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Kannst du zu Spirit sagen: »Zeig es mir!«

Kryon durch Lee Carroll, 2022-09-28

Übersetzung: Susanne Finsterle1)

 

Seid gegrüßt ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Gesegnet sind diejenigen, welche »Freude« verstehen, die Haltung von Freude oder sogar die Chemie des Lachens – und dass ihr auch versteht: Ihr lebt dadurch länger. Nur schon diese Aussage erzählt euch so viel mehr darüber, wie Spirit mit euch arbeitet. Wusstet ihr, dass Lachen eines der Dinge ist, die durch den Schleier hindurchgelangen und in beide Richtungen fließt? Die meisten würden sagen: »Nein, nein, das ist nicht heilig genug, um von der anderen Seite des Schleiers zu kommen, von dort, wo die Engel sind.« Wusstet ihr, dass Engel ständig lachen? Sie lachen über fantastische Dinge, über eure Erfolge, über eure Freuden. Wenn ihr lacht, könnt ihr dann nicht spüren, dass euch dies gut tut?

Ich möchte verschiedene Dinge feiern. Doch was ich am meisten feiern möchte, ist, wenn ein Mensch die Erlaubnis gibt für etwas Unbekanntes. Ihr werdet heute eine Geschichte hören.

Mein Partner wird interviewt und wird die Geschichte von Kryon erzählen. Ihr habt keine Ahnung, wie sehr die Engel lächelten, als dieser Mann mit all seiner 3D-Sicht und all seinem Unglauben in einem Moment beschloss, die Möglichkeit zu erlauben, dass Channeling real ist. Was ihn dazu brachte, wird er euch erzählen. Doch der Plan war, ihn dazu zu bringen, hinzuschauen – falls er das wünscht und bejaht. Wenn er Nein gesagt hätte, hätten andere das getan, was er dann tat. Das ist die freie Wahl, ihr Lieben. Ich möchte euch vor allem über diesen Prozess erzählen, wenn wir von der anderen Seite, wenn Spirit mit euch über das »Was wäre, wenn ...?« spricht. Und darin enthalten ist auch die Idee, dass wenn wir euch dazu bringen, aus freier Wahl hinzuschauen, dies vielleicht euer Leben verändert.

Ihr seid so viel größer, als ihr denkt, und es geschieht so viel mehr, als ihr meint. Wir haben euch das in der Vergangenheit so viele Male gesagt und euch die Gelegenheit gegeben, zu verstehen, dass es ein größeres Ich gibt oder dass man euch nie darüber gelehrt oder erzählt hat. In der Tat gibt es im Moment niemanden auf diesem Planeten, der über die gesamte Wahrheit verfügt, oder Organisationen, welche euch über eure Großartigkeit lehren. Alle bestehenden Glaubenssysteme kommen mit angehängten Bedingungen, dass ihr etwas tun oder etwas anbeten müsst, um zu verstehen, dass da noch mehr ist als die Liebe Gottes. Es ist eine Liebe, die in beide Richtungen geht, die unfassbar und bedingungslos ist. Was das wirklich bedeutet, ist: Ihr müsst nichts tun, außer diese Liebe annehmen. Und dann bricht sie in voller Offenheit heraus.

Wir sahen diesen Mann, der heute vor euch sitzt, mit all dem, was er gelehrt hat, mit all seinem Wissen. Und er war für die Liebe vorbereitet, denn er spürte in einigen seiner früheren, spirituellen Institutionen die Liebe Gottes – er wusste, wie es sich anfühlte. Er wurde schon in jungen Jahren dazu angeregt, doch es war nicht das »große Bild« und es befriedigte ihn lange nicht. Er sah einige Ungereimtheiten und Dysfunktionen, und so wandte er sich davon ab und wurde der Ingenieur, der er auch heute noch ist. Dabei wirft der logische Verstand oft Dinge weg, die keinen Sinn machen. Und in eurer Realität, ihr Lieben, machen multidimensionale Ereignisse, Prozesse, Geschehnisse keinen Sinn. Es wird also sehr viel Logik gelehrt. Doch diese würde sich nie umdrehen und fragen: »Bist du da?«

Wir kennen euch

Was wir benutzen, ihr Lieben, um euch zum Hinschauen zu bewegen, ist eure eigene Persönlichkeit. Wer immer ihr also seid und was immer euch interessiert – wir kennen euch. In Liebe kennen wir euch so gut, dass wir oft unglaubliche Synchronizitäten vor euch hinstellen, um zu sehen, ob ihr den Kopf schüttelt und sagt: »Ich werde nicht hinschauen«, oder ob ihr sagt: »Was war das? Vielleicht sollte ich mir das näher anschauen.« Und das passiert ständig. Ihr Lieben, das geschieht bei jedem! Vielleicht sprechen viele Menschen nicht darüber, andere wiederum sehen es und verbannen es in die Geisterwelt, mit der sie dann nichts zu tun haben wollen, weil man ihnen gesagt hat: »Wenn du solche Dinge siehst, dann sind das böse Geister.« Weil es etwas Ungewöhnliches ist, muss es etwas Böses sein. Der Mensch versteht dann nicht, dass hier ein Engel ist, der euch die Gelegenheit gibt, etwas anzuschauen.

