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... und nun fängt es an

Blog von Lee Carroll

Artikel von Lee Carroll, 2006-07-31

Es ist gerade jetzt eine bedeutende Zeit in der Geschichte, und diejenigen, die die internationale Lage beobachten, sind sich absolut sicher, dass sie einen Wendepunkt ausmacht. Wenn du regelmäßig Kryon liest, dann kannst du erkennen, dass dies vor 18 Jahren in Buch 1 (»Das Zeiten-Ende«) vorhergesagt und danach ebenfalls in den meisten Büchern der Serie besprochen wurde.

Kryon sprach von einer »Schlacht, die kommen wird«, die der Kampf zwischen der alten und der neuen Energie des Planeten sei. In nachfolgenden Büchern erwähnte Kryon sogar, es würde die Definition der »Zivilisation« sein. Er nannte uns Krieger des Lichts und gab uns den Namen »Lichtarbeiter«.

Fast alle Channelings der letzten Jahre handelten hiervon und von der Tatsache, dass wir darauf vorbereitet sein sollten, unsere Schwingungen zuerst zu ändern, und das werde die Schwingung des Planeten verändern. Er sagte uns: »Wahre Leuchttürme werden niemals an sicheren Orten gebaut«, und wir würden genau jetzt gebraucht, um uns selbst in einem Maß ins Gleichgewicht zu bringen, dass unser Licht einen Unterschied bewirken kann. Der Sturm kommt heran, und wir sind an vorderster metaphysischer Front, ihm zu begegnen.

... und nun fängt es an.

Meine Enttäuschung bei alledem kommt durch eine kleine Gruppe von New-Age-Anhängern, die sich mir gegenüber zu Gehör bringen, und durch die Reaktion insgesamt vieler Christen. Ich habe eine Menge angstvoller E-Mails erhalten, die mich und meine Arbeit heftig angreifen und mir sagen, dass es einfach keinen Weg aus diesem Durcheinander geben könne und dass der Friede auf Erden unmöglich sei. Sie fahren fort und sagen, die »Freude Gottes«, zu der ich mich bekenne, sei nicht möglich in unserem Leben und könne nicht erlangt werden, vielmehr seien Hass und Angst der Weg der Erde. Sie haben aufgegeben.

Meine Reaktion hierauf ist: »Wie wär’s mit einem kleinen Feuer, Vogelscheuche?«

Mit anderen Worten: Jetzt, wo das Mahl dabei ist, zubereitet zu werden, haben sie auf einmal Angst vor der Küche! Offensichtlich gibt es viele, die sich wünschen, hier einfach durchzutrudeln, Kerzen anzuzünden, Kristalle zu halten, ihre Augen zu schließen und »es weg zu beten«. Es wird nicht vorbeigehen, solange, bis die Lichtarbeiter ihren Teil übernehmen, und das ist Arbeit – persönlicher Einsatz für die eigene Verbesserung und Arbeit für den Planeten. Wenn ihr durch Angst wie gelähmt seid, dann habt ihr die Kryon-Botschaft nicht wirklich »gehört«. Wenn ihr durch Angst wie gelähmt seid, dann werdet ihr Teil des Problems der Erde und nicht Teil ihrer Lösung.

Die Kryon-Botschaft war immer klar und stark:

  1. Schaffe in dir eine starke Schwingung als Übung gegen das, was kommen wird.
  2. Lerne, die Angst hinter dir zu lassen, denn wenn du das nicht tust, wird sie dich lähmen.
  3. Sendet euer Licht an die Orte der Erde, die es benötigen, und macht es oft und in Gruppen.
  4. Wisse, dass du Hilfe von Gott hast, und dass du niemals allein bist.
  5. Friede auf Erden ist innerhalb eurer Zeit möglich, aber zuerst, und in jeder Sekunde, müsst ihr den Kampf gegen die Angst gewinnen, bevor ihr die »Brücke der Schwerter« erschafft, etwas, was sowohl für den richtigen Kampf wie auch zeremoniell genutzt wird.
  6. Viele werden den Planeten verlassen müssen, bevor die Schlacht vorbei ist. (Kryon, Buch 1)

Das sind viele Bilder, aber wie könnt ihr an der Tatsache vorbeisehen, dass es eine Auseinandersetzung geben wird?

