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Die Bibliothek

Kryon durch Lee Carroll
Bradenton, Florida, 20.1.2018

Übersetzung: Susanne Finsterle1)

Seid gegrüßt ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Wir haben über die Jahre hinweg so viele Botschaften gegeben, und jedes Mal, wenn mein Partner sich zu Beginn in den Stuhl setzt, weiß er nicht, was kommen wird. Doch oft werden ihm Emotionen gegeben und diese kommen von der anderen Seite und entsprechen meistens der Art der Botschaft, die dann folgt. Wenn es eine wissenschaftliche Botschaft ist, hat er eine bestimmte Art von Gefühl und wenn es ein Informations-Channeling ist, hat er eine andere Art von Emotion. Doch wenn es um Liebe zwischen euch und der anderen Seite des Schleiers geht, dann weiß er es. Wir geben Channelings über Enthüllungen, Geschichte, Schönheit und vieles mehr – bis zu den Channelings, die einfach Liebe überbringen, ohne Agenda oder der Absicht einer bestimmten Unterweisung.

Dieses Channeling ist eine Erklärung von wer ihr seid. Und um dies korrekt zu tun, möchte ich euch etwas sagen, was ich immer wieder gesagt habe und ihr auch jetzt wieder hören müsst: Ich weiß, wer hier ist. Spirit weiß, wer hier ist. Die Schöpferquelle, die euch erschaffen hat, weiß, wer hier ist. Ihr lebt nicht in einer Art Vakuum. Und dennoch fühlt es sich so an, nicht wahr? Es fühlt sich so an, als ob ihr nur von euch selbst umgeben seid, und das ist alles. Wir sagten euch immer wieder, dass dies die Situation ist, die ihr für euch als Mensch erschafft: nämlich der Umstand, linear zu sein, in einem Körper, nur ihr selbst. Und während ihr umhergeht, gibt es nur euch. Doch das stimmt überhaupt nicht. Eure Seele, euer Höheres Selbst, das Innate, all dies geht weit über euer biologisches Sein hinaus. Es gibt Teile von euch, die mit jedem anderen Menschen auf der Erde verbunden sind. Und es gibt Teile von euch, die mit der anderen Seite des Schleiers verbunden sind. Ihr gehört zur sogenannten »Suppe Gottes«, einer Gruppe nicht nur von Wesenheiten, sondern einer Gruppe, welche das Gewebe aller Dinge ist. Und das Stück von Gott, das in euch ist, ist mit allen Dingen verbunden. Aber es liegt so komplett verborgen in euch, dass diejenigen, welche in Sorge, Depression oder Frustration sind, sich allein in die Ecke zurückziehen und dabei nicht verstehen, dass noch ganz viele bei euch sind und dass eine ständige Verbindung von euch zur anderen Seite des Schleiers besteht. Die Energie des Bewusstseins auf diesem Planeten hat buchstäblich das Kämmerlein diktiert, in dem ihr euch befindet. Das, was euch seit eurer Geburt gelehrt wurde, hat diktiert, was ihr glaubt zu sein. Doch wer ihr tatsächlich seid, ist so viel größer. Über so viele Jahre war das unsere Botschaft, und es ging bei den Channelings immer darum, euch zu dieser Erkenntnis zu führen. Wir tun es auch jetzt wieder, aber auf eine andere Art. Und alles, was wir tun, ist eine langsame Erhöhung in immer klarer werdende Metaphern. Heute Abend gebe ich euch eine weitere Metapher, die sehr tiefgründig für euch sein könnte, wenn ihr es zulasst. Es ist mehr als eine Geschichte und jedes einzelne Teilchen bedeutet noch etwas anderes. Das ist die Art der Unterweisung: Ihr schält die Zwiebel der Enthüllung, welche in der Sprache meines Partners vermittelt wird, bis es zu etwas wird, das ihr fühlen könnt und für euch annehmbar ist. »Annehmbar« bedeutet, dass ihr es in die Realität eures Lebens übertragen und anwenden könnt. Etwas, das ihr für euch annehmt, ist mehr, als nur es hören – es wird zu einem Teil von euch selbst, während ich die Geschichte erzähle über einen Menschen, der eine Vision hat.

