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Ein Tag im Leben der alten Seele

Kryon durch Lee Carroll
Anchorage, Alaska, 2018-01-27

Übersetzung: Susanne Finsterle1)

Seid gegrüßt ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Ihr steht vor einer wunderbaren, wunderschönen Energie – und wisst es nicht. Um von der Dunkelheit ins Licht zu gelangen, gibt es Übergangsphasen, und ihr wisst aus herkömmlichen Erfahrungen auf dem Planeten, dass diese Übergänge schwierig sein können, vor allem, wenn ihr von einer dunkleren in eine hellere Energie geht. Es gibt Leute, die bis auf den Tod dafür kämpfen, das Licht fernzuhalten. Das ist eine Art zu leben, eine Art von Kontrolle, und es ist die einzige Art, die sie je gekannt oder gesehen haben. Doch ihr Lieben, nach dem Übergang, der nur so lange dauern wird, wie ihr es wollt, denn die freie Wahl auf dem Planeten wird die Dauer bestimmen, und ihr habt gerade erst damit begonnen – nach diesem Übergang wird eine Zeit kommen, wo ihr sagen könnt: »Die Sonne ist hervorgekommen. Das Licht hat gewonnen.« Dabei wird nicht der ganze Planet erleuchtet sein, sondern ihr werdet eine Menschheit haben, die anders denkt – ein Paradigma der Existenz, die mehr auf der Logik basiert, wie alte Seelen denken und nicht darauf, was das Fernsehen euch erzählt. Es ist ein neues Paradigma, das auf dem Konzept einer sich verändernden menschlichen Natur beruht, und es wird sehr viel anders aussehen.

Wie wird wohl das praktische Leben einer alten Seele an einem gewöhnlichen Tag aussehen? Wie würde es sich unterscheiden von dem, was ihr heute tut, nur an einem gewöhnlichen Tag? Ich möchte euch ein kurzes Beispiel geben.

Die Zeit eines neuen Existenz-Paradigmas

Wir benützen dafür oft die Persönlichkeit von Wo. Wo ist weder männlich noch weiblich. Wir werden ihn als »er« bezeichnen, doch Wo ist eigentlich ein/e Wo-man. Es ist also die Geschichte vom praktischen Alltagsleben einer alten Seele in einer Zeit, die noch nicht gekommen ist. Doch es spielt in der Zeit eines neuen Paradigmas und zeigt euch ein paar Dinge vom Momentan, wenn Wo aufsteht bis zum Moment, wo er zu Bett geht. Ihr Lieben, zu Beginn müsst ihr verstehen, dass dieser Mensch, diese alte Seele in der Zukunft in einem komplett anderen Existenz-Paradigma lebt als ihr heute. Es ist ein Paradigma, das buchstäblich die ganze menschliche Beziehung zu allem verändert – dieBeziehung zu Gott, zu euch selbst, zur Erde. Es wird also eine ziemliche Herausforderung für euch sein, alles zu verstehen, doch ich möchte, dass ihr euch die Geschichte anhört. Und während ich erzähle, werde ich ab und zu »Stopp« sagen und dann einen Vergleich zwischen der alten und der neuen Energie machen – eine »Nacht-Tag-Enthüllung« in den Situationen, denen Wo in seinem Alltag gegenübersteht.

Der Pardigma-Wechsel in Wo’s Existenz ist folgender: Diese alte Seele in der Zukunft wird in einer Zivilisation geboren, die weit über den Glauben und das Denken hinausging, dass alle Hilfe von außen kommt. Diese Zivilisation denkt nicht, dass sie unwürdig ist oder in den Augen Gottes irgendwie behindert wäre. Die Menschen haben nicht das Gefühl, dass sie eine höhere Quelle anrufen müssten, um die alltäglichen Lebensprobleme lösen zu können. Das Paradigma von Wo’s Existenz hat sich also verändert, denn er weiß nun, dass alle spirituellen, schönen, unermesslichen Dinge im Inneren des Menschen liegen. Gott im Inneren, diese Botschaft der alten Meister, wird nun ganz praktisch auf das alltägliche Leben angewendet. Und deshalb gibt es auch nicht dieses Umherrennen, um Hilfe zu finden, wie das heute bei euch noch der Fall ist. In einer älteren Energie denkt die Zivilisation immer noch, dass alle guten Dinge nur von etwas Übermenschlichem ausgehen können. Ich möchte, dass ihr kurz darüber nachdenkt, denn das ist die Art, wie Wo seinen Tag angeht. – Stopp.

