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Ein Blick auf die andere Seite des Schleiers

Kryon durch Lee Carroll
Longmont, Colorado, 7.1.2007

Übersetzung: Karla Engemann1)

Ich grüße euch, ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Worte, die seit so vielen Jahren zu den Menschen gesprochen werden – durch einen menschlichen Partner, der jetzt gerade von der Liebe Gottes überwältigt wird.

Es ist das Versprechen, das ich der Menschheit gegeben habe, dass ich, solange es Ohren gibt, die zuhören, hier sein werde, um zu lehren. Nur wegen des Schleiers und der Dualität verbreite ich diese Dinge. Dinge, die in euch widerhallen, sobald ich sie anrühre. Denn hier wird kein Guru-Tum vorgestellt. Kein Prophet spricht hier zu euch. Es ist vielmehr ein Familienmitglied, das, wenn ihr nicht an diesem Ort seid, der Erde genannt wird, euer bester Freund ist. Denn, ihr Lieben, wir haben diese Reise so oft zusammen gemacht.

Ich bin bekannt als eure Unterstützungsgruppe, und ihr wisst, wer ich bin. Denn wenn ihr wieder den Übergang macht, werde ich euch scheinbar auf der anderen Seite des Schleiers begrüßen – einmal mehr. Und ich werde sagen: »Willkommen daheim, Bruder, Schwester. Willkommen daheim. Gute Arbeit geleistet!« Und wir werden uns gegenseitig energetisch berühren, so wie ein Mensch einen anderen in den Arm nimmt, und wir werden uns ausdehnen und in dieser Umarmung unsere Energien miteinander verflechten. Dann werdet ihr mich kennen, und ich werde euch nochmals erkennen. Es wird gerade so sein, als wäre nichts geschehen, seit ihr zum ersten Mal aufgebrochen seid.

Ihr werdet wieder in der Zeitlosigkeit existieren. Das interdimensionale Lichtwesen, das ihr seid, der Teil Gottes, der ihr seid, wird wieder hereinfließen. Dann werdet ihr euch unverzüglich daran machen, die Energie eurer Gruppe für eine andere Runde auf der Erde vorzubereiten. In der Tat, selbst wenn ihr denkt, dies sei euer letzter Aufenthalt, er ist es nicht. Ich weiß das, denn ich kenne den Rest der Intelligenz, die ihr nicht haben dürft, während ihr in 3D auf den Stühlen vor mir sitzt und dies in 3D lest und hört. Ich lebe damit, wisst ihr? Was ihr das Höhere Selbst nennt – ich lebe damit. Es ist ein Teil von mir und ein Teil von euch. Wir sind auf eine Weise verbunden, die ihr euch nicht im Entferntesten ausmalen könnt, in einem Quantenzustand, der uns beiden dient. Dies ist keine höhere Quelle, die zu euch spricht. Es ist die Quelle. Es ist du mit dir, durch die Stimme eines Menschen in einem Prozess, der nicht neu ist und Channeling genannt wird.

Das Gefolge ist jedes Mal anders, wenn wir hereinkommen, und es spiegelt eure Energie. Egal, wovon die Unterweisung heute handelt, egal, was heute gesagt werden wird, hier gibt es eine Energie der Wiedervereinigung, und ich lade euch ein, sie in diesem Augenblick zu spüren. Sie geht weit über die Unterweisung hinaus. Es ist ich mit dir. Es ist die Gottesquelle. Ein Teil eurer DNA beginnt darauf anzusprechen, während ihr in dieser Art neuen Energie sitzt. Einige von euch beginnen, sich anderes zufühlen, und wenn eure Sinne außerhalb von 3D sind, dann werdet ihr wissen, dass dies wirklich ist.

Es gibt immer diejenigen, die sagen: »Ist das ein Mensch, der spricht? Ist dies wirklich? Gott, gib mir ein Zeichen!« Ich gebe euch das Zeichen: Sitzt hier mit reinem Glauben und wartet. Ihr werdet berührt werden. Euer Herz beginnt widerzuhallen. Teile eures Körpers mögen vibrieren. Ihr mögt es schwierig finden, eure Schultern oder eure Knie oder eure Füße zu bewegen, denn wir sitzen auf euch. Auf euch ist ein Druck, der innerlich und äußerlich ist. Ich sage euch, dass dies eine private Angelegenheit ist. Jeder für sich. Jeder auf seine eigene Art. Doch die Liebe Gottes ist dicht und war es immer. Sie ist es, die jene Propheten zur Erde gedrängt hat, wenn sie vor den Engeln von Spirit standen. Sie ist es, die es schwierig macht zu atmen, wenn die interdimensionale Energie anwesend ist, wenn Gott persönlich zu Mann oder Frau spricht. Lasst dies niemals gewöhnlich und alltäglich werden.

Wenn ihr versunken in eurer eigenen Meditation sitzt und zu Spirit sprecht, dann sagt: »Oh Gott, begegne mir hier. Sage mir, was ich wissen muss.« Wenn ihr das tut, dann fühlt die Dichte von Spirit, über die wir jetzt sprechen. Nehmt alles auf, was aufgenommen werden kann. Da ist so viel Wandel möglich, Mensch. Wir laden euch ein, auf eine neue Weise in den Schleier zu tauchen, wie ihr es vielleicht noch nie getan habt. Bittet um den Glauben, den ihr braucht, und fühlt die Liebe Gottes in eurem Leben. Sprecht auf eine Weise, wie ihr es noch nie getan habt. Ist das Zufall für euch? Nun, wenn es so ist, dann macht ihr es nicht richtig! Lasst diese Dinge in euch widerhallen, sodass ihr aus Freude über diese Erfahrung weint, und egal, was in eurem Leben geschieht, egal, was es ist – lernt zu verkünden: »Meiner Seele geht es gut, denn ich bin weiter und über die Schwierigkeiten der Erde hinaus gegangen, und ich sitze an einem heiligen Platz, der mein Platz ist. Es ist der Platz Gottes, solange ich als Mensch lebe, und er ist jetzt passend für mich.« Lasst das um euch herum kreisen. Ich sage dies im Hinblick darauf, was wir als Nächstes lehren.

