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Unsichtbare Dinge (1)

Kryon durch Lee Carroll
Ottawa, Kanada, 2019-08-17

Übersetzung: Georg Keppler1)

Seid gegrüßt, meine Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. In meiner Botschaft an euch geht es um einen liebenden Gott, einen praktischen, einen unverfälschten, einen großartigen Gott. Ich habe es zuvor zu euch gesagt: Ihr könnt nicht ermessen, was die schöpferische Quelle ist. Sie besitzt kein Bewusstsein der Menschen. Ein Bewusstsein – wenn ihr es überhaupt so nennen wollt – ­dessen, was ihr das Schöpferische nennt, das Allmächtige, das Großartige, liegt in seiner Reinheit und in seiner Liebe jenseits von Verstehen. Und das ist es, was sich in eurer Seele befindet.

Diese kleine Serie von Botschaften, die ich euch geben möchte, werde ich »Unsichtbare Dinge« nennen, unsichtbare Dinge. Ich habe euch einzelne Teile dieser Botschaft zuvor gegeben, aber nicht in dieser Chronologie. Und ich möchte euch eine Geschichte von den unsichtbaren Dingen im Leben eines Menschen erzählen. Und diese erste Geschichte wird über unsichtbare Dinge am Anfang des Lebens sein.

Engelhaft geboren

Bevor wir überhaupt erörtern, was für einen Menschen unsichtbar ist, möchte ich zu euch über das sprechen, was für das Bewusstsein aller Dinge unsichtbar ist. Und es ist das Kryon-Thema, ihr bekommt es so oft zu hören, und hier ist es: Wenn eure Seele auf diesem Planeten geboren wird, dann ist das wunderbare Unsichtbare daran, dass sie sauber ist und dass sie rein ist, und dass in ihr die Liebe Gottes nachhallt.

Und falls euch irgendetwas anderes gesagt wurde, dann denkt ihr nicht auf eine Weise, die spirituell logisch oder gar wohlwollend gegenüber der Schöpfung ist. Ergibt es für euch einen Sinn, dass ihr hier ankommt und irgendwie auf eine Weise unrein seid, dass ihr auf eine mysteriöse unreine Weise hier seid, hierher gebracht von einem Gott, der euch freie Wahl gibt und euch dann für eure freie Wahl verurteilt, ein Gott, der euch vielleicht sogar foltert, falls ihr nicht die richtige Wahl trefft? Das ist nicht einmal freie Wahl.

Und doch ist genau das die Sichtweise von so vielen, meine Lieben, die es aus den Geschichten von Menschen entnommen haben, nicht von Gott. Es ist das erste und schönste der unsichtbaren Dinge. Wenn ihr auf ein Baby gleich nach der Geburt blickt und ihr ins Krankenhaus kommt, um es zu sehen, dann ist es rein, es ist wunderschön, es ist kostbar, es ist eine Seele, die sauber ist. Und sie kommt – seid ihr darauf vorbereitet? – ohne etwas, das ich jetzt definieren werde, ohne Vorurteile im Sehvermögen. Ha-ha! [Kryon-Lachen]

Jede Mutter versteht was ich gleich sagen werde, dass der/die Erstgeborene das Kind ist, mit dem ihr am sorgfältigsten seid. Und der Psychologe wird euch sagen, dass es die Fähigkeit des Kindes, die Dinge um sich herum zu verstehen, verbessern wird, wenn ihr Kindern etwas gebt, das sie anschauen können, während sie im Kinderbett liegen, vielleicht sogar stundenlang an die Decke schauen.

Und ihr gebt ihnen vielleicht ein Spielzeug, mit vielen Farben, etwas das sich von selbst bewegt, gerade außerhalb der Reichweite der Kinder, sodass sie sich nicht verletzen können. Und die Psychologen wie auch die Ärzte werden euch sagen, dass es gut für das Baby ist, und das ist es. Denn es bezieht sie schon mit ein, es hilft ihren Augen, damit anzufangen sich zu fokussieren und richtig zu funktionieren, gibt ihnen ein Rätsel zum Anschauen.

