort nach einem Weg suchen, die Hand des Schöpfers zu berühren. Neunzig Prozent der Menschheit glauben an Gott. Fünfundachtzig Prozent der Menschheit glauben an ein Leben nach dem Tod. Was sagt euch das? Es ruft laut, dass die Menschen intuitiv erwarten, dass Gott existiert.

Solch eine Übereinstimmung habt ihr auf dem Planeten bei nichts anderem. Deshalb ist es intuitiv. Es ist in den Zellen. Die Menschen wissen etwas, was vielleicht bisher noch nicht in Worte gefasst wurde: Gott ist wirklich. Intuitiv wisst ihr alle, dass es nicht das Ende ist, wenn ihr euren letzten Atemzug tut. So seid ihr geboren, und die Menschheit verbringt soviel Zeit damit, nach dem Schöpfer zu suchen. Ist dies kein Beweis für Gott? Denkt darüber nach. Gott ist in der Menschheit allgemein verbreitet.

Was nun das New Age betrifft: Es ist die Art und Weise, wie ihr sucht, die euch in Probleme mit anderen verwickelt. Denn wenn ihr von Gott sprecht, dann sprecht ihr anders über ihn. Euer Pfad zu Gott erscheint so vielen merkwürdig und ungewöhnlich, weil er ein nichtlinearer Zugang ist. Der Planet sucht in 3D nach Gott. Schaut euch um. Wenn ihr an einer Kapelle vorbeikommt, wenn ihr an einer Kathedrale vorbeikommt, wenn ihr an einer Synagoge oder Moschee vorbeikommt, sagt ihr dann: »Oh, wie ungewöhnlich«? Das tut ihr nicht, nicht wahr? Auf einer bestimmten Ebene wisst ihr, dass die Menschen, die sich innerhalb dieser Strukturen befinden, ihr Bestes tun, um Gott zu finden. Es ist allgemein verbreitet, doch die Menschen neigen dazu, alles linear anzugehen, denn das ist für euch die greifbare Wirklichkeit.

Die Wahrnehmung von Gott unterscheidet sich innerhalb der Menschheit in großem Umfang. Lasst uns das für einen Augenblick betrachten. Menschen haben keine Vorstellung, dass sie ein Teil von Gott sind. Ihr habt als Menschen keine Erinnerung an das, wovon wir sprechen. Das ist nicht in 3D. Ihr erinnert euch nicht an das, woran ich mich erinnere. Ich war dort beim Wind der Geburt. Ich könnte dir sagen, meine Liebe/mein Lieber, wie es war, denn es ruft laut von deiner Herrlichkeit. Wer denkt ihr, seid ihr wirklich? Wisst ihr, wer vor mir sitzt? Alte Seelen sitzen vor mir! Sie sind diejenigen, die von einem Ort wie diesem [der Konferenz] angezogen werden, die sich entscheiden würden, an einem Ort wie diesem [Sedona] zu leben. Sie werden von der Liebe Gottes angezogen! Oh, sie nennen es ein Portal, doch es fühlt sich sehr gut an, nicht wahr?

Die alten Seelen, die vor mir sitzen, sind Gott bekannt. Ich war dabei, als ihr schließlich in den Wirbelwind fielt, der euch wieder einmal zur Erde brachte. Es ist ein Portal, das zweigeteilte Energien darstellt: Eine ist die Linearität eines Portals, das zum Geburtskanal führt, und die andere ist die Quantenenergie der engelhaften Majestät Gottes. Sie prallen aufeinander und kommen zusammen, um das zu erschaffen, was ich als einen Wirbel bezeichne, einen Energiewind, der in einer Kreisbewegung in mein Gesicht rast. Dann sah ich euch an, und ich fragte: »Bist du bereit, es wieder zu tun?« Und ihr sagtet: »Ja.« Dann sagte ich: »Gesegnet ist der Engel, der die Wahl trifft, erneut ein Mensch zu werden, in dem Wissen, was auf ihn zukommen wird, in dem Wissen um die Potenziale, die da sein könnten.« Dann verschwindet ihr in dem Wirbel auf eurem Weg in den Prozess, ein Mensch zu werden. Deshalb werden euch die Füße gewaschen, wenn ihr hier seid.