Die Vision der Bibliothek des Selbst

Visionen sind interessant, und ihr würdet »Vision« von Person zu Person unterschiedlich definieren. Doch lasst sie uns für diese Geschichte definieren: Es ist der Mensch, der nur für ein paar Momente aus der dreidimensionalen Realität heraustritt und die Dinge nicht in seiner Welt sieht – eine Vision, die Darstellung einer großen Wahrheit von Dingen, die verborgen liegen, die sich enthüllen und die ihr später in eurer Erinnerung wiederfinden könnt. Einige der bedeutendsten Propheten auf diesem Planeten hatten Visionen von sich selbst, wer sie später sein würden und was mit ihnen geschehen wird. In der Geschichte geht es um die Vision eines einzelnen Menschen ohne Namen. Dieser Mensch steht vor einer großen Türe, welche mit einem Schild beschriftet ist: Die Bibliothek des Selbst.

Es ist ein lustiger Begriff – eine Bibliothek des Selbst. Doch der Mensch, der diese Türe öffnet, weiß, dass es im Inneren viel zu lernen gibt. Eine Bibliothek indiziert eine große Menge an Büchern voller Informationen – und »des Selbst« indiziert, dass es persönlich sein könnte, sofern es das Selbst des Menschen ist, der die Türe öffnet. Doch unser Mensch öffnet die Türe nicht, sondern ruft nach einem Führer, der ihm die Türe öffnet. Denn in dieser Vision ist es notwendig, eine außenstehende Quelle zu haben, um die Vision zu enthüllen. Und so kommt ein namenloser Führer mit einem großen Schlüsselbund und begleitet den Menschen in diese Bibliothek hinein. Denn was der Mensch dort finden wird, sind noch weitere Türen, die aufgeschlossen werden müssen, noch mehr Enthüllungen und Metaphern – und ein kleines Geheimnis. Der Führer öffnet die Türe und spricht dabei noch nicht mit dem Menschen, denn es ist soweit klar, dass der Führer mit dem Schlüssel erscheint, weil der Mensch eintreten möchte. Die Türe ist nun geöffnet, und offensichtlich war sie für lange Zeit verschlossen, denn das Scharnier quietscht vor Alter. Ein gedämpftes Licht scheint drinnen, doch es wird heller, sobald der Mensch eintritt. Ohne ein erkennbares Einschalten oder Anzünden von etwas, das Licht erschafft, bewirkte das Eintreten des Menschen, dass das Licht anging. Und sofort sieht der Mensch, dass da noch keine Bibliothek mit Regalen und Büchern ist, sondern ein Korridor mit weiteren Türen. Und diese Türen sind angeschrieben mit Dingen, die ihr in einer Bibliothek erwarten würdet: Themen, Entdeckungen, Untersuchungen. Es gibt in diesem Korridor keine Anweisungen und der Mensch kann irgendwo beginnen. Unser Mensch mit seiner Vision sieht all die Türschilder und als Erstes liest er das Schild: Wie die Dinge funktionieren.

Die Türe »Wie die Dinge funktionieren«

Das ist wahrlich interessant. Man könnte die Türe auch mit Physik, Wissenschaft oder Chemie anschreiben, doch es heißt »Wie die Dinge funktionieren«. Die Schilder an den anderen Türen heißen zum Beispiel »Geschichte«, »Vergangenheit«, »Beziehungen« oder andere Themen. Und hinter jeder Tür könnte ein großer Raum voller Bücher und Informationen sein – die Bibliothek des Selbst. Es zieht ihn sofort zu dieser Tür mit dem Schild »Wie die Dinge funktionieren«. Er schaut den Führer an, der daraufhin den Schlüssel hervorholt. Sie wechseln dabei kein Wort und der Mensch muss auch nicht um Erlaubnis fragen. Er muss weder fragen: »Darf ich hier eintreten?«, noch »Führer, würdest du bitte die Türe öffnen?«, sondern er schaut einfach auf die Türe und der Führer erscheint mit dem Schlüssel. Die Tür öffnet sich und er betritt einen großen Raum. »Wie die Dinge funktionieren« enthält buchstäblich alle Prozesse des Universums: die ganze Physik, die ganze Chemie, sogar die Multidimensionalität der Verschränkung, Bewusstseinsphysik, aufgestiegene Planeten. Wie all das funktioniert – es sind Tausende von Büchern, Galerien voller Bücher mit Leitern, die zum Himmel hochzusteigen scheinen. Und der Mensch realisiert: »Ich werde da nie durchkommen, ich werde das nie schaffen.« Die Reaktion des Menschen ist interessant, wenn er das sieht und sagt: »Es ist überwältigend. Ich denke, ich werde gar nicht erst anfangen.« Und doch gibt es da Dinge, die ganz in seiner Nähe am Boden liegen und relevant für sein Leben zu sein scheinen – nämlich wie die Dinge für ihn als Mensch funktionieren. Und so beginnt er über gewisse Dinge zu lesen und erkennt: »Du meine Güte, das hab ich nicht gewusst! Das erklärt ja dies und das – wow! Wenn ich nur länger hier in diesem Raum bleiben könnte.« Er vermutet nämlich, dass die Zeit dieser Vision begrenzt ist, das heißt die Uhr tickt, und er kann sich nicht lange darin aufhalten. Der Mensch weiß also, dass er keine Zeit hat, alles zu studieren. Doch die Vision sagt: Alles ist da.

