Kryon-Texte Download PDF
Suchen

 

Wie groß ist Gott?

Kryon durch Lee Carroll
Salzburg, Österreich, 2004-10-23

Übersetzung: Petra Ostergaard1)

Seid gegrüßt, ihr Lieben, ich bin Kryon vom Magnetischen Dienst. Dieses Heiligtum [Sanctuary] hat sich an diesem Tag in der Tat erhitzt. [Die Rede ist von der Menschenmenge mit über 1.400 Anwesenden.] Spirit spricht auf vielfache Art und Weise und die Menschen auf diesen Stühlen haben gehört, wer ich bin. Doch haben sie auch wirklich gehört, wer sie sind? Haben sie den Ausdruck gehört, dass sie tatsächlich Engel sind?

Denn seht, es spielt keine Rolle, wer für euch channelt – die Wahrheit bleibt die Wahrheit. Und ihr werdet sie in vielerlei Arten und von vielen Wesenheiten hören. Manche von ihnen werden euch amüsieren und manche von ihnen werden euer Herz berühren. Manche werden beides tun! Aber sie alle werden euch von dem Menschen erzählen, der über eine engelgleiche, himmlische Kraft und Macht verfügt und der gekommen ist, um die Erde zu verändern.

Spirit möchte euch die verschiedenen Arten von Energien geben, die die Wahrheit repräsentieren. Und daher bat ich meinen Partner an diesem Abend, sicherzustellen, dass diese Botschaft niedergeschrieben wird. Wenngleich es sich ganz normal anhören mag, so ist es doch nicht üblich, sobald die Botschaft in eine andere Sprache gedolmetscht wird. Es gibt bereits eine Sprachbarriere, die von den zwei Seiten des Schleiers gegeben ist. Wenn es dann noch einmal gedolmetscht wird, könnte die Bedeutung potenziell wie »verdünnt« werden. Doch heute Abend nicht – heute Abend nicht.

Der Grund dafür? Weil die Energie hier reif dafür ist, verstanden zu werden. Die Botschaft, die durchgegeben wird, wird von vielen verstanden werden. Dies ist ein großartiger Ort, der von den Ohren vieler Engel erfüllt ist – Menschenengel. Es wurde eine Energie erschaffen, die es für alle vereinfacht.

Die Tatsache, dass diese Botschaft niedergeschrieben wird, bedeutet, dass es in der Zukunft viele Leser dafür geben wird. Und so werde ich etwas tun, was ich zwar schon unzählige Male getan habe, aber hier (in Österreich) noch nicht. Es ist eine Herausforderung, die euch mitgegeben wird: Wie sehr könnt ihr im Jetzt sein? Hört euch diese Worte an. Sie werden im Jetzt zu euch gesprochen. Die Aufzeichnung wird später niedergeschrieben und die Worte werden erschaffen. Ein Leser wird dann die Worte lesen, die ihr in diesem Moment hört.

Nun, es wird Monate dauern, bis dies geschehen kann.

In der interdimensionalen Zeit befinden sich die Leser jedoch hier im Jetzt. Ich werde es beweisen: Leser, bist du bei mir? [Lächeln] Ich kann »sehen«, dass deine Augen auf die Seite gerichtet sind! Leser, für dich hat dieser Live-Vortrag in deiner Vergangenheit stattgefunden.

Doch wir sehen euch beide, den Leser ebenso wie den Zuhörer, jetzt gemeinsam. Das macht diese Energie hier so groß und so vollkommen.

Und so liegt hier für euch in der Zuhörerschaft die Herausforderung: Erspürt und fühlt gemeinsam mit der Leserschaft diesen Ort. Nehmt die Energie dieses Platzes, die Geschichte dieser Stadt und umhüllt damit den Leser, der nicht hier ist. Gebt dem Leser eine Energie, die er ohne eure Hilfe jetzt nicht haben würde. Wie wäre es, damit Raum und Zeit zu erfassen?

Vielleicht werden die Zuhörer später auch die Leser sein? Wenn eure Augen auf diese Seite gerichtet sind, wie wird es sich dann für euch anfühlen, gleichzeitig an zwei Orten anwesend zu sein? [Lächeln] Denkt ihr, das sei verwirrend? Wartet, bis die Botschaft für heute Abend kommt, denn ich werde euch einige Dinge übermitteln, die wir als »Jenseits des Schleiers« bezeichnen. Es ist eine interdimensionale Botschaft und wie so viele Dinge, die wir euch zu erklären versuchten, mag auch diese komplex sein.