Ich habe nicht genug Metaphern für diese Unterweisung, doch ich werde viele heranziehen. Ich möchte euch das vermitteln, was Menschen über Seher, Medien, Menschen, die in der Akasha lesen können, und solche Propheten wissen müssen, die hinter den Schleier gehen und euch etwas über eure Zukunft sagen. Ich bin nicht in einem Vakuum. Ich bin Kryon. Ich bin mir indessen der irdischen Zeit bewusst, also weiß ich, was sich ereignet hat. Ich weiß natürlich, dass dies das neue Jahr ist. Das Jahr der Neun [2007]. Wir werden gleich davon sprechen. Was bedeutet es? Was wird eintreten?

Ihr sitzt hier vielleicht und sagt: »Oh, Kryon, ich bin heute gekommen, weil ich von den Lippen des Channel-Mediums hören möchte, was geschehen wird. Was haben wir für 2007, 2008 und darüber hinaus zu erwarten?« Ich bin mir auch bewusst, dass dies die ersten gechannelten Worte sind, die mein Partner in dieser Energie gesprochen hat, die ihr 2007 nennt. Deshalb wird dieses Treffen einzigartig sein. Es ist das erste des Jahres, in dem Kryon spricht, und doch muss ich euch vor etwas warnen: Der Mensch weiß immer noch nicht, worum er bittet, wenn er die Zukunft wissen will. Sie liegt auf euch in einer Weise, die von Voreingenommenheit geprägt ist. denn ihr seid euch nur eines linearen Zeitstreifens vor euch bewusst – eines sehr schmalen – und ihr möchtet wissen, was auf diesem schmalen Zeitstreifen, den ihr Wirklichkeit nennt, geschehen wird. Nicht nur das, ihr seid nicht bereit, bestimmte Potenziale zur Kenntnis zu nehmen. Ihr wollt Absolutes. Oh, nicht alle von euch, doch ich möchte euch ein Beispiel dafür geben, was die Menschheit oft mit dem Propheten, dem Medium, tut, wenn sie hingeht und bittet: »Sag mir, was wird in der Zukunft geschehen?« Da sitzen die Menschen in gespannter Erwartung.

Menschliche Voreingenommenheit in der Wahrnehmung

Hier ist die erste Metapher des Tages von vielen. Sie wirft ein helles Licht auf menschliche Voreingenommenheit in der Realität eurer 3D – was ihr erwartet, und wie ihr denkt.

Eine Frau geht zum Arzt. Sie sagt zum Arzt: »Herr Doktor, mit mir stimmt etwas nicht. Ich fühle mich nicht gut. Sie müssen mir sagen, was mit mir nicht stimmt.« Und der Arzt sagt: »O.k., was sind Ihre Symptome?« Sie sagt: »Ich habe nicht die Energie, die ich immer hatte. Ich nehme an Gewicht zu, und das möchte ich nicht. Ich fühle mich komisch. Mit mir stimmt etwas nicht, Herr Doktor. Sagen Sie mir, was das ist.«

»Schön«, entgegnet der Arzt. »Machen wir die Untersuchungen.« Später kommt sie zurück, und der Arzt sagt zu ihr: »Nun, ich habe eine gute Mitteilung für Sie.«

Doch sie antwortet: »Ich will keine guten Mitteilungen. Ich möchte wissen, was mit mir nicht stimmt. Es ist mein Körper, und ich weiß, ich habe etwas, was mit mir nicht stimmt. Wenn Sie mir das nicht sagen können, gehe ich zu einem anderen Arzt.« – »Ich muss Ihnen etwas sagen, was Sie vielleicht nicht erwarten«, sagt der Arzt. Doch sie fällt ihm ins Wort: »Wenn Sie mir nicht sagen können, was mit mir nicht stimmt, dann gehe ich.«

Und sie geht. Und – auf dem Schreibtisch des Arztes liegt das Papier ausgebreitet, das bescheinigt, dass sie schwanger ist. Dies ist typisch für den menschlichen Geist. In eine dreidimensionale Situation hineingeboren, ist sie festgelegt auf das, was sie für ihre Wirklichkeit hält, und ist unzugänglich für irgendeine andere Botschaft. Denn wenn sie sich merkwürdig fühlt, dann hat das eine schlechte Nachricht zu sein, nicht wahr? Wenn sie zunimmt, dann hat das eine schlechte Nachricht zu sein, nicht wahr? Ich sage dir also, Mensch, welche Voreingenommenheit bringst du mit, wenn du an einen Ort kommst, wo über die Zukunft gesprochen wird? Bist du in der Lage zu verstehen, was dort vermittelt wird? Wirst du denjenigen einen Spielraum einräumen, die hinter den Schleier gehen und zurückkommen und dir Informationen geben? Und wirst du es verstehen oder wirst du noch eine andere Meinung einholen, da es nicht das ist, was du erwartest. Es ist linear, weißt du.

»Kryon, sage uns etwas über die Zukunft«, sagt ihr. Und wenn dann dieses Channel-Medium euch nicht dieselbe Botschaft wie ein anderes Channel-Medium gibt, dann sagt ihr: »Nun, wem soll ich nun glauben? Beide sind sie doch Channel-Medien, oder nicht?« Wie werdet ihr damit umgehen? Eure Zukunft, eure Vergangenheit, eure Gegenwart – alles, was ihr seht, ist der schmale Steifen vor euch – die Straße, eine winzig kleine Straße, und es gibt nur Platz darauf für ein Ding.

Auf die andere Seite des Schleiers gehen

Ich habe noch eine Geschichte für euch. Es gab einmal ein Dorf. In der Nähe des Dorfes, hinter dem Berg, war ein Ozean. Nun, die Dorfbewohner hatten Respekt vor dem Ozean, denn sie fühlten, dass in dem Ozean Gott war, denn er sicherte ihren Unterhalt. Sie wussten, dass das Wasser irgendwie über den Berg kam und ihnen Regen brachte und das Getreide wachsen ließ. »Gott muss unter dem Wasser sein«, sagten sie.

In diesem Dorf gab es weder Seen noch Flüsse. Das Einzige, was sie jemals mit viel Wasser gesehen hatten, war jenes heilige Etwas mit Namen Ozean, und es lag hinter dem Berg. Sie wagten nicht, es zu berühren, denn seht ihr, Gott war in dem Ozean! Niemand ging dort hin. Es war ein heiliger Grund, und niemand in der Geschichte hatte jemals Gott gesehen.