Der Mensch beschließt, noch in andere Räume zu gehen. Wenn dann noch Zeit bleibt, wird er in diesen ersten Raum zurückkehren, denn er ist absolut faszinierend. »Er zeigt mir, wie alles funktioniert, und einige dieser Dinge erklären, was mir geschehen ist. Es geht hier nicht nur um Physik und Chemie, sondern wie alles mit meinem jetzigen Leben verflochten ist und warum es physisch geschehen ist.« Könnt ihr euch eine solche Bibliothek vorstellen, die bis auf den Grund aufzeigt, was ihr von Geburt bis heute durchgemacht habt? Der Mensch ist überwältigt von der Tatsache, dass alles bekannt und in einem Buch festgehalten ist. Er verlässt den Raum und schließt die Tür wieder zu.

Es gibt hier eine Symbolik, die sagt, dass der Mensch nur einen Bibliotheks-Raum auf einmal anschauen darf, das heißt: Der Mensch ist linear, er ist in dieser Vision immer noch linear. Doch während der Mensch die Türen zu öffnen beginnt, realisiert er, dass sich sogar dies zu ändern beginnt. Könnte es sein, dass der Mensch sich ändert, während er die Bibliothek untersucht? Das ist etwas zum darüber Nachdenken.

Die Türe »Geschichte«

Er erblickt eine andere Tür mit der Überschrift »Geschichte«. Er weiß nicht viel über Geschichte, doch hinter dieser Türe gibt es Dinge, die niemand kennt und die immer ein Geheimnis blieben. Er schaut die Türe an und der Führer öffnet sie. Und wiederum geht bei seinem Eintreten ein Licht an, und er sieht eine neue Bibliothek, die in verschiedene Bereiche aufgeteilt ist: Zivilisationen, die er kennt und Zivilisationen, die ihm unbekannt sind – eine nach der anderen, von denen er weder ihren Namen gehört noch gelesen hat – phänomenal! Er beginnt bei denjenigen zu lesen, die er kennt und merkt dann: »Das hab ich aber in der Schule nie gelernt, das wusste ich gar nicht. Diese Zivilisation kam vor jener und jene war vor dieser da – wow, das ist erstaunlich! Da sind Informationen, die ich in der Schule nie gelernt habe, alle hier an diesem Ort!« Und wiederum spürt er die Zeit, diese Uhr, die tickt, und er realisiert die vielen anderen Räume und Bibliotheken, die es hier auch noch gibt. Da sind Zehntausende von hohen Bücher-Regalen zu sehen mit Beschreibungen über Zivilisationen, Geschichte, wie die Dinge funktionieren und wie er mit all dem in Beziehung steht. Er verlässt diese Bibliothek und geht zurück in den Korridor, wo er die nächste Tür sieht: Vergangenheit.

Die Türe »Vergangenheit«

Was ist der Unterschied zwischen Geschichte und Vergangenheit? Unser Mensch will es herausfinden, schaut auf das Türschild und die Türe geht auf. Der Führer ist mit dem Schlüssel da – verschiedene Schlüssel für verschiedene Türen. Das Licht wird aufgrund seiner Präsenz als Mensch heller und dann sieht er es: keine Bücher, sondern Kristalle! Jeder Kristall enthält seine eigene Geschichte, und er erkennt aufgrund seiner Ausbildung als alte Seele, dass er sich hier in der Bibliothek der Höhle der Schöpfung befindet. Und dabei geht es nicht um Weltgeschichte, sondern um die Geschichte des einzelnen Menschen. Jeder Kristall repräsentiert ein Leben auf dem Planeten. Der Mensch berührt den Kristall und sofort bekommt er eine Geschichte von sich selbst in einer anderen Zeit. Er hatte damals einen anderen Namen, auch ein anderes Geschlecht – einmal war er ein Mann, ein anderes Mal eine Frau. Die Geschichten sind nicht in einer bestimmten Ordnung aufgelistet, sie haben alle den gleichen Umfang und es gibt Tausende davon. Der Mensch ist überwältigt von der Tiefgründigkeit, die sich ihm hier erschließt, mit all dem, was ihm geschah und der Erkenntnis, dass er schon seit Anbeginn der Erde hier war. Für jedes Leben gibt es einen Kristall. Wir gaben euch einmal eine Metapher, ein Rätsel, und es handelte von Jason und der Höhle. Jason war so verzaubert vom Berühren der Kristalle, dass er die Höhle nie mehr verließ. Er verbrachte sein Leben damit, Kristalle zu berühren, um herauszufinden, wer er gewesen war. So anziehend ist das! Doch unser Mensch bleibt nicht lange, denn es gibt noch mehr Dinge zu sehen. »Ich werde zurückkommen, wenn ich kann. Es ist faszinierend.« Das Berühren nur schon von wenigen Kristallen brachte ihn in verschiedene Lebenszeiten, mit allen Fakten, Personen und Beziehungen, und es war, als ob der Mensch es noch einmal erleben würde. Er ging von den Büchern zu den Kristallen, vom Lesen auf Papier »Wie es funktioniert« zur Berührung des Kristalls, wobei er weitere Visionen innerhalb seiner Vision hatte. Je weiter er geht und je mehr Türen geöffnet sind, desto multidimensionaler wird er. Wieder im Korridor sieht er noch mehr Türen, noch mehr Überschriften. Eine davon zieht ihn an – und doch auch wieder nicht. »Ich geh jetzt einfach dorthin.« Auf dem Schild der Türe steht: Tod.