Und so werde ich eine Reihe von Metaphern anwenden, um uns dabei zu unterstützen. Ich werde über den Schleier sprechen und ich werde diese Information in eine Metapher kleiden, denn die einzige Möglichkeit, wie ihr diese Art von interdimensionalen Dingen verstehen könnt, besteht darin, sie auf eine 4D-Ebene zu bringen und in einer weiteren Metapher zusammenzufassen. Dann wollen wir das Unmögliche tun: Wir werden versuchen, euch ein Gefühl davon zu vermitteln, wie groß Gott ist. Währenddessen werden wir den Schleier und einige der Arten und Weisen, wie er auf euch wirkt, beseitigen.

Begleitet mich für einen Moment in eine Visualisierung.

Leser, gerade wird eine wunderschöne Musik gespielt. [Die Rede ist vom musikalischen Spiel von Robert Coxon, der im Hintergrund des Channelings entsprechend seiner Eingebung musiziert.] Ich möchte, dass ihr auch das deutlich »hört«, während wir beschreiben, wie groß Gott ist. [Pause]

Ich möchte, dass ihr euch für einen Moment den atlantischen Ozean vorstellt. Er ist riesiggroß, er umfasst so vieles und doch hat er zugleich auch etwas Einzigartiges, etwas was einheitlich ist. Der gesamte Ozean wird als Gesamtobjekt vom Mond angezogen. Anscheinend wie eine einzige Wesenheit, wölbt er sich sanft und bewirkt, dass die Gezeiten und das Wasser – entlang Tausender von einander entfernt liegender Strandkilometer – angeschwemmt und weggezogen werden. Wenn ihr die Gezeiten und Strömungen betrachtet, fragt ihr euch vielleicht, wie es ein System geben kann, bei dem der Ozean so zu reagieren scheint, als wäre er ein einziges Bewusstsein. Er koordiniert sich anscheinend selbst auf vielfache Weise und doch besteht er aus Billionen von Teilen namens Wassermoleküle.

Nun, hier kommt die Metapher: Der Ozean besteht aus Wasser, das euch als das Wassermolekül H2O bekannt ist. Ich möchte, dass ihr euch einmal ausmalt, wie viele dieser Moleküle sich im Ozean befinden! Und ich möchte euch einen Moment Zeit geben, um sie zu zählen. [Pause und Lächeln]

Das könnt ihr nicht, nicht wahr? Es ist eine solch unglaublich große Anzahl, dass sie nur auf mathematischer Weise zu begreifen ist. Sie liegt außerhalb eurer Vorstellungskraft und so bedarf sie der mathematischen Schreibart, welche wiederum nur von den Mathematikern wirklich er- und begriffen werden kann. Es ist eine solch unvorstellbar große Zahl, dass sie über das sichtbare Fassungsvermögen des Menschen hinausgeht.

Nun, stellt euch (in dieser Metapher) des weiteren vor, dass jedes einzelne dieser Moleküle ein Engel ist. Darüber hinaus visualisiert (nur um es noch etwas komplexer zu machen), dass sich diese Billionen und Aberbillionen von Molekülen von irgendwo her kennen! Sie kennen alle einander auf einer Quantenebene – das ist ein System, bei dem das, was dem einen widerfährt, zugleich – simultan – auch allen anderen widerfährt. Irgendwie sind sie alle miteinander verbunden. Das eine kennt das andere, ganz gleich, wie viele Tausende von Kilometern sie im Ozean voneinander getrennt sind.

Kannst du dir solch eine Verbindung vorstellen?

Stell dir den Ozean in dieser Metapher für einen Moment als eine Entsprechung für das vor, was du für Gott halten kannst. Gott ist nichts Einzelnes im Sinne von einer singulären Sache, sondern Gott ist eine Verbindung von Billionen von Teilen von engelgleichem, himmlischem Bewusstsein (der Ozean). Überleg einmal und denke, wie groß das im Verhältnis zu einem Molekül ist! ... Und jetzt nimm ein kleines Glas Wasser, fülle es bis an seinen Rand mit ein wenig von diesem riesigen Ozean und lasse es dann ganz sanft auf der Oberfläche des Meeres herumschaukeln. In dieser Metapher stellt das Glas Wasser den Planeten Erde dar.