Ich war dabei, als du wieder einmal in das Portal herabfielst, alte Seele. Und wenn du nicht hier bist, dann bist du bei mir an einem Ort, den du dir nicht vorstellen kannst. Ich erzähle dir diese Dinge aus einem Grund, denn ich möchte, dass du dich am Ende dieses Channelings an etwas erinnerst. Du musst dich an dies erinnern: So wirst du von Gott gesehen. Erinnere dich daran, denn dies ist sehr verschieden von dem, was dir viele erzählen, in welcher Beziehung ein Mensch zu Gott steht.

In der Linearität suchen die Menschen auf eine merkwürdige Weise nach Gott: Sie können nicht begreifen, dass sie ein Teil des Systems sind. Alles, was sie tun möchten, ist, die Hand des Schöpfers zu berühren. Sie denken, dass Gott riesig ist und sie nicht, und dieses falsche Konstrukt gestaltet oft die Schublade, die sie auswählen, um darin anzubeten. Manchmal haben sie das Gefühl, sie müssten unterwürfig sein. Manchmal haben sie das Gefühl, sie müssten ein wenig leiden, weil Gott groß ist und sie nicht, und dies ist die Wahrnehmung, weil Menschen linear sind. Oft züchtigen sie sich selbst, weil ihnen gesagt wurde, sie seien minderwertig und unwürdig. Sie konnten nicht begreifen, dass der Schöpfer tatsächlich in ihnen selbst sein könnte. Sie sehen sich selbst nicht als Familie. Sie sehen nicht, was ich sehe. Sie können es nicht.

Also gibt es die Suche nach Gott, und die Religionen sind geboren. »Kryon, bist du dabei, über Religion zu sprechen? Wer hat Recht, wer nicht?« Ja, das bin ich. Jeder Mensch, der suchend ist, befindet sich auf der richtigen Spur. Gesegnet ist der Mensch, der nach Gott sucht, denn der Schöpfer möchte gefunden werden. Der Schöpfer möchte gefunden werden! Habt ihr jemals daran gedacht? Es spielt keine Rolle, in welcher religiösen Schublade ihr euch befindet. Gott ist es egal, wie ihr eure Entdeckung macht, ich werde sogleich schonungslos darauf eingehen und ihr werdet sehen, wovon ich spreche. »Kryon, willst du mir sagen, dass jene Menschen dort drüben in dem komischen Gebäude, von dem man uns sagte, dass wir nicht hingehen sollen, ihn (den Schöpfer) ebenfalls haben?« In der Tat, das haben sie. Und hier ist etwas, worüber sie nicht sprechen: Seht ihr, in der Linearität erschafft ihr eure Anbetungsschubladen. Ihr erschafft Mitglieder, ihr erschafft Gruppen, und dann gebt ihr ihnen Anweisungen, nicht zu den anderen Schubladen zu gehen! Wisst ihr warum? Weil sie nicht möchten, dass ihr wisst, dass dort ebenfalls die Liebe Gottes ist! In allen von ihnen hat es Heilungen gegeben, in allen von ihnen Wunder, denn dort ist Familie.

Sie mögen sich unterschiedlich kleiden, unterschiedlich sprechen und sie mögen unterschiedliche Hüte tragen – und Gott ist dort. Die Familie ist dort, und unsere metaphorischen Hände strecken sich zu ihnen aus. Die profunden Heilungen, die in den Moscheen geschehen sind – davon hört ihr niemals etwas, nicht wahr? Was ist mit denjenigen in den Synagogen? Davon hört ihr ebenfalls nichts. Viele sind auf den Sägemehl-Böden derjenigen geschehen, die Wanderprediger sind, und sie nehmen für sich in Anspruch, die eine Wahrheit zu haben, weil sie die Heilung bekamen! Die Religionen tauschen niemals Berichte aus! Gott ist in all den Schubladen.