Die Türe »Tod«

»Soll ich dort hineingehen oder nicht? Was bedeutet das? Ist diese Vision ein Ort, wo ich sterben werde? Oder gibt es hinter dieser Türe einen Hinweis, wie lange ich noch bleiben werde?« Für einen Menschen ist die Überschrift »Tod« nicht unbedingt ein gutes Wort, nicht wahr? Er betrachtet die Tür, doch nichts geschieht. Wo ist der Führer mit dem Schlüssel? »Ich werde mutig sein, ich werde sehen, was hier passiert. Wo ist der Schlüssel zu dieser Tür, wo ist der Führer?« Dann schaut der Mensch die Türe aus der Nähe an und sieht, dass es an ihr gar kein Türschloss gibt. Ich möchte, dass ihr das klar versteht: Dieser Raum ist eine Täuschung! Ihr könnt ihn nicht öffnen und betreten. Er existiert nicht. Die Metapher dieser Bibliothek mit den Räumen und Türen bedeutet hier: Es gibt keinen Tod. Für den Menschen ist diese Realisation tiefgründig. Ein Tod würde bedeuten, dass die Seele nicht existiert, doch das tut sie immer, hat sie immer und wird sie immer. In der Vision metaphysischer Dinge und in der Wahrheit gibt es keinen Tod. Es ist nicht möglich, die Tür von etwas zu öffnen, das es gar nicht gibt. Und wenn ihr sie öffnen könntet, wäre es nur eine Backsteinmauer. Versteht ihr das? Da sind noch mehr Türen, mehr Schilder, mehr Dinge zu sehen. Eine davon heißt: Beziehungen.

Die Türe »Beziehungen«

Was könnte in diesem Raum sein? Ihr habt bereits die Kristalle kennengelernt und wir haben darüber gesprochen, was ihr gelebt und ausgedrückt habt. Ihr bekamt Hinweise, wie gewisse Dinge für euch liefen, wie eure vergangenen Leben waren, Informationen über Wissenschaft und Geschichte. Und bei all diesen Dingen müssen auch Beziehungen involviert sein. Was also könnte hinter dieser Türe sein? Es wird immer besser, während man weitergeht, nicht wahr? Der Mensch schaut die Türe an und der Führer erscheint. Und dieses Mal spricht der Führer und sagt: »Sei bereit für diesen Raum«, und er schließt die Türe auf. Der Mensch betritt den Raum und das Licht geht an. Drinnen findet gerade eine Party statt – eine Party mit allen Personen, die in allen Leben dieses Menschen auf dem Planeten involviert waren: Diejenigen, die er geliebt und verloren hat bis zu denjenigen, die er immer noch kennt. Es ist fast so, als ob jede Seele dort wäre. Und sie schauen alle jung und wunderschön aus, so als ob sie einander zum ersten Mal treffen würden. Ob das eine Mutter oder ein Vater aus irgendeinem Leben ist – sie sind jung und schön, mit euch als Kind – wenn es ein Ehepartner ist, dann zum Zeitpunkt, als ihr ihn oder sie geheiratet habt – ist es eine Schwester oder ein Bruder, dann aus der Zeit eurer Kindheit. Alle sind dort beisammen, die Musik ist wunderschön und es ist sehr emotional. Denn es ist real. Seht ihr, es gibt keinen Tod! Beginnt ihr das zu verstehen? Es gibt keinen Tod! Liebe Menschen, der Raum der Beziehungen ist ein Versprechen an euch – das Versprechen einer Realität, die ihr kennen solltet und die in eurer Bibliothek ist. Jetzt noch eine Türe. Sie ist interessant, denn sie ist multidimensional und nicht unbedingt verstehbar. Auf dem Türschild steht: Zukunft.

