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Barrieren und Filter – Freude

Teil 3

Kryon durch Lee Carroll
New York City, USA, 2020-06-07

Übersetzung: Team von kryonmasters.de1)

Seid gegrüßt meine Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Mir ist bewusst, was gerade passiert, sehr sogar. Ich bin mir derjenigen bewusst, die gerade hören oder zuschauen. Insbesondere derjenigen, die dies, wie ihr es nennen würdet, in »Echtzeit« tun. Ihr seht euch gerade einem Medium gegenüber, das sich selbst öffnet, für so viele andere. Und da gibt es diejenigen, die dies möglicherweise zum allerersten Mal sehen. Die niemals zu einem solchen Treffen in Person kommen würden. Das war im Übrigen der Plan dieser Treffen zu Beginn.

So ist also das Publikum dieses Mal anders, es ist oft größer. Und es gibt jene, die so ein »Channeling« zum ersten Mal sehen. Und es ist sehr interessant zu sehen, wie deren Wahrnehmung funktioniert, was es tatsächlich ist, das sie »sehen«.

Was passiert da wirklich während so eines Channelings? Es gibt da ein paar, die so ein Channeling zum ersten Mal sehen, die vielleicht darum gebeten wurden, es sich anzusehen. Und die rollen mit den Augen, verlassen den Raum und sagen: »Das ist wirklich ..., das ist nicht meins. Das ist ziemlich dumm.«

... die sich nicht mal annähernd darüber im Klaren sind, dass solche Channelings immer schon die Art und Weise der Übermittlung von spirituellen Botschaften waren, seit Anbeginn der Menschheit.

Hast du dich schon einmal gefragt, wie so viele der wirklich tiefgründigen, wunderschönen, mitreißenden Schriften so vieler Glaubenssysteme über die ganze Welt verteilt geschrieben werden konnten?

Jetzt sagst du vielleicht: »Na, das waren doch die Männer und Frauen, die das getan haben.« Ist das so?

Wenn du die Heilige Schrift nimmst und so vor dir selbst denkst: »Das ist das Wort Gottes und ich mach das so, wie es hier geschrieben steht«, und du liest es und stellst fest, dass da diese Tiefgründigkeit ist, die Schönheit, all die Wahrheit – denkst du da dann vielleicht, nur vielleicht, dass es von einer Art höheren Quelle kam, durch das Individuum, das es aufgeschrieben hat?

Wir geben euch diese Botschaften nun schon seit so vielen Jahren. Selbst in den Schriften, die dieses Land [USA] so gut kennt – dass es vielleicht immer wieder die Pfaffen waren, die da im Gefängnis sitzen und diese schönen Dinge bei Kerzenschein aufschreiben.

Und heraus kommt, aus deren Hand(!), weit entfernt von all dem, was sie normalerweise aufschreiben könnten, das, was die tatsächliche Botschaft von Spirit, der göttlichen Seele, ist: die Liebe, die Weisheit, das Mitgefühl. Und da direkt auf dem Papier vor ihnen steht es – ihr Channeling, meine Lieben. Und so haben sie es immer getan.

Das ist die Art, es zu tun. Es muss nicht immer ein Engel sein, der auftaucht und dir Worte einflößt. Es passiert durch Menschen, und das war immer schon so.

Und das Problem mit so vielen ist, dass sie sagen werden: »Das war damals und das hier ist jetzt. Du hast keine Erlaubnis, dich wie ein Pfarrer zu verhalten. Das kannst du nicht tun.«

Lasst mich euch darauf antworten: »An welchem Punkt, meine Lieben, hörte Gott damit auf, euch zu lieben und euch Botschaften und Worte zu übermitteln? Wo ist für dich dieser Stopp-Punkt? Was wurde dir beigebracht, an welchem Stopp-Punkt Gott sich nicht mehr für dich interessiert? Oder ist es vielleicht so, dass diese Liebe niemals endet und stattdessen immer weiterfließt? Auf andere Weise, vielleicht nicht mehr in einem altertümlichen Buch. Aber dafür vielleicht Tag für Tag, zumindest im Moment, weil die Liebe Gottes immer anhält. Die Freude hält immer an.«

Und da gibt es wieder die anderen, die dies hier sehen, die sagen: »Ich komme hier rein zu einer Autorität, ich erkenne das schon an deiner Stimme, das ist immer so, du bist eine Autoritätsfigur. Da sollte ich mich besser zu deinen Füßen setzen und zuhören.« – Wer tut das nicht, meine Lieben? Das ist, was euch beigebracht wurde. Alles, was von jenseits des Schleiers kommt, muss wichtig sein, wichtiger sein als ihr, vielleicht sogar eine Vaterfigur annehmen – du solltest dich lieber benehmen, hinsetzen und zuhören.