Jetzt möchte ich, dass du auf etwas aufmerksam wirst: Das Glas ist voll vom Wasser aus dem Ozean. Beginnst du zu verstehen? Ganz gleich, unabhängig davon was auch immer der Ozean für dich bedeuten mag, dasselbe befindet sich auch in dem Wasserglas. In der Tat ist es so, dass, wenn du dich im Glas befinden und ein H2O-Molekül sein würdest, du aufgrund des Glases nicht klar sehen könntest. Tatsächlich wüsstest du nicht einmal, dass der Ozean existiert. Doch würdest du genauso wie der gesamte Ozean gezogen und geschoben und herumbewegt werden, als wärest du ein Teil von ihm.

Ohne Kenntnis vom riesigen Ozean würdest du nicht wirklich wissen, wer du bist. Dir wäre nicht einmal bewusst, dass du ein H2O-Molekül bist. Wenn du dich spirituell gesehen umschauen würdest, würdest du vielleicht sagen: »Nun, es sieht so aus, als wenn das Glas die Grenze ist. Wir sind im Glas, das Glas umgibt uns und darüber hinaus können wir nichts weiter sehen. Wir können nicht darüber hinausschauen! Außerdem gibt es keinen Beweis dafür, dass jenseits des Glases überhaupt irgend etwas existiert. Daher werden wir unsere Aufmerksamkeit und unseren Fokus nach innen richten und nur uns selbst überprüfen.«

Das ist die Erde.

Wenn das Glas jedoch das Wasser des Ozeans enthält, bedeutet das, dass das Glas in Wirklichkeit (entsprechend der Metapher) Engel beinhaltet! Aber in diesem Fall sind es Engel, die anscheinend nicht wissen, dass sie Engel sind. Anscheinend herrscht hier eine vollkommene Isolation und sie sind von allem getrennt, außer von dem, was in dem Glas Wasser vor sich geht. Das Wasser im Glas kann nicht einmal sehen, wie groß der Ozean ist – sofern es überhaupt daran glaubt, dass er existiert. Oh, es kann sein, dass sie die Sterne ansehen und das Universum zu schätzen wissen, aber sie können nicht durch das Glas sehen um zu erkennen, wie groß Gott wirklich ist.

Aber es geht hier etwas Interessantes vor sich. Es gibt ein hohes Maß von Intuition. Im Zentrum jedes Moleküls weiß jedes irgendwie, das es etwas gibt, das größer ist als es selbst. Es ist intuitiv und überall im Glas spürbar. Hier ist eine Tatsache eurer menschlichen Wesensart: 85 Prozent der Menschheit glaubt an ein Leben nach dem Tod. Hunderte von Religionen, die unabhängig voneinander in vielen Zeiten und Orten der Geschichte entstanden sind, haben eines gemeinsam: Sie glauben, dass ihr, wenn ihr die Erde verlasst, an einen anderen Ort übergeht!

Nun, 85 Prozent wäre ein ganz und gar erstaunlicher Prozentsatz, wenn ihr eine politische Umfrage durchführen würdet! Es ist mehr als nur eine Mehrheit – es ist ein Mandat des Bewusstseins. Und so weiß der Mensch auf der Zellebene, dass jenseits des Glases etwas existiert. Obwohl es keine Wesenheit gibt, die dies beweisen kann, setzt sich die Überzeugung im Laufe der Jahrhunderte bis in die Zukunft hinein fort, und Männer und Frauen sterben weiterhin für ihren Kampf um die Verteidigung ihrer Überzeugung, dass sich jenseits des Glases (über das Glas hinaus) ihr eigener Gott befindet.

Neuerdings wurde entdeckt, dass sehr alte Stämme von Neuguinea etwas Interessantes zum Vorschein bringen: Ihre Entwicklung blieb seit Hunderten von Jahren ihnen selbst überlassen und der Westen entdeckte diese Stämme erst kürzlich. Und doch scheint es so zu sein, dass diese Stämme, die keinem Einfluss von außen unterliegen, an ein Leben nach dem Tod glauben! Nun, seht – das ist die Intuition des Menschen. Viele würden behaupten, dass es sich hierbei nur um ein Wunschdenken handelt – etwas, was sich entwickelte, um mehr aus dem Leben zu machen, als es eigentlich ist und dass es sich hierbei um ein Behelfsmittel handelt, um den Umgang mit dem Tod zu erleichtern. Aber oft ist das ein psychologisches Statement, welches dem offensichtlich spirituellen Naturell, das alle Menschen aufweisen, eindeutig aus dem Weg geht. Die Psychologen würden stattdessen vielmehr erklären, dass der Zustand des Menschen dem inneren Seinszustand seiner menschlichen Erfahrung entstammt, ohne interdimensionale Kräfte oder Energien anzuerkennen, die vielleicht auf einen unsichtbaren Gott hindeuten könnten. Aber ihr seht, dass dieser Glaube an ein Leben nach dem Tod tatsächlich eine intuitive Information auf der Zellebene ist.