Und, wie die Dinge sich so entwickelten, sandten sie schließlich den höchsten und heiligsten Mann, den sie hatten, aus, um Gott zu finden. Sie sagten zu ihm: »Du musst für uns zu dem Ozean gehen. Du musst tatsächlich deinen Körper so weit wie du kannst unter Wasser tauchen. Dann sage uns, wie Gott aussieht. Wir müssen wissen, wer Gott ist.«

Der heilige Mann hatte große Angst. Er dachte, dass er sich vielleicht in Dampf auflöse, sobald er das Wasser berührte! Er war noch nie in tiefem Wasser gewesen. Er wusste noch nicht einmal, dass er unter Wasser nicht atmen konnte, doch das fand er schnell heraus. Der heilige Mann tat, was seine Aufgabe war, und gemäß seinem Glauben sprach er: »Lieber Gott, bitte vergib mir, wenn ich etwas tue, wofür es in der Heiligkeit keine Erlaubnis gibt.« Dann machte er alle Zeichen, die er glaubte, machen zu müssen, und tat es – er ging in das Wasser und tauchte mit seinem Körper so weit nach unten wie sein Mut reichte.

Dies war ein fremder Ort. Er konnte nicht atmen. Er konnte nicht lange unten bleiben. Es war dort trüb. Er öffnete seine Augen und stellte fest, dass er von Heiligkeit umgeben war, und er begann zu zittern. Er konnte es kaum aushalten, und er wusste, er musste schnell hochkommen. Dann öffnete er seine Augen, um Gott zu sehen, und stellt euch vor – ein Fisch schaute ihn direkt an!

»Ah«, sagte er. »Da ist Er! Da ist Gott!« Er stürzte aus dem Wasser, rannte über den Strand, überquerte die Berge und lief zurück ins Dorf. Alle hielten Abstand, als er für sein Dorf eine Darstellung von Gott in den Sand malte. Es ist ein Fisch. So beteten sie gemeinsam diesen Fisch an. Endlich wissen sie, wie Gott aussieht, und sie sind glücklich. »Das ist auf der anderen Seite des Schleiers«, sagen sie. »Gott lebt unter dem Wasser. Gott ist groß.« Und der Fisch wird für sie zum Symbol ihrer Verehrung.

Nun, daran ist nichts falsch. Seht ihr, sie brauchten in 3D etwas, was sie an Gott erinnern würde. Sie brauchten ein 3D-Symbol, das sie mitnehmen und vielleicht bei sich zu Hause aufstellen konnten. Alles, was dich an das Göttliche erinnert, Mensch, ist in Ordnung. Und es gefiel ihnen und half ihnen zu beten und sich Gott vorzustellen.

Die Jahre vergingen, und ein jüngerer heiliger Mann ging aus dieser Abstammungslinie hervor. Er entschied sich, ebenfalls die Berge zu überqueren. Es sagte zu seinem Ältesten: »Ich möchte Gott selbst sehen, doch ich brauche dazu die Bevollmächtigung der übrigen von euch.«

Der viel ältere heilige Mann, der zuerst gegangen war, sagte: »Geh nur, es ist eine wundervolle Erfahrung. Ich hoffe, du siehst Gott, wie ich es getan habe.« Er sandte ihn aus.

Der junge Schamane überquerte die Berge und ging ins Wasser, genau wie es der Älteste getan hat. Er führte dasselbe Verfahren durch, wie es der erste heilige Mann getan hatte, dann tauchte er unter und hielt den Atem an. Es war trüb dort, und er öffnete die Augen – und stellt euch vor, er sah – einen Tintenfisch! Der sah ganz anders aus als der Fisch!

Also stürzte dieser junge Mann aus dem Wasser, rannte über die Berge, zeichnete ihn für das Dorf auf und sagte: »Der erste Mann lag falsch! So sieht Gott aus!«

Ah. Das Dorf hatte keine Idee, wie es nun darüber denken sollte, wer von beiden Recht hatte. Sie gingen beide an denselben Platz. Sie schauten beide unter das Wasser, und sie kommen mit zwei Ideen zurück, die sich in ihrem Geist fest verankert hatten, wie Gott aussehen sollte. »Wir können nicht sagen, wer von euch beiden wirklich Recht hat«, sagten sie. »Einer von euch hat Recht, einer von euch nicht.«

Dies war übrigens der Anfang von zwei Kirchen – muss ich noch mehr sagen? Einige, die keinem von beiden glauben wollten, sandten einen dritten heiligen Mann aus, der die anderen beiden überprüfen sollte. Unter Wasser öffnete er die Augen und – sah einen Aal! Er kam zurück und sagte: »Sie haben beide Unrecht.« Das war die Geburt einer dritten religiösen Sekte.

Hier ist die verzwickte Lage. Drei Channeler, drei Medien, drei Propheten, drei heilige Männer. Sie alle gehen auf die andere Seite des Schleiers und bringen drei verschiedene Informationen mit. Sie gehen zum selben Platz und alle sehen etwas anderes – genau wie in der Geschichte. Der Grund liegt in der Einfachheit ihres Glaubens, was sie erwarteten und wie sie die Realität Gottes sahen. Sie erwarteten, dass Gott ein Wesen sei, ein Gesicht habe und allein und einmalig in 3D sei, genau wie sie selbst. Als sie deshalb die andere Seite des Schleiers erreichten und hinschauten, fingen sie das Bild des einen Dings ein, das sie sahen und klebten es auf ihre Wahrnehmung.

Schaut euch die Singularität und die Linearität eurer eigenen Kirchen heute in eurer eigenen Kultur [USA] an. Wenn ihr mehr als 300 verschiedene Arten von christlichen Kirchen in eurem Land habt, dann könnt ihr sehen, wie das zustande gekommen ist. Jedes Mal, wenn es eine einzigartige Vision gab, wurde eine neue Glaubensrichtung geschaffen. Wie linear von euch!

