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Ist Gott zu komplex?

Kryon durch Lee Carroll
Portland, Maine, 1.7.2018

Übersetzung: Susanne Finsterle1)

Seid gegrüßt ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Während all dieser Jahre tritt mein Partner beiseite – doch er ist nicht weg, sondern hier. Diese Art des Channelns ist anders, denn indem er während des Channelns hierbleibt, hat er gelernt, dass es mit Energie gefüllt ist, die er nicht versteht. In einem seiner Bücher hat er beschrieben, dass er es nicht verstehen, aber fühlen würde. Etwas in seinem Gehirn wusste es besser und versuchte es herauszufinden. Denn plötzlich war er Energien ausgesetzt, von denen er noch nie gehört hatte – Energien, die alles übertreffen, was er je darüber wusste. Eine Liebe zum Beispiel, die so rein ist, dass sie alles übertrifft, was er je für möglich gehalten hat. Oder ein Licht, das jenseits des Spektrums seines Sehvermögens liegt und das einen Sog besitzt, dem er widerstehen muss.

Ich erzähle euch dies aus einem bestimmten Grund: Ich möchte über die Komplexität von Gott sprechen. Ich möchte darüber reden, weil ich euch ein paar Ratschläge geben möchte. Diejenigen, welche jetzt hier vor mir sitzen, haben einen oder zwei Tage hinter sich, in denen so viel gelehrt und vorgestellt wurde. Doch bei fast allem ging es um Energie, und jetzt am Ende seid ihr versucht zu fragen: »Was werde ich nun tun, wenn ich diesen Raum verlasse? Wie wird sich das alles in der Zukunft zeigen? Und was ist das Wichtigste davon? Und wenn ich den Raum verlasse, bleiben dann die Informationen in mir und erinnere ich mich daran?«

Es gibt Gruppen, die sich in ihrer Haltung von anderen Gruppen sehr unterscheiden. Da kommen Menschen zusammen, die sich kulturell und sprachlich sehr unterscheiden – mein Partner hat auf der ganzen Welt vor Gruppen gesprochen – und dennoch ist da eine Gleichheit, etwas, das alle gemeinsam haben, nämlich die Frage: Was macht ihr mit dieser Energie? Was macht ihr mit all dem, was ihr hier hört? Es gibt Gruppen wie diese hier, die mehr wollen als andere. Ihr seid eine einzigartige Gruppe – das sind zwar alle, doch ihr – ich weiß, wer vor mir sitzt. Da ist sehr viel Ungeduld hier, immer noch viel Neugier, immer noch viele unbeantwortete Fragen, ein Gefühl des Staunens ...

Wenn ihr etwas über den menschlichen Körper lernen wollt und noch nichts darüber wisst, und ihr hättet die Gelegenheit, für 15 Minuten mit einem Medizinprofessor zu sprechen – was könnte er oder sie euch erzählen? In 15 Minuten, was könnten sie euch sagen über die unglaubliche Ansammlung von Hunderttausenden von Chemikalien, die auf unzählig verschiedene Arten reagieren können? Was sie produzieren, wie sie es produzieren, was das Resultat davon ist ...? Die Antwort wäre: Sie könnten in 15 Minuten nur sehr wenig erzählen. Denn ihr Lieben, es ist enorm komplex. Und dennoch, auch ohne zu wissen, wie der Körper funktioniert, könnt ihr immer noch aufstehen und gehen, ihr könnt immer noch essen, lieben oder komplexe Gespräche führen – ohne genau zu wissen, wie der menschliche Körper wirklich funktioniert. Alles, was ihr habt, ist dieses großartige »Messgerät«, das ihr selbst seid. Es sagt euch, wie ihr euch fühlt, aber es sagt euch nichts darüber, wie es funktioniert.