Das Spinnennetz in der Ecke

Und dann, wirklich interessant, kommt ihr ans Kinderbett und das Kind schaut überhaupt nicht dort hin. Das Kind schaut auf etwas in der Ecke, und dieses Etwas unterhält sie unbändig. Sie glucksen und grinsen und lachen, und vielleicht winken sie sogar mit ihren Armen diesem Spinnennetz in der Ecke zu. Und so viele von euch Müttern haben das erlebt. Und ihr fragt euch: »Was ist es nur, was das Kind sieht?«

So ist ein Kind ohne Vorurteile im Sehvermögen. Menschen ist es gestattet, viele Spektren von Dimensionalität zu sehen, meine Lieben, das ist neue Information. Ihr kommt mit der Fähigkeit für viele Spektren hierher. Jedoch die einzigen, die für euch wichtig sind, sind jene, die euch füttern oder die euch Liebe geben, sind jene, die dem Überleben dienen. Und sie sind es, auf die ihr euch über die Jahre, über die Monate zu fokussieren beginnt, und sie werden Wirklichkeit. Und die Dinge, die vielleicht für euch zum Sehen verfügbar waren, beginnen zu verblassen.

Eltern hier im Raum verstehen, und natürlich jene unter euch, die Kinder waren, sofern ihr euch an die unsichtbaren Freunde erinnern könnt. Und sie waren für euch wirklich, weil ihr mit ihnen reden konntet und sie fühlen konntet, und sie waren immer freundlich. Oft waren sie auch in eurem Alter, weil ihr eine Kameradschaft mit ihnen hattet. Bis ihr dann sechs Jahre alt geworden seid, ist euch das alles ausgeredet worden, alles. Und aus den Freunden wurden die Phantasien von Kindern. Nicht ein einziges Mal sind die Fachleute gekommen und haben gesagt: »Nun, du weißt schon, das Kind hatte tatsächlich Freunde. Es waren heilige Wesen oder Dinge im Raum, damit sich das Kind besser fühlt, um ihm durch Schwierigkeiten hindurch zu helfen.« Habt ihr je darüber nachgedacht?

Dieser perfekte Gott, der in deiner Seele ist, dich über alle Maßen liebt und dich als großartiges Wesen hierher gebracht hat, gab euch auch Dinge zum Anschauen und als Unterstützung, als ihr die Sprache nicht verstanden habt und ihr die streitenden Eltern im Raum nebenan nicht verstanden habt, oder wenn die Energien um euch störend waren. Und ihr habt euch jenen Engeln zugewendet, die zu euren Freunden wurden, und immer, wenn ihr sie gebraucht habt, meine Lieben, oh, dann waren sie da! Und ihr habt sie gesehen.

Nach dem sechsten Lebensjahr seht ihr nur die Spektren, die wirklich sind, die euch bedient haben. Das ist keine Kritik, es ist einfach nur eine Tatsache. All diese Dinge, die zu betrachten verfügbar waren, sind immer noch da. Aber ihr habt gewählt, nur die zu sehen, die materiell werden, die ihr anfassen könnt, die Dinge, die wirklich sind, die Dinge, die euch im Leben weiterbringen.

Warum brennt der Busch?

Wir haben über Vorurteile im Sehvermögen gesprochen. Wir haben darüber gesprochen, als wir auf der Spitze des Berges Sinai waren, in einem Channeling, wo wir erörtert haben, was Moses gesehen hat, und euch sagten, dass er Vorurteile im Sehvermögen hatte. Denn in seiner Zeit, in seiner Ära, war das Einzige was leuchtete, Feuer. Es gab keine Elektrizität, es gab keine anderen Dinge, die irgendeine Art Licht erzeugten, außer Flammen. Darum, als ein wunderschönes Wesen zu ihm kam und sagte, dass er seine Schuhe ausziehen sollte, ein Wesen, das wie die Sonne mit multi-dimensionalem Licht erstrahlte, sah Moses Feuer.

Das ist das voreingenommene Sehvermögen eines Menschen, der vor langer Zeit alles abgeschaltet hat, was er kannte. Und darum war der brennende Busch kein Busch und hat auch nicht gebrannt. Aber er war die beste Beschreibung, die ein Mensch von dem geben konnte, was in seiner Zeit engelhaft und brillant war.