Aber das ist nicht wahr.

Ich möchte, dass ihr in euer Herz hört, jetzt gerade. Wer spricht? Jetzt gerade: Wer spricht?

Ich gebe dir die Antwort, ob du das nun glaubst oder nicht: Es ist ein Familienmitglied, das deine Seele kennt.

Wenn ihr nicht hier seid, meine Lieben, tollen wir fröhlich herum im Himmel. Das ist eine Metapher. Wenn ihr nicht hier auf der Erde seid, ist die ganze Seelenfamilie zusammen und tanzt. Das ist eine Metapher. Ich bin dein Familienmitglied. Du bist jetzt in deiner »3D«-Form. Du nimmst Teil an dieser Art des Selbstausdrucks auf dem Planeten, alle Aspekte [des menschlichen Lebens] durchlebend.

Ich bin zu euch gekommen als eine Orientierung. Das ist, was wir tun. Jeder einzelne Channel, eine Orientierung, ein Familienmitglied. Einer, der dir seinen Arm für eine kurze Weile umlegt und dir immer wieder sagt: »Ich liebe dich, ich liebe dich. Weißt du es immer noch nicht? Ich liebe dich.«

Keine Autoritätsfigur irgendwo oben im Himmel. Keine, vor der ihr verpflichtet seid, euch zu verbeugen. Das ist, wer ich bin. Während ich zu euch spreche durch diesen Menschen hier. Das ist der 3. Teil von »Barrieren und Filter«.

Kindheit

Die Botschaft von heute ist eine sehr einfache, aber diejenige, die von allen am meisten missverstanden wird. Lasst mich euch mitnehmen zu einem Ort, an den ihr euch vielleicht erinnert, vielleicht auch nicht.

Kindheit ist interessant. Wenn du eine gute hattest, war es wunderschön, du kannst dich erinnern, du gehst gerne dahin zurück und sagst: »Ich wünschte, ich hätte das immer wieder. Wäre das nicht großartig?«

Wenn du eine schlechte hattest, ist alles blockiert. Dann willst du nicht mal mehr darüber nachdenken. Du bist weitergegangen und du willst dort nicht sein.

Die Art und Weise, wie es gedacht ist, dass es funktioniert – und für die Mehrheit von euch ist das so – ist, dass du, als du noch ein Kind warst, auch wie eines denken konntest. Und du konntest »kindische« Dinge tun. Diese kindischen Dinge waren z. B. zu tanzen, wann immer dir danach war, zu lachen, wann immer dir danach war, und zu kichern, wenn gerade keiner da war. Und das nennen wir Freude.

Du siehst Kinder, wie sie miteinander spielen und sich kein bisschen darum kümmern, was in der Welt passiert. Und während du sie so beobachtest, denkst du dir vielleicht, wie blöd es eigentlich ist, dass ausgerechnet du der Erwachsene bist, dass du die Lasten trägst und sie bewusst nicht mit ihnen teilst, dafür sind sie noch zu klein. Ich lass sie lieber spielen.

Und falls du tatsächlich so denken solltest – du magst durchaus recht haben damit, deine Last nicht mit ihnen zu teilen – aber wer hat dir während deines Erwachsenwerdens denn erzählt, dass ausgerechnet du der- oder diejenige bist, die Last der Welt zu tragen?

Du magst antworten: »Das kommt von der Verantwortung. Die [Kinder] haben doch keine Hypotheken, die haben keine Jobs. Das, worüber ich dabei beunruhigt bin, ist nicht, dass sie so schön spielen.«

Ich werde euch jetzt was sagen, meine Lieben: Dieses Kind ist immer noch da. Dieses Kind, das bedingungslos und voller Hingabe spielen kann, auch und erst recht in Zeiten von großer Unruhe, nennen wir das »innere Kind«.