Wir sind also schon dabei, die Verwirrung aufzuzeigen, die viele Menschen im Hinblick auf diejenigen haben, die euch Informationen von jenseits des Schleiers geben. Das umfasst Visionen sowohl von der Zukunft als auch von der Art und Weise, wie die Dinge in der Gegenwart sind. Einer wird nicht unbedingt mit dem anderen übereinstimmen, und ihr sitzt hier auf eurem Gleis und entscheidet, wer Recht hat, während sie vielleicht alle Recht haben. Die andere Seite des Schleiers ist wahrhaft interdimensional, gefüllt mit multiplen, ko-existierenden Wirklichkeiten in vielen Gestalten. Doch ihr erwartet, nur eine Sache zu sehen, nicht wahr? Ihr habt das Gefühl, ein Mensch sollte in der Lage sein, auf die andere Seite des Schleiers zu gehen und zu sehen, wie die »eine Sache« ist, dann sollte er zurückkommen und darüber berichten. Das ist genauso dumm, als würdet ihr in ein Geschäft gehen, wo Landkarten verkauft werden, und nach der »einen Karte« fragen. Doch eure Voreingenommenheit hält euch davon ab, das zu sehen.

Hier ist die Wahrheit darüber. Auf der anderen Seite des Schleiers gibt es keine Zeit. Das zu begreifen fällt euch am schwersten. Es kommt also eine weitere Metapher, und wieder bringen wir sie für euch auf eine Weise, dass sie ein 3D-Mensch hoffentlich verstehen kann: Als ein Channel-Medium oder Hellseher sitzt ihr in der Mitte eines Kreises, der die andere Seite des Schleiers genannt wird. Macht daraus einen Tisch. Macht es euch leicht. Ihr seid in der Mitte dieses Tisches, eines runden Tisches, und da sind Teile eines riesigen Puzzles auf allen Seiten um euch herum. Wenn ihr sie herumdreht, sagen einige »Zukunft«, einige sagen »Vergangenheit«. Alle haben sie Energie. Alle glühen sie auf eine bestimmte Weise, und auf jedem sind Farben, die anzeigen, ob sie sich manifestiert hatten (in 3D geschehen) oder nicht (Vergangenheit, nicht manifestiert in 3D – Zukunft manifestiert in die Vergangenheit, Vergangenheit manifestiert in zukünftige Aktionen ... usw.).

Um die Dinge noch komplexer zu machen: Wenn ihr sie nach einer Weile wieder umdreht, dann haben sie sich wieder verändert, und ihre »Aufkleber« sind andere. Die Zukunft heißt jetzt Vergangenheit. Versteht ihr das? Wahrscheinlich nicht, also macht euch dafür bereit. [Es kommt in diesem Channeling.] Ich werde sie am Ende noch einmal alle mit Definitionen aufzählen. Doch es ist wirklich verwirrend für ein eingleisiges Geschöpf wie den Menschen, der nur erwartet, eine Energie zu sehen, die »Zukunft« genannt wird.

Nun ist es eure Aufgabe auszuwählen, welches Teil ihr euch anschauen wollt und welches ihr auf eure 3D-Seite des Schleiers mit zurücknehmen wollt. Ihr werdet entscheiden müssen, welches dasjenige sein könnte, das sich selbst auf die eine Schiene legt, die ihr eure Realität nennt. Welches ist angemessen für das, was sich auf jener einen Schiene in der Zukunft manifestieren wird? Wie könnt ihr das wissen? Ist es überhaupt möglich, das herauszufinden?

Motten zum Licht

Das bringt uns zu dem nächsten Thema, das verstanden werden muss. Dies ist der Schlüssel, um das Puzzle vor euch auf dem Tisch zu kapieren, doch wir müssen wieder eine Metapher benutzen, und wieder sagen wir, hat sie mit menschlicher Voreingenommenheit zu tun. Die Voreingenommenheit eines 3D-Menschen, ob er ein Meister ist oder nicht, kommt mit der Dualität. Das ist wichtig. Ich gebe euch die Merkmale, wie die Zukunft zu betrachten ist.

Stellen wir uns einen Menschen vor, der hinter den Schleier geht. Er ist kein Meister. Tatsächlich ist er sehr, sehr jung und unerfahren in diesen Dingen. Doch er weiß, wie er dorthin kommt, und er kann Zeit dort verbringen und hat das Gefühl, dass er klar sieht. In der Tat haben die Jungen immer das Gefühl, dass sie klar sehen, bis sie älter werden. Dann lachen sie über sich, wie sie gedacht hatten, sie würden sehen. Die Werkzeuge der neuen Energie vor ihm haben ihm die Befähigung gegeben, sich frei auf die andere Seite zu bewegen, und da ist er.

Doch dieselben Werkzeuge haben ihm keine Weisheit gegeben. Und so ist er da und schaut sich um. Er bemerkt unverzüglich die Lebensautobahn vor sich. Die Autos rauschen vorbei. Die Metapher ist hier, dass diese Autobahn das Leben auf der Erde ist, und er weiß das. Er ist sogar klug genug zu wissen, dass er Dinge interpretieren muss, weil sie in multipler D und nicht in 3D sind. Er weiß, dass die Autobahn linear ist, genau wie er, und er weiß, dass Spirit versucht, ihm die Zukunft zu zeigen.

So wird er auf der Stelle von dem dramatischsten Ereignis auf der Autobahn angezogen – dem Massenunfall von 15 Autos. Er sieht alles – den Rauch, das Feuer, das Leid, den Tod, die Zerstörung. Er sieht die Wracks. Also kommt er zurück, berichtet es und sagt: »Es wird einen Massenunfall geben. Ich weiß nicht genau wann, und ich weiß nicht wie. Ich weiß nur, dass es da oben auf der Straße sein wird. Ihr solltet euch besser darauf einstellen und vorbereiten. Es ist das, was da ist. Ich habe es deutlich gesehen.«

Nun spitzt sich die Lage zu (wie es so schön heißt). Hier kommt ein anderer Mensch. Dieser Mensch ist ein Meister. Er hat mit seiner DNA gearbeitet und ist in seiner Meisterschaft erfahren. Er geht auch durch den Schleier und schaut auf die Lebensautobahn. Da ist sie – dieselbe Autobahn. Dann sieht er es! »Oh, habt ihr gesehen, was hier beinahe stattgefunden hätte!«, ruft er. »Wenn dieser Mensch nicht im richtigen Moment ausgewichen wäre, dann hätte es einen Massenunfall mit 15 Autos gegeben!« Dann sagt er die folgenden weisen Worte – ohne Voreingenommenheit: »Ich bin hier, um zu feiern, was nicht eingetroffen ist. Ihr seid in der Tat scharf an dem Unfall vorbeigekommen. Lasst uns in der Tat das Leben in seiner vollsten Pracht feiern. All diese Menschen wurden gerettet. Lobt Gott für die Gnade des intuitiven Ausweichens!«, sagt er. Dann kommt er zurück und sagt zu seiner Anhängerschaft: »Der Weg ist frei. Ich war dort und habe es deutlich gesehen.«