Glaubt ihr, dass das wirklich geschehen wird, dass die Menschheit jemals zu dieser Überzeugung gelangt, dass sie keine Hilfe von einer äußeren Quelle braucht? Es scheint eine Ausdehnung der Vorstellungskraft nötig zu sein, bevor ihr das denken könnt. Was bedeutet für euch die Evolution des Bewusstseins? Es ist nicht etwas, was der Menschheit einfach gegeben wird, sondern die Menschheit wird es selbst erkennen. Es wird logisch sein und Sinn machen. Durch ein entwickeltes Bewusstsein werden die Menschen beginnen zu verstehen, was die Meister gemeint haben und sie werden üben, was die Meister gesagt haben, bis sie zur Schlussfolgerung kommen, dass die heiligsten Dinge, die sie immer verehren oder daran glauben werden, im Inneren jedes einzelnen Menschen sind. »Nach seinem Bilde erschaffen« bedeutet »erschaffen nach dem Bild der Liebe«. Und dabei werden sie realisieren, dass das Bild der Meister immer im Inneren war. An diesem Punkt beginnen wir mit der Geschichte.

Wo beginnt den Tag

Wo wacht wie jeden Morgen auf, um zur Arbeit zu gehen. Er stellt beide Füße auf den Boden und dabei erwartet er nur gute Dinge. Das ist das Erste, was er tut. Er lässt als Erstes das Bewusstsein von Wohlwollen durch seinen Tag fließen und denkt dabei: »Dies ist ein guter Tag und ich habe ein Bewusstsein, das jede Herausforderung, die auf mich zukommt, meistern wird. Es liegen gute Dinge vor mir.« – Stopp.

Wie viele Menschen tun das heute? In einer alten Energie beginnt der Tag bei den meisten Menschen so: Ihr stellt eure Füße auf den Boden, um aufzustehen und sagt: »Ach, ein weiterer Tag! Ich hoffe, die Dinge gehen heute besser als gestern. Alle Probleme sind immer noch in meinem Kopf, ich konnte nicht gut schlafen und ich weiß nicht, was heute mit mir passieren wird. Ich hoffe, ich werde überleben.« Seht ihr den Unterschied? Der größte Unterschied ist die Erwartung von Wohlwollen. Es ist eine Weisheit, die sagt: Ich kann diesen Tag kontrollieren. Das ist eine nützliche Betrachtungsweise – das Erste, was Wo tut, sobald er die Füße auf den Boden stellt. Er feiert die Tatsache, dass er durch jegliche Probleme, die auftauchen, hindurchgehen wird. Nun, seht ihr darin eine Erleuchtung, die bedeutet, dass alles auf dem Planeten perfekt sein wird – dass es ein rosiger Planet sein wird, auf dem nichts falsch läuft? Das ist eine künstliche Vorstellung, die viele Menschen beim Gedanken an einen aufsteigenden Planeten haben – als ob ihr alle immer das Gleiche denken würdet. So wird es nicht sein. Ihr Lieben, ihr habt freie Wahl, ihr habt einzigartige Akashas und werdet unterschiedliche Ideen und Meinungen haben. Ihr werdet immer noch eine Form von Politik haben – tut mir leid. Was Wo also beim Aufstehen sagt, bedeutet: Dies spielt keine Rolle, denn er wird durch alles hindurchkommen und erwartet das auch. Was tut er da also? Durch sein Bewusstsein erschafft er etwas Physisches, man könnte es eine »Blase« nennen, die ihm auf seinem Weg durch den Tag vorangeht, um ihm zu helfen, die Herausforderungen und Aufgaben zu verstehen, mit ihnen umzugehen, sie erfolgreich zu bewältigen und ein gutes Resultat zu bekommen. Ist es für euch zu schwierig, sich vorzustellen, dass ein Mensch den Tag so beginnen kann?