Ich möchte, dass ihr dies für einen Augenblick verdaut, denn was ihr seht, ist die Liebe Gottes. Seht ihr, uns ist es wirklich egal, wie ihr hierher gelangt! »Nun, warum ist es dann so schwierig, Kryon? Was passiert hier, das es so verflixt schwer macht? Warum tritt das nicht deutlicher hervor?« Lasst mich über euch und eure Wege sprechen, indem ihr vor mir sitzt, diejenigen, die ihr euch selbst als metaphysisch oder esoterisch bezeichnet. Es gibt eine neue Energie auf diesem Planeten, die das Herz und den Geist zu einer neuen Art der Anbetung erweckt, eine neue Art und Weise, Spirit zu verstehen. Und sie beginnt euch gellend zuzurufen, dass ihr in der Tat ein Teil des Schöpfers seid. Dies ist schwierig zu verstehen!

Der erste Grund, warum es schwer ist, ist, weil es nicht linear ist. Plötzlich seid ihr in einem nichtlinearen, interdimensionalen Bereich, in dem die Dinge, die ihr sagt, für diejenigen, die eine lineare Vorstellung von Gott aufweisen, nicht akzeptabel sind. Ihr sagt Dinge wie: »Es gibt keine Zufälle. Es gibt einen Plan, der größer ist. Ich bin dafür verantwortlich, was mir zustößt.« Und diejenigen, die linear sind, sehen euch an und gehen in die andere Richtung. Das ist nicht logisch. Es trennt Familien, und ihr wisst, wovon ich spreche. Es trennt Freunde, einfach weil ihr es gewählt habt, nicht den linearen Pfad einzuschlagen, nicht wahr? Der Grund? Weil du in deiner DNA die Weisheit der Zeitalter fühlst, alte Seele. Das ist es, was sich verändert. Der Wandel, von dem wir all die Jahre, fast zwanzig, gesprochen haben, wirkt sich auf den Kern der DNA aus. Es geschieht ein Erwachen, und im Raum sitzen diejenigen, die wissen, wovon ich spreche. Es ist schwer. Es ist schwer, interdimensional zu werden, weil es für diejenigen um euch herum merkwürdig ist, nicht wahr? Es ist mit Sicherheit schwer für die zwölf. [Schmunzeln von ­Kryon]

Warum ist es schwierig? Der zweite Grund? Weil der Schöpfer gefunden werden möchte! Was geschieht, ihr Lieben, wenn ihr anfangt, gegen die Tür zu drücken, ist, dass es in jedem von euch ein Portal zu eurem Höheren Selbst gibt. Stellt es euch vor wie eine Tür, die ihr aufdrücken könnt, und hinter der ein Licht ist, ein sehr helles Licht. Das Licht ist eins, das ihr sehen wollt. Es ist eine direkte Rohrleitung nach Hause, und einige von euch arbeiten jeden Tag damit bei ihren Heilungen, in euren Meditationen. Und doch drückt ihr weiterhin dagegen, denn ihr wollt ein wenig mehr, nicht wahr? Und hier kommt das, was schwierig ist und was ihr nicht erwartet: Wenn ihr beginnt, gegen die Tür zu drücken, dann ist auf der anderen Seite ein Schöpfer, der gefunden werde möchte. Also reagiert die Tür! Jene Tür beginnt sich von selbst zu öffnen, wenn ihr einfach ein wenig dagegen drückt, und die Menschen bekommen Angst. In dem Moment weicht ihr zurück und ihr mögt sagen: »Ich erwartete nicht, dass sie sich von selbst öffnen würde! Ich dachte nicht, dass wirklich jemand auf der anderen Seite wäre. Ich versuche, das Gesicht des Schöpfers zu berühren. Ich versuche einfach, ein wenig Energie von Gott aufzunehmen, indem ich einen kurzen Blick in den Raum werfe.«