Das innere Kind ist entweder da oder es ist nicht da. Das ist in jedem Fall ziemlich offensichtlich. In dir, in deinen Freunden, in deinen Arbeitskollegen. Es ist offensichtlich.

Es gibt viele, denen beigebracht wurde, meistens von ihren Eltern und all dem anderen darum herum, wenn du erwachsen bist, musst du all deine »kindischen« Seiten ablegen. Du denkst selbstverständlich nicht mehr wie ein Kind. Deswegen hörst du auch auf zu tanzen oder zu kichern, wenn gerade keiner da ist.

Tatsächlich bist du so sehr damit beschäftigt, so nicht zu sein, dass du aufpassen musst, dich damit nicht lächerlich zu machen. Du musst genau auf deine Mimik achten, nur hin und wieder lächeln, dann wenn es gerade passt, nur lächeln. Wenn du zufällig gerade jemandem begegnest, pass auf, dass du lächelst. Aber pass auch auf, dass du nicht zu sehr kicherst. Pass auf, dass du nicht tanzt, du weißt, das wäre wohl kaum akzeptabel, du bist schließlich erwachsen.

Da gibt es also eine ganze Menge Erwachsener, die mit kontrollierter Mimik herumlaufen, und zwar die ganze Zeit. Komme, was wolle. Mag sein, dass sie lachen, wenn sie einen Film sehen, den sie lustig finden, z. B. Comedy, wenn es etwas gibt, das sie geradezu aus ihrem sonst üblichen Weltbild herauskitzelt, aber kaum, dass dies vorbei ist, nehmen sie wieder ihre ernste Miene ein.

Die Blockade, das sage ich euch jetzt, ist die Abwesenheit von Freude.

Die Blockade ist die Abwesenheit von Freude

Der Mensch ist so erschaffen worden, Gott in sich zu tragen und all die Freude, die dies beinhaltet. Ein Kind zu sein ist die Theaterprobe für das Erwachsensein.

Du machst weiter damit, Verantwortung zu übernehmen und die Sache, die dafür sorgt, dass du in deiner Mitte bleibst, die eine Sache, die deinem Leben Sinn gibt, weil du eben die Dinge jetzt so hast, wie du sie hast – wenn du drüber nachdenkst, was das ist – diese eine Sache, auf die du dich immer verlassen kannst, ist die Balance deines inneren Kindes. Derjenige Teil in dir, der tanzen wird, wenn ihm gerade danach ist, auch dann, wenn z. B. gerade eine Pandemie herrscht.

Diejenigen, die über sich selbst lachen können, oder wenigstens ein bisschen kichern können – »Ich weiß, dass es gerade nicht so gut aussieht, aber ich habe da etwas in mir, auf das ich mein Leben bauen kann, und das ist die Freude, die mir als Kind so selbstverständlich zu eigen war, und sie ist immer noch da.«

Und ich werde euch jetzt wieder etwas sagen, meine Lieben, ob ihr es nun glaubt oder nicht, ich habe davon schon früher gesprochen, hört mir gut zu: »Diejenigen, die ihr Leben auf diese innere Freude bauen, werden sehr viel länger leben, als die mit kontrollierter Mimik. Das ist ganz sicher so.«

Die mit ernster Miene werden sich genau an die Vorgaben halten. Sie werden sich die Berechnungen anschauen, wie lange es vorgesehen ist, dass sie leben, und dann werden sie auch genau so lange leben. Sie glauben an all die Dinge, an die ein Kind niemals glauben würde.

Dein inneres Kind verändert deine Chemie. Dein inneres Kind verändert deine Mitte, die Art und Weise, wie du denkst, es verändert dein Bewusstsein und hilft dir mit all den Problemen des Planeten, z. B. mit denen, die ihr jetzt gerade habt.

Welcher Typ von diesen beiden bist du? Bist du der mit ernsten Mine? Gehörst du zu denen, die nicht viel lachen? Ich kann dir sagen, dass die Menschen um dich herum dies sehr wohl bemerkt haben werden. Ich wette, deine Freunde tun das dann auch nicht. Denn die mit ernstem Gesicht ziehen die mit ernstem Gesicht an. Und die mit einem inneren Kind ziehen die mit einem inneren Kind an.

