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Die 4 Katalysatoren für Heilung

Teil 1

Kryon durch Lee Carroll, 2021-03-03

Übersetzung: Susanne Finsterle1)

Seid gegrüßt ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Erneut sagen wir euch, dass es für uns kein Geheimnis ist, wer jetzt gerade oder wer später zuhört. Denn es gibt eine großartige, multidimensionale Wahrnehmung von Gott. Ihr wisst das – wie sonst könnte eine Energie zehn Millionen Gebete gleichzeitig hören und dabei jeden einzelnen Menschen kennen? Das ist diese Multidimensionalität der Schöpferquelle, und ihr seid Teil davon. Die Botschaft ist also für euch.

Manchmal geben wir eine Serie von Botschaften und das werden wir auch diesen Monat tun. Die vier folgenden Channelings werden zum Thema »Die Katalysatoren für Heilung« sein. Wir werden nicht alle, sondern vier der wichtigsten Katalysatoren für Heilung besprechen.

Die Macht eurer Worte

Der erste Katalysator ist für euch vielleicht nicht so offensichtlich: Es ist die Macht eurer Worte. Der erste Katalysator für Heilung ist die Macht eurer Worte! Lasst uns am Anfang beginnen.

Euer Körper funktioniert und arbeitet durch Chemie. Ihr sagt vielleicht: »Nun, er tut aber noch mehr als das. Da ist noch Elektrizität involviert, da ist ein Nervensystem involviert, da werden Signale gesendet, um gewisse Dinge zu tun.« Und das stimmt. Aber wenn ihr euch anschaut, wie der Körper meistens arbeitet, dann geschieht das durch Chemie. Das Interessante an diesen chemischen Prozessen ist, dass es viel mehr davon sind, als ihr je realisiert. Ärzte studieren viele Jahre lang den menschlichen Körper, und Teil davon ist das Studium der Chemie. Bereits im ersten Jahr lernen sie Dinge wie zum Beispiel: Wieviele chemische Reaktionen braucht es, um euren Arm zu bewegen, nachdem euer Gehirn über ein elektrisches Signal sagt: »Beweg deinen Arm!« Die Antwort lautet: Es sind viel mehr, als ihr je wissen oder euch merken könnt. Und sie geschehen fast augenblicklich, aber nicht über Elektrizität, sondern über Chemie: Eine Chemikalie tut etwas, eine andere reagiert darauf, worauf wieder eine andere reagiert und etwas tut. Und das nur schon für eine Bewegung eures Armes. Wie viele Chemikalien und deren Reaktionen braucht es wohl für den gesamten Verdauungsprozess? Denkt mal nach – vom Moment der Nahrungsaufnahme in euren Körper bis zum Ausscheiden in einer anderen Form. Was denkt ihr, was dabei alles involviert ist? Ihr werdet sagen: »Da geht eine Menge vor sich, aber ich weiß wirklich nicht viel darüber.« Nein, das tut ihr nicht und seid auch nicht dafür entworfen, denn diese Dinge finden scheinbar ohne irgendeinen Gedanken daran statt.

Wenn ihr in diesen chemischen Reaktionen analysiert, wie euer Körper mit all seinen Organen seit dem Tag eurer Geburt bis zu eurem letzten Atemzug funktioniert, dann stellt ihr fest, dass die Prozesse immer gleich bleiben und sich ständig wiederholen. Und deshalb ist die Wahrnehmung eures Körpers oft so: Das Individuum wächst heran, lernt ein wenig über seinen Körper und realisiert, dass der Mensch wirklich nicht viel damit zu tun hat – der Körper funktioniert einfach ... oder er tut es nicht. Und so schauen viele von euch an ihrem Körper hinunter und sagen: »Ich hoffe, du bleibst gesund.« Es ist fast so, als habe der Mensch als Einziges nur seinen Kopf, und alles andere, was mit dem Kopf zusammenhängt, ist etwas, von dem ihr einfach hofft, dass es funktioniert. Doch da ist eine Chemie, mit der ihr aufgewachsen seid.