Ihr erwartetet nicht, dass die Hand Gottes hinter der Tür hervorkommen würde, nicht wahr? Ihr erwartetet nicht, dass diese spirituelle Hand eure halten und sagen würde: »Lass nicht los! Lass nicht los!« Es ist Furcht erregend! Deshalb ist es hart. Es gibt einen Grundsatz, den wir seit Jahren lehren, und der lautet: »Der menschliche Geist kann nichts ent-wissen.« Ihr könnt eine Wirklichkeit, die ihr erfahren habt, nicht dekonstruieren. Jetzt im Moment ist es für euch unmöglich, diesen Tag in eurer Erinnerung ungeschehen zu machen. Ihr könnt ihn freiwillig nicht mehr vergessen. Er ist in euer Gehirn eingebrannt und wird dort bis zum Tag eures letzten Atemzugs bleiben. Der Grund, warum dieser Prozess verborgen ist, liegt darin, dass es nur eine gewisse Anzahl von Menschen gibt, die das Gesicht des Schöpfers berühren können und im Gleichgewicht bleiben. Weniger als die Hälfte von einem Prozent der Menschheit wird das tun, was einige von euch bereit sind zu tun. Wusstet ihr das? Es wird keine »New-Age-Erde« geben. Nur alte Seelen können dies tun.

Ihr steht kurz vor dem Wandel. Es geht um die Art und Weise, wie die Menschen anfangen zu denken, doch es geht um euch, alte Seelen – Lemurier, jede/r von euch. Das wollten wir euch jetzt sagen. Es gibt mehr. Oh, es gibt mehr. Und hier kommt es.

Wie?

»Kryon, wie machen wir das?« Es ist nicht so schwer. Nummer eins: Das erste, was ihr werdet tun müssen, ist, interdimensional zu werden. Hier ist, warum es nicht schwer ist, denn ihr könnt eure Glaubensmuster mit Hilfe von der anderen Seite jener Tür außer Kraft setzen. Jene wunderschöne Hand, die dort hindurchkommt, möchte euch nämlich berühren und wird euch helfen, Glaubensmuster außer Kraft zu setzen und anzufangen, im Kreis zu denken. Noch etwas geschieht, wenn ihr interdimensional werdet. Oh, wie soll ich das sagen?

[Pause]

Es gibt siebzehn Menschen hier im Raum, die in den letzten drei Jahren einen anderen Menschen, den sie liebten und der ihnen nah war, verloren haben. Siebzehn von euch. Gefährten, Mütter, Väter, Kinder. Siebzehn von euch haben etwas gemeinsam. Ihr habt ein Loch im Herzen bekommen, siebzehn von euch. Und zu euch möchte ich für einen Augenblick sprechen. Es wird nicht lange dauern. Gesegnet ist jener Mensch, der mit einem Plan auf diesen Planeten kommt, in dem er zustimmt, auf diese Weise fortzugehen und eine Erlaubnis zu schaffen, hinüberzugehen und in seiner Energie großartiger zu werden, als es ihm möglich gewesen wäre, wenn er geblieben wäre. Und ihr habt ihnen erlaubt, das zu tun. Ich möchte euch heute sagen, dass dieses Leid in eurem Herzen etwas ist, was ihr euch selbst auferlegt habt. Es ist schwer, das zu sagen, denn wenn das Herz schmerzt, dann schmerzt es! Ihr analysiert es nicht. Es tut euch einfach weh. Und ihr sagt: »Nun, wie könnte ich es davon abhalten zu schmerzen?«

Ich werde euch ein Bild geben, und es ist eine Herausforderung, es zu glauben. Es ist sogar schwer für meinen Partner es auszusprechen. Es ist schwierig, weil es erfordert, dass der Mensch in seinem Denken interdimensional wird. Diejenigen, die ihr verloren habt, werden für den Rest eures Lebens bis zu eurem letzten Atemzug an eurer Seite sein. Sie legen ihren Körper ab, damit sie im Plan der Dinge großartiger sein können, als es ihnen lebendig möglich wäre! Oft lautet die Vereinbarung, dass sie euch mehr helfen, als sie es lebend hätten tun können! Habt ihr an so etwas gedacht? Du kannst noch immer ihre Hand halten, meine Liebe/mein Lieber, bis zu deinem Lebensende. Es muss kein Leiden geben. Oh, es mag nicht dasselbe sein, weil sie nicht in physischer Gestalt sind, doch wenn ihr beginnt, interdimensional zu werden, werdet ihr wissen, dass sie da sind. Ihr werdet ihre Anwesenheit fühlen, und ihr könnt sie mit Namen rufen.