Ein Teil davon beginnt jetzt, und ich möchte euch fragen: Was tut ihr? Zittert ihr vor Angst oder seid ihr schon im Treppenaufgang zum Leuchtturm, um euer Licht anzuzünden? Jammert ihr darüber, dass Friede auf Erden ein Mythos ist, oder beobachtet ihr, wie er sich zu entwickeln beginnt durch das Herstellen eines Gleichgewichtes in der Menschheit mit ihren Wahlmöglichkeiten? Versteht ihr den Kampf zwischen dem Licht und der Dunkelheit, und was mit denen geschieht, die von der Dunkelheit durchdrungen sind, wenn das Licht angezündet wird? Kryon sagte uns, dass sie »bis in den Tod« kämpfen würden, um die Dunkelheit zurück zu erhalten. Das klingt für mich ziemlich nach Kampf. Und das ist es, was auf einer Erde geschieht, die höher schwingt, und auf der das Licht beginnt, einen Unterschied zu bewirken.

Viele Christen reiben sich voller Entzücken die Hände – es tut ihnen leid für den Tod und die Zerstörung, die sie im Fernsehen sehen, doch warten sie jede Minute darauf, dass endlich der Wonnepunkt eintritt. Sie haben völlig außer Acht gelassen, dass das Buch von Hal Lindsay (»Der verstorbene große Planet Erde«) inzwischen in den Raum der Fiktion gehört. Sogar das Time Magazine sagte in einem Leitartikel über seine Vorhersagen, dass sie ihr »Verfallsdatum überschritten« hätten. Mit anderen Worten, das Armageddon (die Katastrophe des Untergangs), mit dem so sehr gerechnet wird, kann nicht, wie die Schriften es voraussagten, eintreten. Die Spielfiguren fehlen, und der Zeitpunkt ist einfach falsch. Was sie sehen, ist der Anfang einer Lösung und hat überhaupt nichts mit der zweiten Ankunft zu tun.

Der Beweis? Lest diese Worte in 20 Jahren und sagt mir, ob der Wonnepunkt eingetreten ist. Er ist nicht eingetreten und wird es nicht sein. Wir haben das als Kollektiv bei der Harmonischen Konvergenz 1987 verändert. Wir sind als Kollektiv damit geladen, das »Neue Jerusalem« zu schaffen, und ich glaube, dass das eintreten wird.

2005 sagte Kryon in Jerusalem seinen Zuhörern, dass ihre Lösungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt eventuell sogar von ihren Feinden kommen könnten! Was könnte das bedeuten? Ich weiß es nicht. Schon vor längerer Zeit erkannte Israel, dass es Zugeständnisse an diejenigen machen müsse, die der Meinung sind, das Land liege falsch – zu Recht oder zu Unrecht. Im Alleingang machte es dies zunehmend zur Grundlage seiner nationalen Politik, und das über sechs Jahre und unter drei Premierministern. Im Jahr 2000 bot sogar Premierminister Barak den Palästinensern eine geteilte Herrschaft über Jerusalem selbst an! Aber das wurde nicht angenommen. Ich sage das nur, um aufzuzeigen, dass die Themen zwischen den Juden und ihren unmittelbaren Nachbarn nicht mehr das große Thema sind, vielmehr liegt der Kompromiss bereits fix und fertig auf dem Tisch.

http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Peace/barakcampdavid.html

Das große Thema ist das Recht des Staates Israel zu existieren. Kryon sagte uns, dass dies, metaphysisch, das Kernstück für das »auserwählte Volk« auf der Erde sei. Selbst jetzt sind sie weiterhin die Zielscheibe für eine vollständige Auslöschung. Sie wurden von den Ägyptern versklavt, den Römern, den Nazis, und jetzt in der modernen Zeit wird das wieder ausgesprochen vom Iran. [Kryon hat (in vielen Channelings) erklärt, warum das so ist, da die Juden die Gruppe mit dem »reinen Karma« für den Planeten sind und die Kraft der Akasha halten. Jeder, der sie vernichtet, wird ihre Position einnehmen.]

Das mag merkwürdig klingen, zu esoterisch, unbeweisbar, doch welche andere Gruppe auf der Erde hat diese Eigenschaften seit 4.000 Jahren? Zeigt sie mir, und ich werde meine Aussage noch einmal überdenken.