Wo fährt zur Arbeit

Nachdem Wo wie ihr die Zähne geputzt und all die anderen Dinge erledigt hat, steigt er in sein Auto, das vielleicht ein bisschen anders aussieht als eures, und fährt zur Arbeit.Auf dem Weg dorthin sieht er etwas, das sein Leben vielleicht für immer verändert, wenn er es zulässt. Es gab einen Unfall, und er sieht am Gehsteig eine weinende Mutter stehen, während die Ambulanz den leblosen Körper ihres Kindes einlädt. Ein Schmerz, der alles übersteigt – der Tag beginnt gut und wenig später ist ein Kind tot. Könnte es für eine Mutter eine schlimmere Horrorgeschichte geben? Wo ist überwältigt. Ihr müsst wissen, dass auf dieser neuen Erde Mitgefühl zuoberst steht. Wo sieht es und plötzlich ist da mehr als nur Empathie, denn er fühlt alles, was die Frau fühlt. Er hält seinen Wagen an und weint über dem Steuerrad. Dann reißt er sich zusammen und beginnt einen Prozess, den er kennt und schon viele Male durchlaufen hat: Er beginnt sich diese Frau ein paar Jahre später vorzustellen, wenn sie innerlich geheilt ist, wenn sie versteht, weiterlebt und in sich Frieden mit diesem Ereignis gefunden hat, so, wie es in der heutigen psychologischen Welt vielleicht nicht möglich wäre. Er sieht, wie großartig sie sich erholt, sodass er sie sich sogar lachend vorstellen kann. Und diese Visualisation sendet er direkt zum Gehsteig, wo sie in diesem Moment ihres Schreckens und Kummers steht. Und er weiß, dass er einfach das praktiziert, was man »mitfühlendes Handeln« nennt. – Stopp.

Wenn heute so etwas bei mitfühlenden Menschen geschieht, würden sie für immer verletzt sein, sie würden den Ort des Ereignisses nie vergessen, ihr inneres Kind und ihr Freudenfaktor wären beeinträchtigt. In der heutigen Zivilisation geschehen täglich sehr viele solcher Dinge mit Schrecken und Leiden. Und wenn Menschen davon hören, verstärkt sich dies so, dass es ihr Leben ruiniert. Sie denken dann nur noch, wie ungerecht alles ist und wie sie dies ändern könnten, und sie weinen täglich über Dinge, die irgendwo anders geschehen. Doch in einem solchen Prozess, ihr Lieben, haben sie niemandem geholfen, sondern nur sich selbst in eine niedrigere Energie der Empathie, Sorge und Angst heruntergezogen – alles nur deshalb, weil Mitgefühl sie überwältigt hat. Wo würde das nicht zulassen, denn er weiß sehr gut, dass es geschehen könnte. Deshalb ist in dieser neuen Energie eine der Eigenschaften im praktischen Alltagsleben eines Menschen, dass er solche Situationen sieht und sie sofort korrigiert, indem er mitfühlendes Handeln sendet. Denn Bewusstsein kann Dinge verändern. So wie ihr heute für eine Person beten könnt, tut Wo noch etwas mehr: Er projiziert Freude, Verständnis und Heilung in die Zukunft dieser Frau. Dann fährt er weiter, und anstatt zu weinen beginnt er zu lächeln, denn er kann in seinem Geist sehen, wie es tatsächlich geschieht: Es wird der Tag kommen, wo sie wieder geheilt ist und wieder lachen kann – nicht heute, nicht morgen, auch nicht im nächsten Monat und nächsten Jahr. Doch es kommt eine Zeit, wo all diese Dinge für sie verständlich und in Ordnung sein werden. Und so nimmt er an ihrem Menschsein teil, obwohl sie immer noch weinend auf dem Gehsteig steht.

Wo an seinem Arbeitsort

Er kommt an seinem Arbeitsort an und verbringt dort einen guten Tag – bis er ins Büro des Chefs gerufen wird. Was nun folgt, ist nicht spezifisch, sondern ich werde es verallgemeinern, und es kann eine von vielen Szenarien sein, die ihr alle wiedererkennen werdet. »Wo, du warst wieder zu spät. Wo, es gab hier ein Problem mit einem deiner Kunden. Wo, du musst am Wochenende arbeiten, weil da etwas nicht gut gelaufen ist. Wo, wir werden dich auch dieses Mal nicht befördern. Wo, wir ziehen in Betracht, deine Stelle aufzuheben« ... Wo dies und Wo das. Wo verlässt das Büro, und für einen kurzen Moment wird er von einer alten Energie überflutet, genannt »Sorgen und Ängste«. Was wird er ohne seinen Job tun? Wie soll er das seiner Frau sagen? Was bedeutet das für ihn? Ist es nichts anderes, als wenn er Überstunden machen müsste, die er nicht eingeplant hat – oder ist es mehr? Und innerhalb eines Augenblicks ordnet er alles, was geschehen ist, neu ein und realisiert, dass dies der Beginn einer Veränderung ist, die wohlwollend sein wird. Er weiß nur nicht, wie und warum und wann es geschehen wird. Er beginnt zu lächeln, denn es ist der Anfang einer Veränderung, von der er weiß, dass sie gut für ihn sein wird. – Stopp.