Geht nach draußen, schaut heute Abend zu den Sternen und wisst, dass sie direkt neben euch sind. Habt heute Abend ein Aha-Erlebnis. Das ist der Unterschied zwischen einem linearen Menschen und einem, der bereit ist, mit dem Faden einen Kreis zu bilden. Sie sind nicht fort! Wie ich das weiß? Weil ich sie sehe. Zwischen ihnen und euch gibt es einen Vertrag. Der ist nicht zu Ende. Er hat gerade begonnen. Es ist schwer, nicht wahr? Deshalb gibt es so wenige von euch auf diesem Planeten, die dorthin gehen und das tun werden. Es ist hart.

Nummer zwei: Ihr müsst dahin kommen, wirklich zu verstehen, dass ihr ein Teil von Gottes Familie seid. Ihr könnt euch ohne das Gefühl der Familienbeziehung zu Spirit nicht einmal ansatzweise diesem Glaubenssystem nähern. Es kann nicht »Gott und euch« geben. Ihr könnt es nicht in dieser Weise trennen. Ihr müsst dahin kommen, hier zu stehen und zu sagen: »Ich bin ein Teil des Ganzen. Ich war dabei, als die Erde geschaffen wurde.« Und das wart ihr! Ihr wart bei mir. Wir haben es zusammen beobachtet. Wie kann ich euch davon überzeugen? Ihr müsst dahin kommen, dass ihr anfangt in Familie zu denken, und wenn ihr das tut, dann wird in euch eine Offenbarung erfolgen, die langsam in die Wirklichkeit hineinwächst.

Nummer drei: Werdet mitfühlend. Werdet in allen Dingen mitfühlend. Ich habe euch soeben die drei Regeln gegeben, um das Gesicht Gottes zu berühren – ein interdimensionales Verständnis, ein Erkennen der Familie und ein mitfühlender Geist. Und ihr könntet sagen: »Nun Kryon, das sind Haltungen. Was sind die Schritte, die wir tun müssen?« Und die Antwort lautet: Ja.

[Lachen]

Meine Lieben, hört auf nach dreidimensionalen Regeln für einen interdimensionalen Prozess zu fragen! Schritte, Anweisungen und Regeln funktionieren nicht, wenn ihr in einem Quantenzustand seid. Ich werde dir sagen, was passiert, lieber Mensch. Wenn du mit diesen drei Merkmalen beginnst und sie miteinander kombinierst, dann kannst du es nicht verhindern, dass die Tür auffliegt und die Hand herauskommt, weil du soeben dem Höheren Selbst die Erlaubnis gegeben hast, sich mit dir zu verbinden. So viel, wie du nehmen kannst, so viel wie du willst, auf deine eigene Art und Weise, innerhalb deines eigenen Pfades und in deinem eigenen Zeitrahmen wird die Hand herauskommen, deine ergreifen und du wirst sie niemals loslassen müssen.

Wahrnehmung der Eltern

Ich werde euch heute Abend eine Wahrnehmung übermitteln, die ich erst bei zwei anderen Gelegenheiten in der Geschichte meines Channelns übermittelt habe. Ich werde sie einer Gruppe übermitteln, die sie verstehen kann. [Ich spreche von denjenigen auf der Konferenz und denjenigen, die dies lesen.] Alle von euch können dies verstehen. Ich werde euch die Wahrnehmung der Suche nach Gott von meinem Standpunkt aus, nicht von eurem übermitteln. Dann werdet ihr vielleicht endlich ein wenig mehr verstehen, warum es in Ordnung ist, in einer Kathedrale, an einem Ort, an dem manche von euch vielleicht nicht sein wollen, zu knien und das Gesicht Gottes zu berühren.