Das Potenzial: Dieses Aufflackern im Mittleren Osten wird viele Themen hervorbringen. Zuerst, sie werden bald aufhören zu kämpfen (tut mir leid, ihr Christen). Danach werden viele endgültig zur Kenntnis nehmen, dass, wenn man auf der Erde überhaupt irgendetwas für den Frieden tun will, man Israel erlauben muss zu existieren. Diejenigen, die nicht so denken, werden von nun an nach und nach als die wahrgenommen, die das eigentliche Problem sind. Dies war die ganze Zeit das »große Thema«, und Kryon wies darauf hin, als er vor 18 Jahren sagte: »Wie die Juden gehen, so geht die Erde.« Kryons Leidenschaft hat uns immer wieder gebeten, unsere Anstrengungen nach Jerusalem und nicht irgendwo anders hin zu lenken, und »alles Weitere wird folgen« [gemeint sind die Friedenslösungen].

Potenzial: Aus dieser Situation werden die Vereinten Nationen einen neuen Führer erhalten, der die Resolutionen gegen den Terror wirksamer (mit Biss) umsetzen kann, die einstimmig von den Delegierten dieser Weltorganisation gefasst wurden. Wenn das früher geschehen wäre, wäre der Kampf, den ihr heute seht, nicht ausgebrochen. Die UN hat einen Platz in dies allem und kann tatsächlich ein wichtiger Mitspieler bei der Verwirklichung der Resolution sein, so wie es die Erschaffer dieser Institution vor vielen Jahren gesehen haben.

Die Schlacht, deren Zeugen wir gerade werden, hat das Potenzial, der Welt ein Verständnis der wahren Situation zu vermitteln und denen, die bisher nur Zaungäste waren, zu helfen, die wirklichen Themen herauszufiltern.

Wer mag den Krieg? Ich nicht. Aber wenn ihr glaubt, dieser ganze »ausländische Kram« würde sich langsam wieder verziehen, während ihr heiter in den USA sitzt in Frieden und Wohlstand um euch herum, dann habt ihr nichts verstanden von dem, was Kryon euch gesagt hat. Kryon sagte uns, dass der wirkliche Grund warum ihr in diesem großen Land seid, der ist, dass ihr euch erlaubt, »mit der Stärke der Lichtarbeiter, die nicht in den Überlebenskampf verwickelt sind, großartig zu leuchten«. Mit anderen Worten, es ist eure Verantwortung, Licht nach Palästina zu schicken (wie Kryon die ganze Region von Israel/Palästina nennt) auf eine Weise, wie es sonst niemand kann. Habt ihr jemals daran gedacht?

In anderen Ländern werde ich oft gefragt: »Warum habt ihr in den USA so viel Metaphysik – so viel Information und so viele, die channeln?« Ich sage euch, es ist kein Zufall. Es ist ein Auftrag, dass von hier die Arbeit kommen muss, um denen zu helfen, die im Überlebenskampf sind – diejenigen, die ihr jeden Abend in ihren Trümmern im Fernsehen sehen könnt. Wir sind diejenigen, die die meisten der Antworten haben! Nun lasst uns also Licht hervorbringen, damit diejenigen in dunkleren Regionen die Schätze »sehen«, die bis jetzt im Dunklen waren, wie zum Beispiel Wissen, Lösung, angemessenes Handeln.

Wenn euch dieser Blog verletzt, tut es mir leid. Es ist nicht meine Absicht, irgendjemanden zu verletzen. Selbst meine christlichen Freunde (von denen ich immer noch zwei habe), verstehen, wo ich stehe. Ich wünschte, sie würden sich nicht an Probleme im Mittleren Osten hängen und jedes Mal wieder in Verzückung geraten, sobald dort ein Konflikt auftaucht. Sie sind so starke Beter, und wir brauchen sie ebenfalls mit ihrer Konzentration darauf, Licht zu senden – das Christuslicht. Es würde so viel helfen. Stattdessen konzentrieren sie sich darauf, »hier herauszukommen«. Sie sind dabei, enttäuscht zu werden.

Wenn ihr das Gefühl habt, mir eine E-Mail schicken zu müssen, um mir zu sagen, wie schlecht meine positive, freudige Grundhaltung zu dieser gegenwärtigen Zeit ist, dann macht euch keine Mühe. Ich klettere fleißig die Stufen zum Leuchtturm hoch.

LEE CARROLL

1 conradorg.ch – Original von kryon.com

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