Wenn das heute wäre, was würden Menschen für gewöhnlich als Nächstes tun? Sich den ganzen Tag Sorgen machen, sich die ganze Nacht Sorgen machen, den ganzen nächsten Monat in Sorge verbringen, bis alle Freunde davon wissen und sich mit ihnen zusammen sorgen können. Das nennt man Drama. Dann geschieht, was immer geschieht, doch das Drama geht weiter und weiter und bildet dabei auch eine Brücke der Dunkelheit zwischen dem Arbeitergeber und Wo. »Was kommt als Nächstes? Was wird noch geschehen? Sie schätzen mich nicht. Ich bin nicht wertvoll und würdig genug.« Doch nichts von all dem war in Wo’s Geist. Aber er musste es in ungefähr vier Sekunden umwandeln, von einer alten Energie zu einem Gedanken, der weit über das gegenwärtige Bewusstsein hinausgeht und ihn sofort in ein Szenario wirft, das sagt: »Vielleicht gehöre ich nicht hierher. Vielleicht ist es ein Zeichen und irgendetwas Wunderschönes wird geschehen. Ich kann es kaum erwarten und werde tun, was man mir gesagt hat. Ich werde die Überstunden machen und auch die Kündigung akzeptieren, denn es wird etwas Besseres kommen.«

Es ist kaum eine halbe Stunde später, als er freudige Jubelrufe hört. Einer seiner Freunde in einem anderen Abteil seines Büros wurde in eine Position befördert, die er für sich selbst gewünscht hätte. Wo geht hinüber, um an der Feier teilzunehmen. Und er feiert tatsächlich mit und meint es ganz ehrlich, denn er freut sich so, dass einer seiner Freunde Erfolg hatte. – Stopp.

In einer älteren Energie herrscht so viel Selbstsucht und Projektion: »Warum nicht ich? Was hatte er, was ich nicht habe? Er hat mir meinen Job genommen. Ich werde nicht mehr mit ihm sprechen. Ich gehe jetzt nach Hause, ich brauche Wärme und Trost, denn all das deprimiert mich. Es ist schrecklich, zuerst bekomme ich die Andeutung, dass ich vielleicht meine Arbeit verlieren werde und dann bekommt jemand anderer meine Stelle.« Doch all dies geschah nicht, denn Wo wusste bereits: Dies oder etwas noch Besseres. Etwas Wohlwollendes wird kommen, auch wenn er nicht weiß, wann und wie. Doch im Moment stand da ein Mensch vor ihm, der etwas Wunderschönes bekam, das vielleicht sogar dessen Lebensstil verändern wird. Er wusste, dass dieser Mensch nach Hause gehen und es seiner Familie sagen wird und dann würden sie es bei einem feinen Essen feiern und dazu singen. Was ist das doch für eine gute Zeit, in der man die Freude eines Nachbarn feiert! Ist das überhaupt möglich? Oh ja. Es ist der Arbeitsalltag einer alten Seele, so wie euer Arbeitstag, oder der Tag einer Mutter, welche die Last der Kinder und Enkel trägt und sich um sie und alles drum herum kümmert. All diese Szenarien werden weiterhin im Alltagsleben geschehen.