Um dies zu tun, muss ich eine Metapher bemühen. Ich möchte zu den Eltern im Raum sprechen, was die meisten von euch sind, aber besonders zu den Müttern. Mama, Mutter, ich möchte dich auf eine Reise mitnehmen. Erinnerst du dich, als dein erstes Kind geboren wurde? Weißt du, wie kostbar dieser Moment ist? Kann ich dich für einen Augenblick dorthin mitnehmen, nur für einen Augenblick? Erinnerst du dich, wie das Kind dich zum ersten Mal anblickte und du das Kind ansahst? Erinnerst du dich an die Verbindung, die da war? Lässt es nicht dein Herz ein ganz klein wenig erzittern, wenn du dich an diese Dinge erinnerst? Es gibt nichts Vergleichbares, nichts ist wie die Liebe zwischen einer Muter und einem Kind.

Wenn ihr die andere Seite des Schleiers verlasst, durch jenen Geburtskanal geht und diese eure Reise antretet, dann ist es wie bei dem Kind, das von zu Hause fortgeht. Wir haben für euch dasselbe Gefühl. Nicht wie für Kinder, aber es ist dasselbe Liebesband. Scheinbar Auge in Auge schauen wir in eure Energie, bevor ihr fortgeht, und entlassen euch. Was ihr von da an tut, ist, als hätten wir euch verloren, es sei denn, ihr trefft die Wahl, uns erneut zu finden.

Nun, Mutter, nimm einfach an, dass du die Spur deiner Kinder verloren hast. Das ist in der Tat auf diesem Planeten geschehen, doch tu einfach so, als hättest du die Spur der Kinder verloren. Du wusstest, wo sie waren, vielleicht in welchem Land sie waren, doch es war weitläufig und riesig, und du konntest mit ihnen nicht in Kontakt kommen. Du hofftest, dass sie dich zu einem bestimmten Zeitpunkt finden würden. Das war die einzige Chance, sie wiederzusehen.

Stelle dir das für einen Augenblick vor, wie dein Herz gebrochen ist. Du wartest auf jenen Anruf, der von dem Kind möglicherweise niemals kommen wird. Wo ist es? Was geschieht? Vermisst es dich? Kannst du dir jemals so etwas vorstellen? Dann bekommst du eines Tages den Anruf, und du nimmst den Hörer auf. Da ist diese leise Stimme ... sie ist kostbar!

»Mama, bist du es? Ich habe dich gefunden!«

Was für ein Freudentag! Wäre das nicht ein Freudentag? Mama, kannst du es fühlen? Diese süße kleine Stimme auf der anderen Seite der Leitung? Nun, vielleicht sind es zwei, ein Bruder und eine Schwester, zwei Kinder.

»Mama, wir haben dich gefunden!« Und dann kommt die Frage: »Mama, können wir nach Hause kommen?«

Was wirst du sagen? Du weißt, was du sagen wirst! Du wirst dasselbe sagen, was Spirit sagt, wenn ihr gegen jene Tür drückt. »Ja! Tut es bitte! Bitte, kommt nach Hause.«

Die Metapher des Nach-Hause-Kommens ist die Verbindung mit dem Höheren Selbst, das euch zurückbringt in die Erinnerung, zurück zu der Wiedervereinigung mit der ­Liebe Gottes. »Mama, kann ich nach Hause kommen?«

Du bist so aufgeregt. Die Kinder kommen nach Hause. Das tun sie tatsächlich. Dann wartest du und wartest du, und dann siehst du es: Zwei Autos kommen die Straße herunter, und in jedem Auto sitzt ein Kind. Die Wiedervereinigung ist so gut wie vollständig. Du bist dabei, sie wiederzusehen, und du hast sie so lange vermisst! Du bist bereit, ihnen erneut in die Augen zu sehen und freust dich auf die Wiedervereinigung der Herzen. Es ist etwas, von dem du nie wusstest, ob du jemals dazu in der Lage sein würdest.