Ich habe euch gerade zwei Menschen mit einer unterschiedlichen Voreingenommenheit vorgestellt. Einer von ihnen sah nur das Drama und brachte das mit zurück. Es ist das, was am typischsten ist, und ihr habt diese Art von Vorhersagen die meiste Zeit eures Lebens erfahren. Das ist der Mensch, der auf die andere Seite des Schleiers geht, einen Engel sieht, der zwei Zukünfte hält, und dann die mit dem meisten Rauch und Feuer auswählt! [Lachen] Drama! Das ist so, weil der Mensch in 3D davon angezogen wird. Es ist das, worauf ihr auf einer bestimmten Ebene antwortet. Ihr wisst das. Eure Medien wissen das. Alle Werbefachleute der Erde wissen das. Es ist eine Tatsache.

Der Meister, der darin erfahren ist, die Schönheit zu sehen, sieht, was nicht geschah, obschon es die gleiche Energie beinhaltet, die der 3D-Besucher wahrgenommen hat. Er bringt beides in einen Ausgleich und berichtet von dem, was das größte Potenzial hat, nicht von dem mit dem meisten Rauch und Feuer. Ihr seid also in derselben verzwickten Lage, oder etwa nicht? »Nun, was ist richtig?«, fragt ihr. »Was sollen wir damit anfangen?«

Nun möchte ich euch etwas über das Talent sagen, das für einen Propheten, einen Seher, einen, der die Zukunft des Planeten vorhersagt, erforderlich ist. Es ist nicht nur Meisterschaft. Es ist nicht nur, auf eure DNA eingestimmt zu sein. Es ist, über Jahre der Erfahrung sorgfältig ausgeglichen zu sein – ohne Voreingenommenheit zum Schleier zu gehen. Ich kehre mit euch zu der Tisch-Metapher zurück. Dort sitzt ihr in der Mitte. Und vor euch seht ihr all die Potenziale des Planeten, Vergangenheit und Zukunft. Nun könntet ihr fragen: »Wieso kann man ein vergangenes Potenzial haben?« Ich sage euch das gleich. Doch jetzt, was werdet ihr wählen? Ist es das, was unerleuchtete Menschen wählen würden – die Ereignisse mit dem meisten Drama und Rauch? Oder ist es das, was der Meister wählen würde, etwas, was noch nicht einmal eintreten würde? Keins davon, in gewisser Weise. Ihr tragt die Energie der Erde und die Wahl, den Fisch, den Tintenfisch oder den Aal zu sehen. Was davon soll gewählt werden? Die Energie des Planeten begleitet euch, und ihr stellt euch mit der Energie des Planeten ein auf das, was immer die Energie der Potenziale vor euch ist. Ihr wählt das Puzzleteil aus, das der Schwingung am nächsten kommt, die ihr als Schwingung der Erde in diesem Augenblick mitbringt.

Dazu braucht es Talent, Erfahrung und Übung. Anstatt sich auf die menschliche Voreingenommenheit zu verlassen, geht es darum, Energie mit Energie zu fühlen. Es ist das Gefühl dafür, was die Erde dir bringt, wenn du mit der anderen Seite des Schleiers verschmilzt, sodass du es mit den Potenzialen vor dir in Übereinstimmung bringen kannst. Wie sich das Potenzial auch anfühlt, passe es an die Energie des Planeten an. Wähle das aus und bringe es zurück, denn es wird das sein, was am genauesten für diesen Tag zutrifft. Das gefällt dir nicht, nicht wahr?

»Kryon, willst du uns sagen, dass die besten Propheten, die es gibt, nur das durchgeben können, was für heute gut ist?« Ja, ihr Lieben, denn das Morgen kann alles verändern. Was, wenn einige unter den Zuhörern hier aufwachten [erleuchteter würden] und Licht an einen bestimmten Ort senden, an dem es vorher nur Dunkelheit gab? Was, wenn ihr als Kollektiv einen Wandel und eine Veränderung durchmacht, die diesen Planeten dramatisch verändern? Dann würde das Morgen andere Potenziale enthalten als das Heute, nicht wahr? Ihr seht, das ist, weil ihr die Verantwortung habt, und das sage ich bereits seit 18 Jahren. Dies ist die Botschaft von Kryon. Sie ist es immer gewesen.

Dies ist nicht anders, ihr Lieben, beim Meister, Weltklasse-Tarot-Kartenleser. Überlegt einen Moment, was ihr davon wisst, wie der Tarot funktioniert. Er wurde als Wissenschaft entwickelt, um mit eurer Energie zu schwingen und euch Lenkungswerkzeuge zu geben. Auch wenn der Tarot-Kartenleser vielleicht der einzige ist, der die Karten berührt, so sitzt ihr doch vor ihm, oder er stellt sich intuitiv auf euch ein. Es ist eure Energie, die auf den Karten ist, ob ihr sie berührt oder nicht. Die Intelligenz, die kosmisch ist weiß, wer ihr seid und dass ihr wegen einer Beratung hier seid. Sie benutzt das Talent des Tarot-Kartenlesers, eure Energie zu fühlen, und erlaubt ihm dann, die Karten ausgebreitet auf den Tisch zu legen. Es mag euch wie ein Zufall vorkommen, doch das ist es nicht. So ist das, was ihr ein Legemuster nennt, eine Widerspiegelung eurer Energie. Es sagt euch etwas über euer Potenzial nur für diesen Tag, da ihr die Kraft der freien Wahl habt. Es ist nicht anders als der Planet. Einfach, nicht wahr? Doch schwer für einen 3D-Verstand.

Ein schwieriges Konzept – das Jetzt

Was nun die Teile auf dem »Jetzt«-Tisch vor euch betrifft, und für diejenigen, die zu verstehen beginnen – lasst mich einige interdimensionale Begriffe definieren. Dies sind Begriffe, die in 3D keinen Sinn machen.