Eine solche Gelegenheit wurde dem Mann im Stuhl gegeben, und entgegen aller Erwartungen schaute er hin. Es war wirklich entgegen jeder Erwartung, denn er musste seinen logischen Verstand wegwerfen und sagen: »Ich kann an solche Dinge, die ich hier gesehen und gehört habe, nicht glauben, und deshalb ...« Und hier tat er etwas, wozu ich euch alle ermutige: Er sagte: »So zeig es mir!« Ich liebe das – wir liebten das! Es war eine Einladung, hereinzukommen und es ihm zu zeigen. Und das taten wir auch. Und wir zeigten ihm etwas, was nur er selber verstehen würde. Denn wir kannten ihn und wussten, was wir ihm zeigen müssen und wozu er eine Beziehung hatte und es verstehen würde. Wir wissen das auch von euch.

Zeig es mir!

Wie viele von euch haben schon gesagt: »Zeig es mir! Ich glaub es nicht, aber zeig’s mir!« Wie viele von euch hören vielleicht zum ersten Mal zu und zweifeln daran, dass dies real ist – ein Channeling von der anderen Seite des Schleiers? Warum fasst ihr euch nicht ein Herz und sagt: »Lieber Spirit, wenn irgendetwas davon real ist, bin ich bereit und erlaube, dass es mir gezeigt wird. Und zeig es mir auf einfache Weise. Zeig mir ein paar Synchronizitäten, die nicht sein können. Zeig mir ein paar Dinge, die ich nicht für möglich halte. Zeig sie mir! Lass hier etwas geschehen, steuere mich nach rechts oder links, damit ich direkt in etwas hineinrenne, was ich nie für möglich gehalten habe oder worum ich gebeten habe. Zeig es mir!« Nehmt dabei einen tiefen Atemzug und denkt: »Oh, was ist, wenn all das real ist?«

Mein Partner brauchte drei Jahre – ja, dieser Mann im Stuhl brauchte volle drei Jahre, bis er wirklich aus diesem Wandschrank der Logik herauskam und sagte: »Es ist real.« Er brauchte diese drei Jahre, um sich daran zu gewöhnen. Und er wollte auch nicht, dass andere denken, er sei komisch – nun, das funktionierte nicht, denn als er herauskam, dachten alle, er sei seltsam. Für all diese Dinge, welche auf Angst basieren, brauchte er drei Jahre. Doch als er einmal die Wahrheit kannte, konnte er sie nicht mehr stoppen. Der Schneeball rollte den Hügel der Liebe, der Göttlichkeit, des Zwecks seines Lebens und seiner Zukunft herunter – es ist das, was ihr jetzt vor euch seht und hört, genannt »Kryon«.

Wir schubsen euch ab und zu

Ihr Lieben, das ist die Art, wie es funktioniert. Darum möchte ich euch allen noch einmal sagen: Wir haben einen Weg, euch zu verstehen zu geben: Da ist vielleicht noch mehr. Ihr habt die freie Wahl. Wenn ihr also nicht hinschaut, ist das eure freie Wahl. Doch das stoppt uns nicht, euch weiterhin etwas zu schubsen. Und wir tun es, in Liebe: »Schau ... schau hier!«

Vielleicht fragt ihr euch bei einer solchen Gelegenheit einmal: »Hätte das wirklich geschehen können, ohne dass da noch eine andere Energie im Spiel war?«

Einige Menschen sind ganz zufrieden damit, all diese Dinge ihrer spirituellen Organisation zuzuweisen. Und ihr Lieben, dies wird respektiert, denn auch das zeichnet die Liebe Gottes, die Liebe Spirits aus. Aber die wahrhaft alte Seele weiß bei ihrer Ankunft: »Da ist noch mehr.« Mein Partner, als Lemurier und alte Seele auf diesem Planeten, war bereit für eine große Öffnung und die Enthüllung einer größeren Wahrheit. Er war langsam dabei, doch alles, was wir tun mussten, war, ihn ein wenig zu schubsen und ihm ein paar Dinge zu zeigen, an die er nicht glaubte, bis er sagte: »Zeig es mir!« Er fügte übrigens noch etwas dazu: »Und wenn es nicht kommt, dann war’s das – du hast nur eine Chance!« Eine Chance ist alles, was wir brauchen, um die unglaubliche Liebe für euch zu zeigen. Wusstet ihr das?

Ihr habt alle die freie Wahl. Doch ab und zu, wenn ihr etwa auf die nächste Stufe oder sogar darüber hinaus in multiple Levels gehen möchtet, zeigen wir euch ein paar neue Dinge und bitten euch, erneut hinzuschauen und euch ein wenig hinzugeben und gewisse Dinge zu erlauben, die ihr bis anhin nicht ganz bereit wart zu erlauben. So geschah es bei meinem Partner – für ihn waren es Treppenstufen – wobei er immer mehr herausfand, wie alles funktioniert und was alles möglich ist.

Das ist die heutige Botschaft. Es geschah bei diesem Mann hier im Stuhl, dessen Stimme ihr hört. Und es ist bei sehr vielen anderen Menschen auch geschehen. Wir haben sie ein wenig geschubst, und schließlich haben sie gesagt: »Bist du da?« Und wir liebten sie – und sie waren nie mehr so wie zuvor. Wir liebten sie – und alles war anders.

Ich bin Kryon, in Liebe zu euch allen.

Und so ist es.

1 conradorg.ch – Original von kryon.com

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