Dann, vor vielen Jahren, begann etwas zu geschehen: Es wurde herausgefunden und anerkannt, dass die Chemie auf positive Weise beeinflusst werden kann durch die Art, wie ihr denkt. Von da an begann man Sätze zu hören wie »Du kannst dich gesund denken«, weil Psychologen und andere Wissenschaftler, welche den menschlichen Geist studierten, sagten: »Wisst ihr, wir haben herausgefunden, dass Stress ein Killer ist. Denn er verändert die Chemie und bringt sie aus der Balance. Und dann werden die damit verbundenen Dinge wie die Verdauung, die Zell-Erneuerung oder alles, was automatisch abzulaufen scheint, davon beeinflusst, wie ihr denkt.« Angst, Stress und all diese Dinge scheinen euch ebenfalls schneller alt werden zu lassen. Diese Leute begannen zu stressbeladenen Tätigkeiten Studien zu machen und sahen, dass sie die Lebenserwartung kürzen. Da hatten sie es herausgefunden: Die Chemie eures Körpers funktioniert nicht einfach nur von alleine. Sie tut es zwar – aber ihr könnt sie beeinflussen.

Dann kam die zweite Phase, als entdeckt wurde, dass Bewusstsein Energie ist. Und in gewissen Kreisen begann man zu verstehen, dass ihr tatsächlich zu eurem Körper und eurer Chemie sprechen könnt – als ihr Boss! Die Experimente zeigten das, und die Wissenschaftler sprachen über die Chemie eurer Gehirn-Synapsen. Mit den heutigen Instrumenten konnten sie messen und sehen, wie ihr Frieden oder Kohärenz für euch erschaffen könnt und sich dabei der ganze Körper zu entspannen beginnt. Und die Chemie verändert sich. Dann realisierten sie, dass ihr länger leben könnt, wenn ihr zu euren Zellen sprecht. Das ist die Voraussetzung, doch sehr viele verstehen das nicht und schauen immer noch an ihrem Körper hinunter und hoffen, dass er richtig funktioniert.

Die Parabel mit Wo, dem Matrosen

Ich habe eine Parabel für euch. Erinnert euch, Parabeln sind nicht real, sondern bedeuten etwas anderes. Wo ist ein Matrose und arbeitet, so lange er sich erinnern kann, im Unterdeck eines Schiffes. Wo und der Rest der Mannschaft tun ihr Bestes, um sich um diesen Teil des Schiffes zu kümmern. Er kümmert sich um seine Zellstruktur, er findet Nahrung, er kocht, er macht den »Haushalt seines Lebens« und vieles mehr – all dies unter Deck. Das ist sein Job und er verrichtet ihn schon seit Jahren. Er kann das Schaukeln des Schiffes spüren, manchmal knarrt und brummt es, manchmal nicht. Doch dies ist sein Job. Er ist ein guter Matrose und hat schon viele Jahre auf dem Meer verbracht.

Eines Tages realisiert er, dass sich das Schiff anders anfühlt. Da passiert etwas, nicht gerade ein Sturm, aber irgendetwas geht da vor sich. Und er denkt: »Der Kapitän wird sich darum kümmern, wie immer.« Bis jetzt schien das Schiff stets gut zu funktionieren. Da beginnt das Schiff zu Wo zu sprechen. Natürlich erschreckt ihn das, doch er versteht deutlich, dass das Schiff zu ihm spricht. Und es sagt: »Wo, geh nach oben an Deck!« Und er antwortet: »Schiff, ich bin nie da oben gewesen. Du hast noch nie zu mir gesprochen.« Und das Schiff sagt: »Wir haben jetzt Schwierigkeiten. Es ist Zeit für dich, dass du nach oben an Deck gehst.«