Ich möchte, dass ihr euch für einen Moment entspannt, während ich euch erzähle, wie komplex Gott ist. Wenn es wahr ist, dass Gott in euch ist, bedeutet das, dass die Komplexität von Gott ebenfalls in euch ist. Könnt ihr euch etwas jenseits von Intelligenz vorstellen? Es gibt nicht einmal ein Wort, das ihr benutzen könntet. Intelligenz ist ein Maß für das, was ihr für Intelligenz haltet. Gott ist nicht intelligent. Gott ist – alles. Gott ist. Gott ist jenseits jedes Maßes, das ihr möglicherweise verstehen könnt. Gott ist. Mitgefühl und Liebe, die ihr auf höchster Ebene in eurem Leben fühlen könnt, verblassen neben der Liebe und dem Mitgefühl, das Gott für euch hat.

Die Komplexität der Akasha

Wenn ihr zu fragen beginnt: »Lieber Gott, mich interessiert die Akasha. Wie funktioniert sie? Ich gebe dir 15 Minuten.« Gott würde sagen: »Gib mir mehr Zeit.« »O. k., ich gebe dir eine Stunde.« Gott würde sagen: »Gib mir mehr Zeit.« und ihr sagt: »O. k., ich gebe dir einen Tag.« Und so würde es weitergehen, hin und zurück, bis ihr schließlich zur Entscheidung kommt, dass ihr tausend Jahre dastehen und zuhören müsstet – und vielleicht dann die Energie der Akasha verstehen würdet. So komplex und jenseits von allem, was ihr glauben würdet, ist die Aufzeichnung von wer ihr gewesen seid, wie dies von Inkarnation zu Inkarnation weitergegeben wurde, wie es sich als Energie in eurer DNA präsentiert, wie es möglich ist, dass sie nichtlinear und dennoch als Energie organisiert ist, wie sie in Beziehung zu eurer Abstammung oder zu karmischen Gruppen steht, wie sie sogar in Beziehung zu eurer Planungssitzung vor eurer Inkarnation steht und zum Potenzial der Menschen, denen ihr vielleicht begegnen werdet inklusiv der Organisation von all diesen Dingen.

Das ist die Akasha. Die Akasha enthält die Energie, welche das karmische Potenzial ist – erklärt mir das einmal! Doch all dies ist Energie. Und die Art der Organisation, welche vielleicht darin enthalten ist, habt ihr noch nie gesehen. Es sind Schichten auf Schichten von Interaktionen, welche sich in jeder Minute ändern, je nach der Energie anderer Menschen um euch herum.

Die Komplexität der Liebe

Liebe Menschen, erklärt mir die Komplexität des Verliebtseins. Jeder Einzelne hier im Raum hat diesen Moment oder diese Momente im Leben gehabt, wo ihr mit einem anderen Menschen zusammen wart und realisiert habt, dass ihr verliebt seid. Plötzlich spielt dann die Chemie im Körper verrückt. Ihr könnt nicht mehr richtig denken, ihr werdet etwas verrückt und einige bezeichnen es als »Liebes-Wahnsinn«. So stark ist die Wirkung auf euch. Und das ist die Größe von nur einem menschlichen Gehirn, welches diese überwältigende Energie-Quelle herauszufinden versucht.

Wie oft haben wir schon über diese Gefühle einer Mutter gesprochen, wenn sie zum ersten Mal ihr neugeborenes Kind anschaut, das die Augen öffnet – oder auch nicht. Sagt mir, wie sich das anfühlt – ich gebe euch 15 Minuten. Und ihr werdet sagen: »Gib mir ein Jahr dafür und ich werde Bücher füllen über das, was ich dabei fühle, und wie beeindruckend dieser Geburtsprozess ist, wie erstaunlich diese Momente der Erfahrung sind, wenn man Leben gebärt – und wie viel Liebe dabei ist. Ich könnte Bücher, Bücher, Bücher darüber schreiben.«

Die Komplexität der Seele

Doch all dies verblasst neben der Komplexität eurer Seele. Woher kommt eure Seele? Ja welche Seele? Dann fragt ihr: »Du meinst, ich habe mehr als eine Seele?« Nein, ihr habt mehrere Teile, wie wir euch schon früher gesagt haben. Ein Teil eurer Seele, genannt das Höhere Selbst, ist auf der anderen Seite des Schleiers. Dann fragt ihr: »Ja wieviel davon? Gib mir einen Prozentsatz. Ich möchte ein paar Zahlen sehen, Kryon.« Das ist menschlich.