85 Prozent der Menschen auf Erden können nicht alle dieselben Gedanken haben und daraus einen Zufall oder ein Wunschdenken machen. Auf einer gewissen Ebene wisst ihr nicht nur von dem Ozean auf der anderen Seite des Glases, sondern auch von der dort existierenden Familie – Billionen und Aberbillionen von ihnen. Oh, wenn ihr nur noch mehr wissen könntet. Von dieser spirituellen Suche werden die Kulturen oftmals vorangebracht und häufig sogar Kriege entfacht, bei denen eine Seite glaubt, dass ihr Gott besser sei als der der anderen. Und so töten sie einander, um den Planeten vom »falschen Denken« zu säubern. Merkwürdig, wie das Unsichtbare tatsächlich Regierungen erstellt, Länder prägt und Kriege hervorruft, nicht wahr? Das ist doch eine Menge an Energieaufwand und Bemühungen, welches hier auf pures »Wunschdenken« verwendet wird.

Wir stoppen an dieser Stelle, wir unterbrechen und halten hier inne und erklären, warum wir so oft Metaphern anzuwenden haben – und wir haben euch diese Informationen auf diese Weise zu übermitteln, damit wir zum nächsten Schritt des Unterrichts übergehen können. Und so werde ich einen Moment lang anhalten und dir diese Frage stellen: Erkennst und siehst du, wie außerordentlich erstaunlich dieses System ist?

Wie groß ist Gott?

Groß genug, um multiple Universen erschaffen zu können – Billionen und Aberbillionen von engelartigen, himmlischen Wesenheiten, die viel weiter reichen, als du dir vorstellen kannst – Dimensionsebenen, die du dir nicht vorstellen kannst. Größer als groß! Und doch klein genug, um dich zu lieben und in deinem Herzen leben zu können.

Gottesvorstellung

Was ist demzufolge die Vorstellung von Gott? Wenn wir von der Außenseite des Glases schauen, dann ist das tatsächlich recht amüsant für uns (Kryon). Lasst mich euch sagen, was geschieht: Die Moleküle im Glas (Menschen-Engel) beginnen sich umzusehen und sich über alles zu wundern und zu allem Fragen zu stellen. Wie besprochen, glauben sie an ein Leben nach dem Tod. Daher müssen sie auch das Gefühl, den Eindruck haben, dass es irgendwo einen Gott zu geben hat. Dann beschließen sie aus den Tiefen ihrer Weisheit heraus, dass Gott ein riesiggroßes Molekül zu sein hat! Warum? Weil das die einzige Sache ist, die sie sehen können. Sie haben nur ein einziges Vorbild – sich selbst. Dann sagen sie, dass dafür ein Beweis existiert, weil die Heilige Schrift es so besagt. In nur einem einzigen Beispiel gibt es eine heilige Schrift, die besagt, dass ihr »nach dem Ebenbild Gottes« erschaffen wurdet. Nun, wenn ihr ein Molekül seid, dann hat Gott demzufolge auch ein riesiggroßes Molekül zu sein, denn wenn ihr der Heiligen Schrift Glauben schenkt, dann seht ihr genauso aus wie Gott.

Geliebtes Wesen, wie kann ich es dir sagen? Dies ist die Prämisse von dem, was wir von Anfang an gelehrt haben und was für euch so schwer zu begreifen ist. Ihr habt es umgepolt! Eure Logik ist verdreht, sie verläuft anders rum. Ihr versteht es nicht, weil ihr den Rand von dem Glas nicht berühren könnt. »Nach seinem Ebenbild erschaffen« heißt, dass jedes einzelne Molekül im Glas ein Teil des Ozeans ist! Und seht, bei euch ist das umgekehrt. Gottes »Ebenbild« (zu sein) ist das Meistern (die Meisterschaft) des Universums. Es ist das Göttliche des Engelreiches und es ist in der Tat dein Ebenbild.

Das »Ebenbild« ist in dir – das Ebenbild ist in euch.