Wo denkt zuerst, dass er verrückt geworden sei. »Nein, ich werde tun, was ich immer getan habe. Das ist, was ich kenne und was auch weiterhin so bleiben wird. Ich habe mir das nur ausgedacht, dass das Schiff zu mir spricht – geh weg Schiff, ich will das nicht wissen, ich will keine Stimmen hören. Ich will mich nur um meine gewohnte Arbeit kümmern.« Doch ein Teil in Wo sagt: »Es macht aber Sinn. Vielleicht sollte ich mal an Deckgehen ... vielleicht sollte ich das tun, zum ersten Mal.«

Bis jetzt stand Wo nicht einmal die Leiter zur Verfügung, die hinauf ans Deck führt. Doch jetzt ist sie da. Denn er traf die Entscheidung, hinaufzugehen – und die Leiter erscheint, die Luke wird sichtbar. Er fürchtet sich etwas, denn er weiß nicht, was ihn dort oben erwartet. Er steigt empor und öffnet die Luke. Zum ersten Mal erblickt er das offene Meer. Und er sieht das Schiffsteuer und realisiert, dass niemand dort steht, um es zu steuern. Er schaut sich um und sucht den Kapitän, doch da ist kein Kapitän. Er schaut sich um und sucht die Crew, doch da ist keine Crew, um die Segel zu setzen – denn es ist ein Segelschiff, ihr Lieben. Und er blickt erneut auf dieses Schiffsteuerrad, das niemand bedient. Dann dreht er sich um und sieht, dass das Schiff auf einen Felsen zusteuert.

Das war es, deshalb hat das Schiff zu ihm gesprochen! Wo rennt zum Steuer, dreht es zum ersten Mal herum. Und das Schiff dreht sich ebenfalls – das Schiff drehte sich sofort, sobald Wo dieses Steuer berührt hat. Es ist fast so, als ob das Schiff erleichtert aufseufzte und sagte: »Endlich! Endlich ist da jemand, der es in die Hand nimmt!« Wo fragt das Schiff: »Willst du sagen, dass in all diesen Zeiten niemand am Steuer war?« Und das Schiff antwortet: »Richtig. Wir befinden uns auf dem offenen Ozean und sind jahrelang im Kreis gefahren. Es ging uns gut, doch jetzt plötzlich ist das nicht mehr so, denn wir schwimmen auf einen Felsen zu. Wo, du hast die Kontrolle übernommen und uns in Sicherheit gebracht. Und, Wo – du wirst nie mehr unter Deck gehen! Denn jetzt weißt du etwas, was du nie gewusst hast, und dieses Wissen kannst du nicht rückgängig machen: Du bist für das Schiff verantwortlich und wirst es durch eine sichere Passage steuern.«

Versteht ihr die Parabel? Das Schiff ist euer Körper, ist eure Chemie. Und sie hat euch immer gebeten, Verantwortung zu übernehmen. Und wenn ihr das nicht tut und keine Kommunikation stattfindet, wird dieses Schiff dorthin gehen, wo es standardmäßig immer hingeht. Doch wenn euer Bewusstsein mit dem Körper und seinen Zellen spricht, mit der Hand am Steuer dieses Schiffes, dann werdet ihr ein viel längeres Leben haben. Es werden sich keine Krankheiten an euch heften, weil das Schiff zufällig und orientierungslos dahin und dorthin fährt. Das wurde sogar von euren Wissenschaftlern bewiesen.

Übernehmt die Verantwortung! Eure Worte sind so wichtig! Denn jetzt hört das Schiff, wie ihr und euer Bewusstsein sagen: »Wir sind verantwortlich. Tu dies, geh dahin, geh dorthin.« Und das tut ihr an jedemTag. Denn ihr seid der Kapitän.

Habt ihr die Botschaft verstanden? Wenn ja, wird Heilung automatisch folgen. Denn jetzt habt ihr für alles die Verantwortung. Denkt darüber nach. Es ist real.

Und so ist es.

1 conradorg.ch – Original von kryon.com

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