Wird es immer Krieg geben?Kryon durch Lee Carroll, 2026-05-06 Übersetzung: Unbekannt1)
Seid gegrüßt, ihr Lieben. Ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Im Moment stellen sich so viele Menschen auf diesem Planeten eine wunderbare Frage, eine Frage, die ich so gut wie möglich beantworten möchte. Und diese Frage lautet: »Wird es immer Krieg geben? Wird es irgendwann in der Zukunft eine Zeit geben, in der es keinen Krieg mehr gibt?« Das ist eine wunderschöne Frage, denn sie spiegelt die mitfühlenden Seelen wider, die der alten Energie und all dessen, was sie hervorbringt, müde geworden sind. Je länger ihr sie beobachtet, desto älter erscheint sie euch und desto hässlicher wird sie. Es ist eine großartige Frage, weil ich sie beantworten kann. Ich kann euch nicht nur die Potenziale aufzeigen, die vorhanden sind, sondern ich kann euch auch erklären, warum, und genau darin liegt ihre Schönheit. Ihr Lieben, ich habe das Geschehen auf diesem Planeten über Jahrhunderte hinweg oft mit einem Eisenbahngleis verglichen, das im Kreis verläuft. Es ist eine Energie, die sich auf diesem Planeten entwickelt hat und sich niemals verändert. Sie dreht sich immer weiter im Kreis, immer wieder und immer wieder. Wenn ihr eure Geschichte betrachtet, könnt ihr genau das erkennen, ihr wart darin gefangen. Gefangen in einem Energiekreislauf, der sich nie weiterentwickelt hat, der niemals eine höhere Ebene erreicht hat. Ihr habt immer wieder dieselben Dinge wiederholt, die nicht funktionieren. Es ist der Gipfel der Dysfunktion, immer wieder dasselbe zu tun und dennoch ein anderes Ergebnis zu erwarten und doch hat genau so dieser Planet funktioniert. Wenn ihr euch die Geschichte anschauen würdet – wie viele Kriege es gab und wann sie stattfanden –, dann würdet ihr tatsächlich ein Muster erkennen. Sogar zwischen einzelnen Ländern. Das Muster lautet: Krieg, dann Sieg. Dann eine Zeit des Friedens. Dann wieder Krieg, und jemand gewinnt. Dann wieder eine Pause. Dann erneut Krieg, und wieder gewinnt jemand. Und wieder eine Pause. Bei den letzten beiden großen Kriegen habt ihr im Grunde nur eine Pause eingelegt und seid dann mit denselben Akteuren zurückgekehrt. Das ist dysfunktional. Und genau so hat eure Welt funktioniert. Der eigentliche Grund, warum ich hier bin, besteht darin, euch durch den Wandel zu begleiten. Stellt euch diesen Wandel wie ein Ausweichgleis neben dem einfachen Kreis eines Eisenbahngleises vor. Es wird eine Weiche gestellt, und plötzlich verlasst ihr den Kreis und fahrt auf ein anderes Gleis. Das ist der Wandel. Es ist ein Zeitfenster von 36 Jahren, in dem ihr euch aus dem Kreis der alten Energie herausbewegt. Die Weiche wurde gestellt und jetzt befindet ihr euch auf einem Nebengleis – auf dem Weg in eine neue Zukunft. Aber worauf es wirklich ankommt, ist Folgendes: Ich habe euch schon früher gesagt, dass ihr dieses Nebengleis noch nie zuvor befahren habt. Deshalb macht es manchen Angst. Denn genau das ist der Wandel. Die alte Energie versucht, euch zurück in den Kreis zu ziehen. Während dieser 36 Jahre begleitet sie euch auf diesem Nebengleis und fragt: »Wohin geht ihr?« »Warum tut ihr das?« »Warum bleibt ihr nicht auf dem Kreis, wo alles bekannt ist, wo man euch leicht kontrollieren kann und wo es weiterhin viele Kriege geben kann – weil Krieg denen nützt, die Kriege führen?