Manifestierte Vergangenheit – Dies bedeutet, dass etwas in eurer 3D-Zeitlinie geschehen ist, doch noch immer liegt die Energie der Veränderung darauf. Denn Dinge aus eurer Vergangenheit können Emotionen und Lösungen in eurer spirituellen Entwicklung hervorrufen. Deshalb hat die Energie von etwas Vergangenem immer noch die Kraft, euch Verständnis anzubieten, indem sie wegen der neuen, tiefgründigen Weisheit dasjenige verändert, was ihr möglicherweise in der Zukunft tun werdet.

Nicht-manifestierte Vergangenheit – Dinge, die in eurer 3D-Zeitlinie nicht geschehen sind, die aber trotzdem ein Energiepotenzial tragen. Euer Armageddon fand zum Beispiel nicht statt, obwohl es ein starkes Potenzialteil des Puzzles war. Das Teil liegt immer noch dort, mit allem Rauch und Feuer und der Wirklichkeit, als ob es stattgefunden hätte. Wenn ihr ein Teil »besuchen« könntet, könntet ihr eintauchen in das, was gewesen wäre – euren Tod einbegriffen. Könnt ihr deshalb sehen, dass dieses Teil, auch wenn es nicht manifestiert ist, immer noch Energie um sich herum hat? Es hat noch so viel Energie, dass einige es noch immer verkünden, obwohl eure 3D-Zeituhr den Zeitpunkt der Möglichkeit überschritten hat.

Zukunft in die Vergangenheit manifestiert – Das ist, wenn der Mensch eine zukünftige Schwingung aufkommen sieht, und etwas dafür oder dagegen unternimmt. Auf eurem singulären (vereinzelten) Zeitband wird eure Zukunft möglicherweise eure Vergangenheit. Was ihr heute für die Erde tut, wird deshalb vielleicht ein »Vergangenheitsteil«. Da alle Puzzleteile miteinander in Beziehung stehen (interaktiv), werden die anderen mitschwingen und sich verändern, wenn ihr eins verändert. Dies sind Konzepte, von denen wir nicht erwarten, dass ihr sie auf der Stelle versteht. Das Beste ist, einfach zu verstehen, dass es keine Vorherbestimmung gibt, und dass das, was ihr heute tut, Auswirkung auf alle Teile hat.

Vergangenheit in die Zukunft manifestiert – Dies ist ein Teil, das tatsächlich geschaffen wird, wenn ihr ein manifestiertes Vergangenheitsteil ändert. Ein Beispiel wäre der Mensch, der sieht, was auf der manifestierten 3D-Zeitlinie geschah, und aufgrund dessen die Richtung ändert. Die Vergangenheit hat deshalb die freie Wahl der Zukunft geändert, und beide Teile nehmen eine andere Schwingung an.

Alle diese Teile verändern ständig ihre Schwingung und ihre Energie. Könnt ihr deshalb sehen, wie eure Zukunft tatsächlich von dem geschaffen wird, was ihr jetzt tut? Nichts liegt vor euch, das nicht kontrollierbar wäre. Ihr seid Teil von allen Teilen auf dem Tisch. Beginnt ihr zu verstehen, worauf Rückgriff genommen wird, wenn der Channeler oder das Medium hinausgeht, um die Teile zu sichten? Es erfordert Weisheit und Unvoreingenommenheit und einen Hauch von Meisterschaft.

So kommen wir nun zu einigen anderen interessanten Konzepten, die ihr als einen Schritt, interdimensionaler zu werden, üben könnt: Dinge feiern, die nicht passiert sind.

Feiern von unsichtbaren Dingen, die nicht passiert sind

Lasst mich euch noch einmal das große Beispiel in 3D geben, durch das ihr gerade hindurch gegangen seid: Ich möchte, dass ihr wirklich sorgfältig zuhört, denn es gibt diejenigen hier im Raum, die alt genug sind, um eine Verbindung herzustellen zu dem, was ich euch jetzt sage. Von 1945 bis 1989 wart ihr beinahe ein halbes Jahrhundert auf eurem Weg in das Armageddon, wisst ihr? Über Jahre hinweg hatte sich die Energie der Erde nicht verändert – eine alte Energie, ein alter Weg, ein altes Potenzial. Das waren die Tage des Kalten Krieges, als zwei mächtige Länder sich in einem Szenario gegenüberstanden, das die Armageddon-Zukunft aufbaute und unterstützte. Alle Propheten haben davon berichtet.

Ein Land war die Sowjetunion, die in vielen anderen Ländern die Macht übernommen hatte, und die sich über 50 Jahre Waffenarsenale angelegt hatte. Sie hatte eine andere Philosophie und führte Krieg gegen die Doktrin des Landes, in dem ich im Augenblick spreche [USA]. Diejenigen von euch, die den Kalten Krieg überlebt haben, werden sich an die unvorstellbaren menschlichen Ressourcen erinnern, die dort hineingesteckt wurden, an die Angst, die dort hineingesteckt wurde, die Spione, die Betrügereien, den Tod. Erinnert ihr euch? Ganz offensichtlich standen sich zwei Länder von gleicher Stärke gegenüber. Dann schoss das eine von ihnen eine Rakete in den Weltraum und veränderte alles. Der Angstfaktor stieg. Das Land hatte offenbar Vorsprung. Das Ergebnis war eine große Furcht, die zu einem Wettrüsten mit noch größeren Raketen führte. Große Angst, schwere Zeiten. Denkt für einen Augenblick daran, denn einige von euch verbrachten die größte Zeit ihres Lebens in dieser Energie.

Der Grund, warum ich darüber spreche: Dieses Szenario war der Anfang der Aufbaus von dem, was einmal das Armageddon werden sollte, wie es in der Heiligen Schrift prophezeit wurde, wie auch von dem Priester Nostradamus. Er sah es. Viele sahen es, sogar einige von den Eingeborenen sahen es und schlossen es in ihre eigene Prophezeiung ein über das, was im Jahr 2000/2001 geschehen sollte. Viele hatten das Gefühl, dass die »Kugel viel zu schnell und schon viel zu lange« rollte, um jemals etwas so Großes zu verändern.