Wo fährt nach Hause

Es ist nun Zeit für Wo, nach Hause zu gehen. Wie viele andere Menschen auch entspannt er seinen Verstand, und da kommt eine Art intuitiver Gedanke: »Du vergisst etwas«, doch er kann ihn nicht genau fassen und fährt nach Hause. Wo hat ein wunderschönes Zuhause und eine wunderbare Familie. Doch er weiß, dass es ein paar wenige Dinge gibt, die auf eine bestimmte Art ablaufen müssen. Seine Frau ist eine ausgezeichnete Köchin und kocht das Abendessen zu einer bestimmten Zeit, wo er dann zuhause sein muss. Sie lässt keine Verspätung zu – diesen Fehler machte er am Anfang seiner Ehe – und nur ein einziges Mal. Sie verdient es, dass er pünktlich da ist und die Mahlzeit genießt, an der sie mindestens anderthalb bis zwei Stunden zuvor gearbeitet und alles vorbereitet hat. Die Familie wartet also auf ihn und Wo ist wie immer rechtzeitig unterwegs nach Hause. Doch als er gerade zu seinem Haus einbiegen will, kommt ihm die intuitive Botschaft in den Sinn: »Wo, heute ist dein Hochzeitstag!« Sofort muss er sich entscheiden: »Renne ich noch schnell in den Blumenladen, besorge Blumen und Karte, komme aber zu spät zum Essen, oder ...« Was ist besser: zu spät zum Essen kommen oder keine Blumen zu haben, was heißen würde, dass er es vergessen hat? Seine Intuition dient ihm gut – lasst es mich euch erzählen: Er macht einen kurzen Stopp, nicht beim Blumenladen, sondern beim nahe gelegenen Stand an der Ecke. Dort gibt es viele Blumen und andere gute Dinge – zwar teurer, aber gut. Es gibt sogar kleine Aufkleber, so wie Karten, aber in seiner Zeit natürlich elektronisch. Er kauft die Blumen und fährt so schnell er kann nach Hause. Doch es kostete ihn 15 Minuten, er kommt also eine Viertelstunde zu spät. Er weiß nicht, was geschehen wird, doch zumindest hat er die Blumen, mit denen er eintreten und sagen kann: »Glücklichen Hochzeitstag, Liebling – sorry, ich bin zu spät.« Und so macht er es auch. Doch es geschieht etwas anderes. Als er mit den Blumen zur Tür hereinkommt, sind all seine Freunde da, denn es findet eine Hochzeitstags-Party statt. Er ist nicht zu spät für das Abendessen, denn es findet gar kein normales Abendessen statt, sondern eine Party. Er bekommt also keine Schwierigkeiten – doch ohne Blumen hätte er welche gehabt. Was ist geschehen? – Stopp.

Wo hielt einen Moment inne und hörte auf seine Intuition. Ein höherer Teil von ihm, der viel mehr weiß als er – zum Beispiel, was unterdessen zuhause vorging, wie die Reaktionen ausfallen würden, was das Beste zu tun ist – hatte Informationen, die er nicht hatte. Und er hörte auf sie, vertraute darauf und ging, um die Blumen zu kaufen. In einer älteren Energie wäre der Mensch ahnungslos und hätte nur eine 50 %-Chance für eine richtige oder falsche Entscheidung, weil er nicht versteht, dass er in sich einen höheren Teil besitzt, der so viel mehr weiß als er – ein Höheres Selbst, das weiß, dass es zuhause eine Party geben würde. In Wo’s Zeit ist das Hören auf die Intuition bekannt, und Wo benutzt sie täglich als Hauptwerkzeug, um zu wissen, wen er anrufen soll oder wie er etwas den Kunden sagen soll, mit denen er sprechen muss. So verläuft sein Leben und Wo weiß, dass es funktioniert.

Die Party ist vorbei. Seine Frau sagt: »Vielen Dank für die Blumen. Hatten wir nicht einen wunderbaren Abend?« Natürlich sagt Wo nicht: »Nun, da war noch eine andere Geschichte«, sondern antwortet einfach: »Oh ja, das hatten wir. Ich liebe dich.«

Wo beendet den Tag

Wo geht zu Bett. Seine Füße stehen noch auf dem Boden und bevor er sich hinlegt, sagt er: »Danke Spirit, danke Schöpfer! Danke allen Körperzellen für die Verjüngung. Danke, dass heute keine Krankheit entstand, weil ich nicht in Sorge, Angst und Drama verfiel. Danke dem inneren Kind, dass ich jetzt lächeln kann. Ich sorge mich nicht um meinen Job, denn ich weiß: Dies oder etwas Besseres. Gute Nacht, mein Liebling.«

All das ist real. All das ist auf Planeten geschehen, die ihr nicht kennt. Und es ist das Potenzial für euch – das Potenzial, so weit über alles hinauszudenken, was heute in eurem Leben geschieht, dass die Reaktionen ganz anders sein werden. Das definiert Erleuchtung. Das Zeitalter des Mitgefühls ist am Kommen und wird alles neu ausrichten, was und wie die Menschen denken und darauf reagieren. Ich habe euch hier nur eine Momentaufnahme gegeben von etwas, das keineswegs jenseits irgendeines Realitätsbereiches liegt, sondern euch gehört und eure Abstammung ist. Denn ihr habt den Marker überschritten. Und ihr werdet sagen: »Wow, ich möchte dort sein, um es sehen zu können.« Ihr werdet es, ihr alle – ihr alle werdet es sehen.

Und so ist es.

1 conradorg.ch – Original von kryon.com

Original-Audio-Datei (Englisch)

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