« Das wisst ihr. Und hier befindet ihr euch nun auf diesem Nebengleis – während jener 36 Jahre, die jetzt zu Ende gehen. Ihr bewegt euch nicht auf einen neuen Kreis zu. Ihr fahrt auf einem geraden Gleis weiter, ein Gleis, auf dem entlang des ganzen Weges Neues auf euch wartet. Ganz gleich, wie ihr auf die Zukunft blickt – sie ist anders. Und ihr beginnt, das jetzt zu spüren. Ich habe darüber bereits mehrere Botschaften und Channelings gegeben. Zu Beginn dieses Jahres 2026 habe ich begonnen, davon zu sprechen, wohin ihr euch bewegt und was gerade geschieht. Die Frage lautet: Wird es eine Zeit geben, in der es keinen Krieg mehr gibt? Ich sage euch – so esoterisch es auch klingen mag: Das, was ihr als Menschheit auf diesem Planeten gerade durchlebt, haben andere schon viele Male durchlebt. Ihr wiederholt gewissermaßen einen Weg, den viele Zivilisationen in dieser gewaltigen Galaxie mit ihrem reichen Leben bereits gegangen sind. Wir haben euch auch gesagt, dass ihr gewissermaßen die »Neuen im Viertel« seid. Dass dieses Sonnensystem zu den letzten gehört, die auf diese Weise geprüft werden. Und die Prüfung lautet: Könnt ihr – mit freier Wahl und mit Gott in eurem Inneren – diese göttliche Gegenwart finden? Könnt ihr einen Zustand des Aufstiegs erreichen? Könnt ihr Meisterschaft finden? Vielleicht fühlt es sich für euch nicht so an, aber ihr habt diese Prüfung bestanden. Und diese Prüfung ist eigentlich gar keine Prüfung der Energie, se ist eine Prüfung des Gottes in eurem Inneren. Könnt ihr ihn fühlen? Könnt ihr über euch hinauswachsen? Und genau das habt ihr getan. Vielleicht glaubt ihr das noch nicht, doch es geschieht bereits so vieles, worüber eure Medien nicht berichten, Veränderungen, die offensichtlich sind. Die jungen Menschen auf diesem Planeten beginnen sich zu verändern. Die Indigos erwachen und beginnen Positionen einzunehmen, von denen aus sie die Veränderungen herbeiführen werden, über die ich gleich sprechen werde. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Welt, die ständig Krieg führt, und einer Welt, die keinen Krieg mehr kennt? Die Antwort lautet natürlich: Bewusstsein. Doch was verändert sich im Bewusstsein, das einen solchen Wandel möglich macht? Was bewirkt den Übergang von einer Welt voller Kriege zu einer Welt ohne Krieg? Die Antwort ist einfach: Ihr beginnt höher zu denken. Ich möchte euch das ganz sachlich erklären. In der alten Energie war es so: Wenn Länder Probleme miteinander hatten oder Völker miteinander in Konflikt gerieten, griff jedes Mal die eine Seite an – und die andere schlug zurück, dann folgte erneut ein Gegenschlag. Zurück blieb Herzschmerz, Trauer, Leid, Entsetzen, Kummer, auf beiden Seiten, und jede Seite erinnerte sich daran. In der nächsten Generation – oder sogar noch in derselben – wurden Hass, Wut und der Wunsch nach Vergeltung weitergegeben. Sie wird an die nächste Generation weitergegeben. Vielleicht ist euch das gar nicht bewusst, aber auf die eine oder andere Weise lehrt ihr alle, wer recht hatte, wer unrecht hatte und was man deshalb tun sollte. So hat die alte Energie schon immer funktioniert. Man könnte sagen, jede Generation gibt ihren Hass auf den Feind an die nächste Generation weiter – und diese wiederum an die nächste. Auf eurem Planeten könnt ihr das sehr deutlich erkennen. Generation um Generation haben Menschen, die einst miteinander im Konflikt standen, bis heute Schwierigkeiten miteinander. In den Schulen wird gelehrt, wen man nicht mögen soll. Das ist alte Energie. Wahrscheinlich ist euch gar nicht bewusst, dass dies sogar im Geschichtsunterricht geschieht. »Das solltet ihr über eure Nachbarn wissen.« »Das solltet ihr über eure Feinde wissen.