Als ihr die Harmonische Konvergenz hattet, entschiedet ihr euch kollektiv, dass dies auf dem Planeten nicht geschehen sollte. Das waren Menschen, die auf einer spirituellen Ebene entschieden, dass etwas, was fast ein halbes Jahrhundert alt war und zwei riesige, mächtige Länder einschloss, aufgelöst werden sollte. Innerhalb von zwei Jahren nach der Harmonischen Konvergenz, nachdem ihr eure Entscheidung getroffen hattet, fiel die Sowjetunion von allein zusammen. Sie brach zusammen, weil das Bewusstsein der russischen Bevölkerung sie nicht länger unterstützen wollte! Sie zersetzte sich aufgrund derer, die sagten: »Nicht mehr und nicht länger.« Das Undenkbare geschah! Kein Prophet hat euch diese Information gegeben, denn sie war undenkbar, unmöglich und außerhalb von 3D. Wenn euch jemand gesagt hätte, dass dieses mächtige Land einfach aufhören würde zu funktionieren, hättet ihr ihm geglaubt? Es war zu eurer Lebenszeit das Größte, was jemals geschah. Eine Zeitperiode. Nun sind fast ein halbes Jahrhundert Schwierigkeiten, Angst und Sorgen ausgelöscht. O.k., Mensch, wo ist euer Denkmal? Wo ist das planetarische Festgebäude? Sollte die Erde nicht an diesem Punkt zusammengekommen sein, um etwas zu bauen? Hättet ihr nicht in langen Schlangen anstehen müssen, um eure Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen – alle, die darauf warten, dafür zu danken, dass das Ende der Erde aufgehalten wurde – zu feiern und dafür zu danken, dass das »Armageddon nicht stattfand«? Wenn du zu der Zeit noch nicht gelebt hast, dann weißt du nichts von dem unlösbaren Problem – das Land, das Reich des Bösen genannt, fiel von selbst zusammen, fast über Nacht. Wo ist euer Denkmal?

Und ihr werdet sagen: »Nun, da gibt es keins.« An diesem Punkt erinnere ich euch daran, dass die Menschen dem Drama Denkmäler setzen – den Kriegsenden, massenhaftem Tod und massenhafter Zerstörung, der Erinnerung an den Schrecken. Doch wenn es um die Dinge geht, die nicht stattfanden, dann seid ihr stumm. Ihr seht sie nicht genauso wie die Dinge, die passiert sind. Und so sage ich euch, ihr Lieben, dass dies eine Anpassung ist, die ihr in eurer Wahrnehmung vornehmen müsst.

Euer eigener Tod

Ich sollte dir sagen, lieber Mensch, dass es für dein Ableben keinen festen Zeitpunkt gibt. Keiner von euch weiß, wann er aus-checken wird. Nur ihr werdet es verstehen und wissen, wann dieses menschliche Leben vorbei ist. So viel Kontrolle habt ihr über euer Leben. Und das meine ich sogar bis zu dem Grad, wo ihr sagt: »Nun, ich habe eine Krankheit, Kryon. Ich hatte ganz gewiss nichts damit zu tun.« Oh doch, das hattest du. Und du hast auch alles damit zu tun, sie wieder loszuwerden. Die ganze Göttlichkeit in dir, alle Wahlmöglichkeiten über Leben und Tod, sind in der DNA, lieber Mensch. Gewöhne dich daran. Du hast die Kontrolle, und hattest sie immer. Eine alte Energie hat dich an all dem zweifeln lassen, doch in dieser neuen Energie ist sie da, damit du sie übernimmst.

Nun, ihr Lieben, werdet ihr die Dinge feiern, die nicht eingetreten sind? Mehr als zwanzig sind hier im Raum, die einen ganzen Satz von Todesarrangements hatten, als sie auf diesem Planeten ankamen, doch sie haben sie alle durch ihre freie spirituelle Wahl aufgehoben. Dies ist keine Vorausbestimmung, vielmehr eine Vorausveranlagung. Was ihr für euch geplant hattet, als ihr hier ankamt, was viele »Vertrag« nennen, wurde mit freier Wahl umgangen und verändert. Das geschah, weil das, was ihr fandet, während ihr hier wart, euch veränderte. Habt ihr ein Denkmal gebaut, nach jenem Autounfall, der euch beinahe getötet hätte? Wisst ihr überhaupt, wann ihr jene Zeit überschritten hattet?

Einige von euch wissen es. Manche von euch hatten davon geträumt. Einige von euch sind dem Tod knapp entronnen, und ihr wisst, wann diese Zeiten waren. Und ihr habt vielleicht gesagt: »Oh, sicher bin ich froh, dass ich da durchgekommen bin.« Es ist mehr als das. Ihr hättet ein Denkmal bauen sollen!

2007 – 2008

Nun sitzt ihr am Anfang von 2007 und ihr möchtet, dass diese Wesenheit euch channelt, was als Nächstes geschieht. Ihr möchtet also etwas über die Zukunft erfahren, nicht wahr? In Ordnung, ich werde die Methode anwenden, die ich euch beschrieben habe, und sage euch: Zweitausend und Sieben ist das Jahr der Neun [2 + 0 + 0 + 7 = 9]. Es ist ein Jahr voller Potenzial, denn die 9er-Energie spricht von Vollendung. Erinnert ihr euch an die Geschichte mit der schwangeren Frau, die dachte, mit ihr sei etwas nicht in Ordnung? Viele verstehen nicht, was Vollendung bedeutet. Vollendung wovon? »Oh nein, ich werde sterben. Das bedeutet, dass ich mein Leben vollende, und das bedeutet, dass ich sterben werde. Das ist Vollendung, nicht wahr, Kryon?« Es gibt auch diejenigen, die sagen: »Nun, sage mir, was noch mehr geschehen wird, was schlecht ist.« Die menschliche Voreingenommenheit liest in das Gefüge von Potenzialen das hinein, was sie hören möchte.

Was, wenn es die Vollendung von Krieg bedeuten würde? Was, wenn es die Vollendung eines Gedankens wäre, der nun zusammenkommt und euch Frieden gibt? Was, wenn es die Vollendung von einem Zank in einer romantischen Beziehung ist und Frieden in die Familie bringt? Was, wenn es die Vollendung für diejenigen ist, die sich endlich von schlechten Gewohnheiten befreien? Was, wenn es die Vollendung derAbhängigkeit eurer Kinder von Drogen ist? Was, wenn es die Vollendung von Dingen ist, die vollendet werden müssen? Es ist das Jahr dafür, und solltet ihr mich fragen, was mit eurer Regierung und mit denjenigen um euch herum geschehen wird, dann sage ich euch: Schaut auf euch selbst! Denn was ihr mit euch tut, bestimmt den Rest der Geschichte.