Diese kleine Geschichte dreht sich um unsichtbare Dinge. Im Alter von ungefähr 23, wenn ihr jene Zeiten in eurem Leben durchlaufen habt, die Erziehung bedeuten und Heranwachsen, seid ihr auf die Dinge in eurem Leben fixiert, die wirklich und anfassbar sind. Und die meisten Menschen sehnen sich dann nicht nach den Freunden oder der Bewegung in der Ecke, als sie noch im Kinderbett lagen.

Doch nach diesem Alter geschieht etwas. Ihr fangt an, wieder über unsichtbare Dinge nachzudenken. Ihr gewöhnt euch daran erwachsen zu sein, und das ist eine sehr interessante Zeit. Denn, meine Lieben, es ist die Zeit, in der ihr euch entscheidet, ob Gott wirklich ist oder nicht.

»Augen zu und durch« oder »Augen auf und durch«?

Dieser Planet kennt die Liebe Gottes – seht euch um nach den Systemen, die alle die Liebe Gottes in den Vordergrund stellen. Es ist die Zeit, in der ihr oft die Entscheidungen trefft, in welchem System ihr Gott verehren wollt, die Propheten betrachtend und ihre Liebe spürend. Diese Liebe Gottes ist gar nicht so unsichtbar, nicht wirklich. Und an diesem Punkt der Zeit entscheidet ihr euch, oder nicht. Und das trägt euch in einen anderen Lebensabschnitt, über den ich im nächsten Channeling sprechen werde.

Doch jetzt möchte ich euch sagen, dass während dieser ganzen Zeit, in der ihr auf dem Planeten mit Vorurteilen im Sehvermögen wandelt, während dieser ganzen Zeit gibt es etwas, das ihr nicht sehen könnt, weil ihr euch davon abgewendet und es ausgeblendet habt. Ihr dürft das tun, aber es klappt nicht. Und der Grund ist, dass das, was für euch als Kind verfügbar war, dann weggeworfen wurde, weil es nicht eure Wirklichkeit ist. Ich werde euch sagen, was es ist.

Während ihr in diesem Moment hier sitzt, sind überall um euch herum jene, die eure Hand halten und mit euch durchs Leben gehen wollen. Und wenn ihr das bezweifelt, dann möchte ich, dass ihr euch noch einmal Adironda anhört. Als sie durch die Flughäfen eilte, als sie gegen die Regeln verstieß, als gegen jede Vernunft die Fluggesellschaften taten, was sie getan haben, habt ihr euch da je gefragt, ob es um sie herum unsichtbare Dinge gegeben hat? Und die Antwort ist: Ja.

Diese unsichtbaren Helfer, die ihr habt, meine Lieben, sind nicht nur jene, auf denen euer Name steht – wir werden gleich mehr darüber sprechen –, es sind welche für die Menschheit. Und sie arbeiten an den Rätseln zwischen Menschen, und Systemen, und Beziehungen, und dem Körper selbst, und Molekülen. Unsichtbare Energien, die wohlwollend für euch sind, umgeben euch von allen Seiten, es sei denn, ihr habt euch das selbst ausgeredet, oder ihr habt entschieden, dass das alles Narrheiten sind, oder ihr hört meine Stimme und sagt: »Nun, das ist eine witzige Sichtweise.« Und dann schaltet ihr das Channeling aus – und ihr habt die Botschaft nie wirklich gehört.

Es gibt eine Welt voller unsichtbarer und heiliger Helfer, die euren Namen kennen. Und in dieser neuen Energie möchten sie euch erneut mit den Bewegungen in der Ecke bekannt machen, als ihr einfach im Kinderbett gelegen und es ganz klar gesehen habt. Und ihr habt es wiedererkannt und gelacht, weil es so schön war.

Das ist die Botschaft von der anderen Seite des Schleiers, oh makelloser, wunderbarer und großartiger Mensch. Das ist, wie Gott dich sieht, selbst jetzt, selbst heute, egal was dir jemand anderes erzählt. Sie haben nicht den Geist Gottes.

Ich sage euch jetzt in diesem Moment, dass so viel unsichtbare Kraft für den Zusammenfluss der Liebe auf diesem Planeten zu eurer Verfügung steht, um Dinge zu erreichen, von denen ihr wisst, dass ihr hier seid, um sie zu erreichen. Denkt über diese Dinge nach.

Und so ist es.

1 gesund-im-net.de – Original von kryon.com

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