Die Türe »Zukunft«

Der Führer öffnet die Türe, der Mensch tritt ein und das Licht ist enorm hell, heller als in jedem anderen Bibliotheks-Raum. Es ist der größte Raum von allen. Doch was ihn seltsam macht: Er ist komplett leer. Versteht ihr die Idee dahinter? Er ist leer, weil er noch nicht erschaffen wurde. Es gibt Zuhörer unter euch, die glauben, dass sogar die Zukunft ihres gegenwärtigen Lebens mit denselben Problemen und Konflikten wie bisher gefüllt sein wird. Für sie ist es kein leerer Raum und sie können dort nichts erschaffen. Sie verstehen nicht, dass das Morgen ein weißes, leeres Blatt ist und dass sie nicht die Lasten von gestern ins Morgen hineintragen müssen. Dabei könnt ihr das, was euch heute ängstigt, gerade jetzt zu Boden fallen lassen und in ein Licht eintreten, das eure Schöpfung für morgen ist – der neue Mensch, der ihr sein werdet. Die Türen sind wieder verschlossen, das Licht ist gedämpft – die Vision ist zu Ende.

Jene von euch, welche das analysieren möchten, werden Geschichten innerhalb Geschichten finden. Alles bedeutet auch noch etwas anderes. Doch lasst mich euch etwas sagen, was ihr vielleicht bereits verstanden habt: Der multidimensionale Mensch, der ihr seid, hat in seiner DNA diese Bibliothek. Sie ist schon heute in euch und sie gehört euch. Ihr braucht keine Vision, um sie betreten zu können. Das ist das Versprechen des Shifts. Diejenigen, welche euch besamt haben, konnten schlussendlich selber in diese Bibliothek hineingehen, um zu sehen, wer sie gewesen waren, was sie tun könnten, wie alles funktioniert – die Physik des Bewusstseins, das Wohlwollen des Glaubens, die Schönheit des Mitgefühls – während sie eine Gesellschaft entwickelten, die am Ende keine Kriege mehr führte und die den Gott im Inneren wie im Äußeren sah, bis er schlussendlich verschmolz. Dies ist auch auf diesem Planeten mit dieser Zivilisation möglich und zwar aufgrund des Shifts, der vor ein paar Jahren stattgefunden hat. Ihr befindet euch noch im Kindesalter von etwas enorm Großem, das sich über Lebenszeiten hinweg entwickeln wird.

Das ist, was auf diesem Planeten geschehen ist – und diese Bibliothek in euch existiert. Einige von euch können, wenn sie wollen, jede Türe öffnen und ihr braucht dazu keinen Führer. Ihr Lieben, der Führer war notwendig in der alten Energie, doch die Schlüssel gehören euch. Wenn ihr wirklich wissen wollt, was bei diesem Shift 2012 geschehen ist, bei dem ihr die sogenannte »11. Zivilisation auf diesem Planeten« betreten habt: Die ganze Aufstellung der Knoten und Nullen, die Ausrichtung des Magnetgitters – all dies gab euch die Schlüssel zu dieser Bibliothek. Sie ist hier, in eurem Inneren, sie ist herrlich und ihr könnt sie in all ihren verschiedenen Teilen und Bereichen entdecken. Welchen Raum werdet ihr zuerst betreten? Ihr seid alle sehr verschieden und habt als einzigartige Menschen eure Themen. Und jeder von euch wird aufgrund dieses kleinen Channelings entscheiden, was er braucht und welchen Bibliotheks-Raum er zuerst betreten möchte. Und ich sage euch, ihr habt einen Schlüsselbund für alle Türen – außer einer: Es gibt keinen Tod. Der menschliche Körper verfällt und löst sich auf, so wie alles andere auch. Doch die Essenz von euch bleibt und ist ewig. Ihr habt diese Bibliothek jedes Mal, wenn ihr hierherkommt – sie reist mit euch mit. Das Wissen von allem ist im Inneren.

Denkt über diese Worte nach. Denkt über die Vision nach. Die Bibliothek des Selbst ist jetzt in euch – und nicht anderswo. Und ihr habt die Schlüssel! Ich bin Kryon, in Liebe zur Menschheit ...

Und so ist es.

1 conradorg.ch – Original von kryon.com

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