Der Mensch möchte die Prozesse kennen, das Wie und Warum, denn das hilft euch besser zu verstehen, was ihr habt. Es ist sehr menschlich – doch es kommt euch in den Weg. Wir könnten euch erklären, was eine Seele ist, aber das würde nichts nützen. »Kryon, wo im menschlichen Körper ist die Seele?« Die Antwort lautet »Ja«. Ihr Lieben, da ist kein Ort, das seid ihr in drei Dimensionen mit dreidimensionalen Regeln und dreidimensionalem Denken, welche in den Spiegel schauen und die Frage stellen, welche in 3D nicht beantwortet werden kann. Es gibt kein »Wo«. Wenn ihr euch die Dinge anschaut, die jenseits von 3D sind, verlasst ihr euer gewohntes Paradigma und dann ergeben sie keinen Sinn mehr. Es gibt bei Gott kein »Wo«. Damit haben die Leute Mühe. Warum hat eure Kultur keine Mühe mit Santa Claus – aber jegliche Schwierigkeiten mit Gott? Wie können alle gleichzeitig beten und Gott hört jedes Wort? Wie ist es möglich, dass Milliarden von Menschen Mitgefühl haben und gleichzeitig zu Gott beten? Wie funktioniert das? Und die Antwort lautet: Ja, es funktioniert.

Ratschläge

Ich werde euch also ein paar Ratschläge geben: Gott liebt euch so sehr, dass ihr euch damit befasst. Ihr wisst nicht, was ihr nicht wisst – und ihr müsst es auch nicht wissen. Ihr seid nicht fähig zu verstehen, wie viel Liebe für euch da ist. Doch ihr könnt es fühlen. Auf einer gewissen Ebene kann sich das »Liebes-Messgerät« an euch festklammern, während ihr aus der Türe geht und euch fragt: »Was werde ich mit dieser Information anfangen?« Ich rate euch: Vergesst sie! Denn ihr verlasst den Raum vielleicht mit etwas, womit ihr noch nicht hereingekommen seid, nämlich mit einem Frieden und einer Gelassenheit im Wissen, dass ihr geliebt seid, dass für euch gesorgt wird, dass euer Name bekannt ist und dass dies nicht eine Welt ist, in der ihr ein Opfer seid.

Und während ihr vorwärts schreitet, werden euch die Werkzeuge für Frieden und Heilung gegeben, und für all die anderen Dinge, bei denen ihr euch fragt: »Wie funktioniert dies, wie funktioniert das, wie funktioniert jenes?« Es funktioniert!

Das ist alles, was ihr wissen müsst. Lasst nicht zu, dass die Details euch in den Weg der Resultate kommen. Wartet nicht, um herauszufinden, wie Schwingung auf Frequenz und Multidimensionalität wirkt, um die Dinge auf eine bestimmte Lösungs-Ebene zu bringen. Denn ihr werdet nicht ans Ziel kommen. Ihr Lieben, ihr habt die Werkzeuge noch nicht, um diese Dinge zu verstehen, sowohl wissenschaftlich, wie intellektuell oder auch spirituell. Ist es zu viel von euch verlangt, einfach zu sagen, dass der Schöpfer des Universums im Moment noch etwas »über euren Horizont hinausgeht« – aber dennoch in euch lebt?! Das ist es, was ich euch sagen möchte.

Geht mit dem Gefühl, dass was immer ihr braucht, sich euch zeigen wird, sobald ihr es braucht. Die Werkzeuge beginnen intuitiv zu werden, während die Unterweisungen alle linear sind. Sie helfen euch nur etwas zu verstehen: Ihr seid nicht allein. Da ist mehr, als ihr je gedacht habt bezüglich wer ihr seid – oder was ihr denkt, wer ihr seid. In eurem Plan des Hierseins ist mehr, als ihr euch je vorstellen könnt. Für jeden einzelnen Menschen auf der Erde – für jede Seele, die Gott bekannt ist – gibt es ein System des freien Willens, das sagt: Wenn du in die Verbindung kommen möchtest und nach dem Schöpfer in deinem Inneren suchst, wirst du ihn finden.