« Und beide Seiten tun es. Das ist das Bewusstsein der alten Energie. Nennen wir es das Bewusstsein des Kreisgleises – jenes Gleises, das sich immer im Kreis dreht und sich niemals verändert. Wie sollte sich auch etwas ändern, wenn ihr euren Kindern immer wieder beibringt, wer recht hat und wer unrecht? Wer der Feind ist und wie man es ihm heimzahlt. So war es schon immer. Ist es da ein Wunder, dass Krieg immer weitergeht? Immer wieder, immer wieder. Krieg gilt stets als Lösung, nicht wahr? Doch das war er nie. Er war es nie. Und er wird es auch niemals sein. Was ist also der Unterschied zwischen dem Bewusstsein der Menschen auf diesem Kreisgleis, das ich gerade beschrieben habe, und dem Bewusstsein jener, die sich jetzt auf dem Nebengleis befinden und nach 36 Jahren dem Licht entgegen auf einer geraden Strecke weiterfahren? Ich sage euch, worin der Unterschied besteht: Er beginnt mit der Erkenntnis, dass Geschichte anders betrachtet werden muss, mit dem Bewusstsein, dass Geschichte ein Produkt der alten Energie ist. Und dass ihr euren Kindern nicht länger beibringen werdet, wen sie hassen sollen. Stattdessen werdet ihr ihnen eine mitfühlendere Sicht auf die Welt vermitteln. Mitgefühl ist eine höhere Energie. Es ist ein erhöhtes Bewusstsein und dieses Bewusstsein wächst langsam. Wenn Kinder nicht mehr mit dem Erbe aufwachsen, wer recht hatte und wer unrecht, wer der Feind ist und wo dieser Feind lebt, wenn ihnen das nicht mehr beigebracht wird, sondern stattdessen eine mitfühlende Sicht auf die Geschichte vermittelt wird – eine Sicht, die sagt: »So sind wir gewesen. Und das, was wir von jetzt an tun werden, wird anders sein.« Dann beginnt ihr den Unterschied zwischen altem und neuem Bewusstsein zu erkennen. Und hier kommen die Indigos ins Spiel. Wir haben es euch bereits gesagt: Sie tun das bereits. Schon als Kinder haben sie die Dysfunktion der alten Systeme erkannt. Sie sahen sofort, was nicht funktionierte. Heute sind sie erwachsen. Sie sind überall. Sie prägen bereits eure sozialen Medien. Sie sind zwanzigjährige Influencer und sie beeinflussen ganze Generationen – auf eine Weise, wie es auf diesem Planeten noch nie zuvor geschehen ist. Versteht ihr, was ich euch sagen möchte? Darüber hinaus finden sie bereits ihren Weg in die Parlamente. Das ist nur eines der Merkmale eines höheren Bewusstseins, das auf diesem Planeten beginnt. Ein Bewusstsein, das den Menschen nicht mehr beibringen wird, wer recht und wer unrecht hat oder wer ihre Feinde sind. Stattdessen wird es lehren, wo Mitgefühl seinen Platz haben soll. Und die Auswirkungen auf die Menschheit sind – verglichen mit all den Planeten, die diesen Weg bereits gegangen sind – wunderschön. Es ist eine wunderschöne Frage: Wird es immer Krieg geben? Und das Schöne an dieser Frage liegt in ihrer Antwort. Und die Antwort lautet: Nein. Ich verspreche euch: Es wird eine Zeit kommen, in der es keinen Krieg mehr geben wird, denn Krieg als Lösung ist nicht nur dysfunktional – er ist barbarisch. Und ihr werdet das erkennen. Ihr werdet es fühlen. Ihr werdet es wissen und eure Kinder werden es ebenfalls wissen. Dorthin entwickelt sich dieser Planet. Das habe ich euch von Anfang an gesagt. Und dann gibt es die Zweifler. Diejenigen, die das hören und sagen: »Du bist verrückt. Der Mensch ist nun einmal, wie er ist.« Und ich sage euch: Genau die menschliche Natur ist es, die sich verändert. Soziologen werden euch sagen, dass sich die menschliche Natur niemals verändert, doch auch sie beginnen, diese Veränderung zu erkennen. Die menschliche Natur ist in Bewegung, ihr Lieben. Das ist die schönste Botschaft, die ich euch überhaupt geben kann. Und deshalb lieben wir euch so sehr. Und so ist es.
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