Dein Herz schlägt zum Zerspringen, und die Tränen fließen. Du kannst diese letzten Augenblicke kaum abwarten. Nun, folge dieser Metapher und verstehe, was sie dich lehrt. Ein Kind fährt mit einem grünenAuto vor und ein Kind in einem roten Auto. Macht es dir etwas aus? Mama, zählt das für dich? NEIN! Du möchtest sie einfach im Arm halten!

Es wird diejenigen geben, die euch erzählen, dass Gott sagen wird: »Stopp! Die Autofarbe ist falsch. Geh zurück! Du kannst jetzt nicht kommen.« Das ist albern, nicht wahr? Es ist albern. Nein, uns ist egal, welche Farbe das Auto hat. Alles, was für uns zählt, ist die Wiedervereinigung. Was für uns zählt, ist das Herz. Was für uns zählt, ist die Verbindung. Was für uns zählt, ist die Integrität der Suche, und was für uns zählt, ist, eure Hand zu nehmen und ein neues Leben mit der Erinnerung an die Liebe, die wir miteinander teilten, zu beginnen. Das ist es, was für uns zählt. Es wird diejenigen geben, die euch sogar erzählen, dass wenn ihr im falschen Auto kommt, Gott euch in eine Grube werfen wird, wo ihr ewig leidet! Hört sich das für euch sinnvoll an? Mama, hört sich das für dich nach Liebe an?

[Pause]

Seht ihr, der Schöpfer möchte gefunden werden, und dem Schöpfer ist es egal, wie ihr an jenen Ort der Wiedervereinigung gelangt. Das erzählen sie euch selten in der Kirche. Das ist die Botschaft. Das ist sie in ihrer Gesamtheit. Falls ihr niemals eine andere Botschaft von diesem Kanal hörtet, dann wird sie ganz sein.

Ich möchte euch etwas sagen. Ich möchte, dass ihr euch an etwas erinnert, weil wir nun schließen werden. Wisst ihr, was von meiner Seite des Schleiers aus die Engel dazu bringt, sich zu freuen? Ich werde es euch sagen: Wenn sie den Anruf erhalten, der besagt: »Mama, kann ich nach Hause kommen?«

Dann beginnen sie zu feiern. Wie ist es mit euch? Seid ihr bereit, gegen die Tür zu drücken oder nicht? Es gibt unter euch einige, die sagen werden: »Nun, das habe ich mein ganzes Leben getan.« Ja, doch heute Abend möchte ich euch eine größere Tür geben. Drückt ein wenig fester, denn das Licht ist dabei ein ganzes Stück heller zu werden. Heilungen sind hier heute Abend in diesem Raum erfolgt. Ihr fangt an zu verstehen, nicht wahr? Einige der Dinge, die euch entfallen sind, beginnen nun verstanden zu werden.

Wir möchten gefunden werden! Es ist nicht schwer. Ihr müsst nicht so viele Stufen erklimmen. Ihr müsst nicht leiden. Ihr braucht kein Drumherum, Doktrinen, Kostüme oder Hüte. Ihr braucht kein besonderes Buch oder einen besonderen Propheten.

Das wollten wir euch sagen. Das wollten wir euch sagen.

[Pause]

So ist es, dass die Menschen in diesem Raum heute Abend für ihre Anwesenheit geehrt werden. Es ist schwer, Lebewohl zu sagen. Wir sind uns der Linearität des Augenblicks gewahr. Kryon weiß, wieviel Uhr es ist. Das macht es nicht leicht, uns zu verabschieden, denn wir haben eine Bindung hergestellt, ihr und ich. Habt ihr sie gefunden? Fühltet ihr sie? Ich weiß, wer ihr seid.

Und so ist es.

1 conradorg.ch – Original von kryon.com

Original-Audio-Datei (Englisch)

Original-Text (Englisch)

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