Jeder um mich herum denkt, ich sei verrückt, weil ich an all das glaubeKryon durch Lee Carroll, 2025-12-24 Übersetzung: Unbekannt1)
Seid gegrüßt, ihr Lieben. Ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. In dieser besonderen Kultur gibt es heute Abend eine Feier. Und es ist nicht zu leugnen: Weltweit ist dies oft eine Zeit des Feierns – Zeit für Familie, für Geben, für Geschenke, für Wertschätzung, für Anbetung, für Gemeinschaft. Doch in all dem entstehen auch Fragen. Und eine davon kommt von Lichtarbeitern, und sie lautet: »Ich weiß, dass alle um mich herum – meine Familie eingeschlossen – denken, ich sei verrückt. Wie soll ich damit umgehen? Was ist der beste Weg, da hindurchzugehen, wenn ich mich wie das schwarze Schaf fühle?« Eine sehr häufige Frage in den Herzen alter Seelen, derer, die sich Lichtarbeiter nennen. Ist es nicht eine seltsame Situation? Sich einer größeren Wahrheit bewusst zu sein – und sie dennoch nicht wirklich teilen zu können? Ich möchte euch eine kleine Geschichte erzählen. An diesem Weihnachtsabend – wieder eine Parabel. Eine Parabel über »Wo«. Wo kann ein Mann oder eine Frau sein – das Geschlecht spielt keine Rolle. Es ist ein »Wo-Mensch«. Und wir haben es schon einmal gesagt: Diese Geschichten sind Metaphern für eine größere Wahrheit. In dieser Geschichte finden wir Wo auf einem anderen Planeten, in einer anderen Kultur. Und in dieser – rein allegorischen – Erzählung ist die gesamte Zivilisation blind. Nun mag man Mitleid mit einer blinden Zivilisation haben – doch sie kommt bestens zurecht. Sie wurden so geboren. Sie waren immer so. So wie ihr in eurer Kultur zum Beispiel einen blinden Pianisten kennt, der mühelos über die Tasten gleitet, genau weiß, wo jede einzelne ist, und besser spielt als mancher Sehende. Ihr versteht also, wie ein blinder Mensch andere Sinne – Tastsinn, Gefühl, Geruch – nutzt, um sich zurechtzufinden. Es gab also kein Problem. Diese blinde Zivilisation lebte vollkommen gut. Dann begegnet Wo eines Tages einem Schamanen. Der Schamane sucht Wo auf und sagt: »Wie würdest du ein Geschenk finden? Ein Geschenk einer zusätzlichen Wahrnehmung – anders als alle um dich herum?« Und Wo sagt: »Ja, das würde ich gern. Erzähl mir davon.« Und der Schamane antwortet: »Es ist eine Wahrnehmung, die es dir erlaubt, das zu sehen, was in einiger Entfernung vor dir liegt. ›Sehen‹ ist für dich ein neues Wort. Es bedeutet, Dinge wahrzunehmen, die du nicht berühren oder riechen kannst. Du kannst sie aus der Ferne erfassen. Du kannst einen Weg vor dir erkennen. Du kannst wahrnehmen, ob er nach links oder rechts führt. Du kannst wissen, was dort ist – ohne es anfassen zu müssen.« Da diese Zivilisation von Geburt an blind war, verstand sie das Konzept des Sehens nicht. Das Wort musste erklärt werden. Und Wo sagte schließlich: »Ja, ich glaube, ich möchte das.« Also begann ein Ritual. Und durch eine Zeremonie erhielt Wo das Geschenk des Sehens. Es war kein perfektes Sehen – nur ein Anfang. Aber plötzlich konnte Wo Licht erkennen. Er konnte Dinge vor sich wahrnehmen. Und er war begeistert. Er sagte: »Ich kann jetzt die Zukunft ein wenig erahnen! Ich kann erkennen, was vor uns liegt. Ich sehe, dass dort ein Weg ist – und wohin er führt! Meine Familie und Freunde werden mich als Führer nutzen, ganz sicher.« Also kehrte Wo zurück zu ihnen. Und langsam merkten sie, dass er eine neue Wahrnehmung hatte – eine außersinnliche Fähigkeit: das Sehen. Und Wo sagte: »Ich bin hier, um euch zu helfen. Ich kann euch zeigen, was vor euch liegt – was ihr noch nicht wahrnehmen könnt, weil ihr es nicht fühlen oder riechen oder berühren könnt. Ich kann es sehen. Es ist eine größere Wahrheit. Und ich bin bereit, euch zu helfen.« Und was geschah als Nächstes? Vorhersehbar. Sie stießen Wo von sich. Sie sagten: »Du bist verrückt, vielleicht sogar gefährlich. Egal, welche Tricks du hier vorführst – was du da behauptest, ist nicht real. Du bist nicht ganz richtig im Kopf.« Und Wo ging fort – in tiefer Traurigkeit. Er erkannte, dass diese größere Wahrheit verschwendet war an jene, die sie weder sehen wollten noch für möglich hielten. Und Wo musste etwas tun. Was er schließlich tat, war, sein Sehen geheim zu halten. Im Laufe der Jahre, wenn er anderen begegnete und sie ihm begegneten, teilte er diese Fähigkeit nur mit jenen, die fragten – mit jenen, die wirklich mehr wissen wollten. Nur dann begann Wo vorsichtig zu sagen, dass er vielleicht – nur vielleicht – eine größere Wahrheit wahrnehmen könne. Und er teilte sie nur mit denen, die bereit waren, sie zu sehen. Allen anderen gegenüber blieb er still und nutzte seine Fähigkeit im Verborgenen, um zu helfen – ohne dass sie es überhaupt bemerkten. Das ist das Ende der Geschichte von Wo. Die meisten von euch wissen, worauf das hinausläuft. Ihr versteht diese Parabel, denn viele von euch tragen jetzt ebenfalls eine größere Wahrheit in sich. Der Rat bleibt derselbe – gerade in dieser Zeit des Gebens und der Begegnung: Nutzt eure Gabe auf liebevolle Weise. Auf freundliche Weise. Lebt sie so, dass die Menschen um euch herum euch nicht nur als »den Verrückten« sehen – auch wenn manche das vielleicht denken. Vielleicht halten sie euch für ein wenig anders – doch zugleich erleben sie euch als liebevoll und gütig. So wird es gemacht, ihr Lieben. Welche Wahrheit ihr auch in euch tragt, die über das hinausgeht, was andere erkennen – mildert sie mit Liebe. Lasst sie von Mitgefühl getragen sein und liebt die Menschen um euch herum. Das ist die Antwort. Ich bin Kryon, in Liebe mit der Menschheit. Und so ist es.
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