Und nicht nur das – wenn ihr euch kollektiv zu verbinden beginnt und dieselbe Frage stellt, wird sich die menschliche Natur verändern. Und wenn sich der Planet genügend verändert, wird sich die vergangene Geschichte von selbst von der Zukunft abtrennen und ihr werdet etwas sehen, was andere Planeten auch schon durchlebt haben: Den Beginn eines hoch schwingenden Menschen, der schlussendlich ein so hohes Bewusstsein erreicht, dass ihr, wenn ihr dies heute sehen könntet, sagen würdet: »Ich bin einem Engel begegnet.« So weit kann es kommen, während ihr in eurem Körper bleibt.

Die Meister dieses Planeten, welche so viel Liebe hatten und in ihrem menschlichen Körper Wunder über Wunder vollbrachten, zeigten euch, dass es möglich ist. Ihr könnt es in euren Körper einbinden, könnt damit arbeiten und selbst das Physische manipulieren. Ihr könnt eine Kohärenz des Friedens auf der Erde und darüber hinaus haben und gleichzeitig immer noch im menschlichen Körper sein. Da ist noch so viel zu tun. Und das, was ihr nicht versteht, weil ihr das System nicht versteht und es auch nie verstehen werdet, solange ihr hier seid, geht über das Irdische hinaus: Es geht darum, wie all das, was ihr hier tut, die Galaxie beeinflusst.

Da sind überall Verbindungsstränge, von hier bis überall – ohne dass es ein Ort ist. Die Schwingung, die ihr hier erschafft, beeinflusst die Galaxie auf Arten und Weisen, wie ihr es nicht wisst und nie wissen werdet, bis ihr die andere Seite des Schleiers erreicht und euch erinnert. Dann schaut ihr es euch an und sagt: »Wie steht es? Wie weit sind wir?« Und dann zeigt sich der Plan erneut in seiner Herrlichkeit, Pracht, Schönheit und Liebe. Lasst euch nicht von den Details aufhalten.

Ich möchte, dass ihr euch der Schöpferquelle so weit hingebt, um sagen zu können: »Ich verstehe es nicht, aber machen wir weiter. Liebe mich so fest, dass es mir egal ist, wie es funktioniert – aber zeige mir jeden Tag, dass es funktioniert. So kann ich mich etwas beruhigen, wie all das gehen soll.«

Das ist mein Ratschlag für euch Zuhörer: Seid ruhig und wisset, dass ihr Gott seid. Seid ruhig und lasst die Dinge geschehen, die geschehen wollen – zum Beispiel die Physik, die euch in Kohärenz, Heilung und Frieden bringen möchte, oder das Fallenlassen eurer bisherigen Standardwerte von Training und Voreingenommenheiten, die euch nicht helfen. Sie beginnen eine nach der anderen abzufallen, während ihr realisiert, dass es einfach Dinge sind, die euch beigebracht wurden. Die Wahrheit aber ist das, was ihr seht und fühlt von wer ihr seid.

Geht von hier anders weg als ihr gekommen seid. Wenn einige von euch morgen noch weitere Lektionen besuchen, dann bitte ich euch: Hängt nicht ab aufgrund dessen, was ihr über die Vorträge denkt, denn die Lehrer versuchen euch von den alten Gedanken darüber, wer ihr seid, zu befreien und euch aufzuzeigen, was möglich und machbar ist. Und sie versuchen zu zeigen, wer ihr wirklich seid – nämlich großartig, in jeder Hinsicht.

Dies ist die Lektion des heutigen Tages. Sie hört sich vielleicht wie andere, frühere Botschaften an – und wie eine, die ich wieder geben werde. Das Thema lautet: Ihr seid unermesslich geliebt.

Realisiert das und beansprucht es ...

Und so ist es.

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