Sehr bald wird dir diese Gruppenbildung auffallen: Diejenigen, die tanzen und Freude am Leben haben und diejenigen, die da nur abseits stehen, mit ernster Miene, und sich fragen: »Was ist denn mit denen los, die benehmen sich ja wie die Kinder?« Und diejenigen, die sich wie Kinder benehmen und ihre innere Freude nach außen tragen, werden sehr viel länger hier auf Erden weilen.

Es ist eine Blockade. Vielleicht hast du darüber noch nie so nachgedacht. Aber es ist eine Blockade. Und es gibt da diesen Filter, den du anwenden kannst, auch heute noch, auch dann, wenn du zu denen gehörst, die ihr inneres Kind noch nie so wirklich Teil ihres Lebens sein lassen konnten, als sie erwachsen werden mussten. Da ist ein Filter.

Es gibt da ein paar, die sogar noch stolz drauf sind, dass sie ihr inneres Kind nie Teil ihres Lebens sein lassen. Mein Partner hatte mal einen Bekannten, der nie gelächelt hat, und mein Partner hat ihn gefragt: »Wo ist eigentlich dein inneres Kind?« Und die Antwort war: »Es ist da, wo es hingehört. Draußen, begraben im Garten hinter dem Haus.«

Das war ein Mensch, der dachte, er würde alles immer an seinen richtigen Platz tun, weil er ja jetzt ein Erwachsener war.

Es gibt einen Filter dafür

Noch einmal: Der Filter ist das, was unpassende Dinge nicht hereinlässt. Dieser Filter ist wie eine Blase um dein Innerstes, die dir dabei hilft, dich selbst zu definieren. Diese Blase ist etwas Neues und es ist ein Werkzeug, mit dem du das verändern kannst, was an dich herangetragen wird und das dich im selben Moment wahrnehmen lässt, was davon nach außen getragen wird:

»Ich lasse nicht zu, dass Dinge dieser Welt mein inneres Kind definieren. Ich werde nicht einstimmen in die Angst, die mir da gerade entgegengebracht wird. Mein Filter wird alles herausfiltern, was nicht zu mir passt, und stattdessen die Freude und mein inneres Kind zulassen. Ich werde kichern, zu völlig unpassenden Zeitpunkten, jedes einzelne Mal, wenn mir danach ist, und ich werde es denen nicht erklären müssen, die mich dafür bloßstellen. Weil ich glücklich sein darf.

Dieser Filter gehört zu mir und ich werde Dinge wahrnehmen, die ihn möglicherweise verändern können. Zum ersten Mal in meinem Leben werde ich tatsächlich mich selbst sehen – als jemand, der möglicherweise mehr lächeln oder sogar lachen sollte. Ich werde mich in die Arme Gottes hinein entspannen, wissend, dass diese Dinge ohnehin vorbeigehen werden, die mein Leben eng werden lassen.

Und je mehr ich mein Bewusstsein erweitern werde und je freudvoller ich werde, umso mehr wird mein Licht Lösungen anziehen, wie ich meine ernste Miene sein lassen kann.«

Du bist in einer Energie, die so wie du bist, so wie du handelst, auch genauso das Licht anzieht. Wir haben dir das schon so oft mitgeteilt: Wenn du Ärger erwartest, klopft er ganz sicher an deine Tür. Wenn du Licht erwartest, klopft Licht an deine Tür!

Das bist du, und zwar während du Energien kontrollierst, von denen du dachtest, du könntest sie niemals kontrollieren. Das ist Nummer drei. Sehr schwierig denen zu erklären, die es nicht haben. Ich möchte insbesondere denen so gerne dabei helfen.

Betrachtet noch einmal euer inneres Kind. Erinnert euch daran, wie es war, wie es sich angefühlt hat, keinerlei Sorgen zu haben. Und nehmt das und fügt es eurem Leben hinzu, wenigstens für eine kurze Weile, und ihr werdet länger leben, meine Lieben, und dann diejenigen in euer Leben ziehen, die das wollen, was ihr habt.

Ich komme wieder.

Und so ist es.

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