Was immer die Menschheit vollenden muss, dies ist das Jahr dafür. Die Numerologie wird euch die energetischen Werkzeuge geben. Sie liegen als Hilfsangebote auf euch. Zweitausend und Sieben ist das Jahr und die Zahl. Was passiert also, wenn ihr neun und neun und neun erhaltet? Ein Tag im September steht an.2) »Kryon, wird etwas im September 2007 passieren?« In der Tat, das Potenzial ist da, und ihr könnt danach Ausschau halten als nach etwas Schönem. Was, wenn es in den Vereinten Nationen wäre, einem Ort,wohin ich meinen Partner immer und immer wieder bringe, um zu feiern, was Menschen mit Menschen tun ... um jene zu feiern, die Kinder in den Dörfern gerettet haben, weil sie ihnen Wasser gegeben haben und saubere Feldfrüchte, um sie von Krankheiten zu befreien? Die meisten schenken dem nicht viel Aufmerksamkeit. Schließlich braucht man dazu keine Truppen oder Waffen – nur Arbeit und die freie Wahl, es zu tun.

Schaut auf 2007 als ein Jahr, um Dinge einzupacken wegen dem, was 2008 geschehen wird. Nun, ich habe darüber bereits gesprochen. Große Potenziale sind Teil der Energie von 2008. Und wenn ihr all die Potenziale auf dem Tisch ausbreitet, dann sage ich euch, dass die von 2008 glühen. Sie glühen für eure Energie mehr, als die mit der Aufschrift 2007. Zweitausend und Sieben ist wie ein Mehrzweckjahr: Vollendung, Verantwortung. All die Dinge, die ihr nicht hören möchtet, um euch an den Platz des Jahres der »1« [2008] zu bringen.

Zweitausend und Acht hat das Potenzial von neuen Anfängen im weiten Sinn. Einige werden jedoch sagen: »Ja, der Anfang vom Ende.« [Lachen] Ihr Lieben, wenn es das ist, wo ihr mitgehen möchtet, dann geht dahin. Doch hier ist das Potenzial: Es ist der Anfang von dem, was für 2012 geklärt werden muss. An dem Punkt verbleiben noch vier Jahre auf eurer 3D-Zeitlinie.

Vor einigen Jahren standen wir auf der Bühne in Tel Aviv, mein Partner und ich. Ich channelte ihm die Informationen, die er den Israelis, die dort waren, sagen sollte. 2008 würde ein bedeutsames [engl.: potential] Jahr für Israel. Dies ist immer noch das Potenzial und bedeutet den Anfang eines Bewusstseins, das den abschließenden Lösungsansatz zwischen ihnen und ihren Nachbarn auf eine Weise erschafft, die sich auf nachfolgende Generationen auswirken wird. Oh, ihr werdet 2008 nicht Israelis und Palästinenser haben, die sich gegenseitig lieben. Gott arbeitet langsam, was aber, wenn der Anfang einer weisen Struktur geschaffen würde, sodass sie in zwei Generationen miteinander Handel treiben?

Ich möchte dich also etwas fragen, Geschöpf der Generation des Kalten Krieges. Was hieltest du für unmöglich? Wenn ich euch 1960 gefragt hätte, wie hätte damals deine Zukunft ausgesehen? Wenn ich gesagt hätte, die Sowjets würden aufhören zu existieren, hättest du mir dann gesagt, dass einfach zu viel Angst da sei? Zu viel Macht vielleicht? Zu viel Struktur? Zu viel Geschichte? Nun, es geschah, nicht wahr? Und es geschah ohne Krieg. Es geschah, weil euer Bewusstsein sich gewandelt hatte!

Was also, wenn 2007 zur Vollendung von alten Gewohnheiten wird und jene Gewohnheiten erneuert, die euch in ein neues Paradigma auf dem Planeten versetzen? Wie viele Minuten am Tag sendest du Licht an andere Orte des Planeten? Warum, glaubst du, bist du immer noch hier? Vielleicht solltest du Dinge neu bewerten. Willst du mir sagen: »Es gibt zu viel Hass«? Willst du mir sagen, dass Äonen gezeigt haben, dass dieser Friede nicht existieren kann? Willst du auf die Geschichte der Harmonischen Konvergenz schauen – oder möchtest du in 3D schwelgen und wieder einen Schutz gegen den herannahenden Untergang errichten? Kannst du sehen, dass dies eine Wiederholung derselben Energie der Angst ist?

Und wenn du dabei bist, das zu tun, warum bewertest du nicht neu, wie sehr du von diesem Universum geliebt wirst? Auf der anderen Seite des Schleiers ist kein Fisch, Tintenfisch oder Aal. Die andere Seite des Vorhangs ist deine Familie, die dich innig liebt und weiß, wer du bist, und dass du mit dieser Familie arbeitest, um die Energien dieses Planeten neu zu ordnen. Hier in diesem Raum haben wir diejenigen von euch, die täglich Licht senden, die mit den Eingeborenen arbeiten, die mit der Weisheit des Planeten arbeiten, die mit den heilenden Energien arbeiten, mit den Kristallen – wir wissen, wer ihr seid!

Außerhalb von Zeit und Raum scheint es, seid ihr auf meinem Tisch der Potenziale. Ich sehe, wie ihr dort thront. Ich sehe euch zuhören und diese Botschaft lesen. Ihr seid alles für diesen Planeten. Wusstet ihr das? Der Gott in euch ist das Potenzial für Frieden auf der Erde. Lasst diese Botschaft widerhallen und buchstäblich zu Tausenden gehen, die uns am Tag zwei Minuten geben und ihr Licht senden. Weniger als ein halbes Prozent auf der Erde muss erwachen und dies für euch tun, um in den kommenden Generationen Frieden zu haben – für euch, eure Kinder und eure Enkel. Das ist es, was Bewusstsein ausrichten kann, und als Beweis – ihr habt es in eurem Leben gesehen. Nun – Zeit, es noch einmal zu tun. Zeit, die Herausforderung zu feiern und zu sagen: »Meiner Seele geht es gut.« Gesegnet sind die hier Anwesenden, gesegnet sind die Hörer und Leser.

Und so ist es.

1 conradorg.ch – Original von kryon.com
2 9-9-9, doch nicht unbedingt der 9. September. Es könnte der 9., der 18. oder der 27. ... alles »9er«-Tage sein.

Original-Audio-Datei (Englisch)

Original-Text (Englisch)

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