Es ist interessant, dass die Menschen sich das Höchste nur in ihrer eigenen Realität vorstellen können. Und so haben diejenigen, die sich im Glas befinden, vor Tausenden von Jahren beschlossen, dass Gott ein Molekül ist. Bildnisse Gottes (Vorstellungen von Gott) entsprechen der Menschenart, genauso wie die Engelvorstellungen. Jedes Mal wenn ein Engel auf Erden erscheint, haben diejenigen, die diese Geschichte des Ereignisses erschaffen, ihnen Haut und Flügel zu verleihen und so zu tun, als seien sie von singulärer Gestalt und sie verleihen ihnen auch nur einen einzelnen Namen. Das ist sehr komisch, es ist sehr lustig! Denn die Engel sind interdimensional, ohne Flügel oder menschliche Gestalt und sie haben immer ein »Gruppen«-Attribut, weil sie das Bewusstsein eines ganzen Ozeans repräsentieren. Doch um ihren Besuch für den Menschen begreifbar zu machen, werden sie auf eine menschliche Gestalt und Ebene gebracht.

Siehst du, wie begrenzend das ist? Stell dir vor – wenn dieses Glas nur Ameisenbären enthalten würde, würden sie sich zu der Aussage entschlossen haben, dass Gott ein großer Ameisenbär zu sein hat! Anschließend würden sie sagen: »Wenn ich in den Himmel komme, wird es dort viele Ameisen geben!« Das ist amüsant, nicht wahr? Aber es unterscheidet sich nicht viel von dem, was die meisten Menschen machen. Euch wurde gesagt, dass bei eurem Übergang in den Himmel goldene Straßen – Villen für jeden einzelnen von euch – existieren würden. Manche Kulturen glauben, dass ihnen 72 Jungfrauen begegnen werden (für diesen Glauben eignen sich natürlich nur die Männer). Seht ihr, was ich damit sagen möchte? Ihr könnt nur basierend auf eurer eigenen spirituellen Denkweise und eurer eigenen Realität bis an die Grenze der Glaswand gehen. Eure Vorstellung von dem, was Gott und der Himmel zu sein hat, liegt in und innerhalb eurer eigenen menschlichen Erfahrung.

Die Wahrheit? Es gibt keine Straßen oder Villen (oder menschliche Jungfrauen), wenn du dich auf die andere Seite des Glases begibst. Das, was sich dort befindet, ist eine prachtvolle Realität, an die du dich ganz direkt und unmittelbar erinnern wirst. Es existiert eine Expansion und du wirst zu dem Teil von Gott, der du immer gewesen bist, all-wissend. Du gehst nach Hause! In dieser Metapher ist die Glaswand der Schleier. Du kannst nicht hindurchschauen und du siehst den Ozean (Gott) tatsächlich niemals. Daher ist alles, was du dir vorstellen kannst, nicht sehr viel größer als das Glas und das entscheidest du zu verehren.

Ihr verehrt das, was ihr nicht sehen könnt und ihr verehrt es aus dem Verständnis, dass diese Kraft, die sich hinter der anderen Seite des Glases befindet, weiser und größer zu sein hat, als ihr. Was ihr nicht versteht, ist, dass dies von der eigentlichen Prüfung, dem Versuch, dem Test, in dem ihr euch befindet, erschaffen wird.

Können Engel, abgekapselt in einem Glas, letztendlich die Wahrheit darüber, wer sie sind, entdecken? Werden sie jemals anerkennen, dass sie Teil des Ozeans sind? Oder werden sie schließlich einander umbringen, in dem Versuch, die goldenen Straßen oder die 72 Jungfrauen zu erreichen? Darum geht es bei der Kryon-Arbeit. Wir sind hier, weil hier ein Erwachen stattfindet – ein großer Wandel – und die Menschheit beginnt, durch das Glas hindurchzuschauen. Lasst mich ein Statement geben: Es gibt nichts zu verehren, es gibt alles zu entdecken. Es ist an der Zeit, interdimensional zu denken.

Doch lasst uns einen Moment stoppen. Betrachtet das System und alles, was es repräsentiert. Gott ist riesengroß, allumfassend – enorm. Der Ozean erstreckt sich seit Billionen von Lichtjahren über Quanten-Universen und -Multiversen und doch kennen die Engel alle einander. Wie kann das sein? Es ist das Grundthema des interdimensionalen Daseins – dass alles verbunden und dennoch scheinbar getrennt und durch Entfernung auseinandergeschoben ist. Ausgebreitet im Universum gibt es etwas Allumfassendes, das so riesengroß ist, dass du es dir nicht vorstellen kannst, doch weil die Engel in der Echtzeit alle miteinander verbunden sind, kennt jeder einzelne von ihnen deinen Namen! Verstehst du?

Wie groß ist Gott?

Groß genug, um das Universum erschaffen zu können – doch zugleich klein genug, um deinen Namen zu kennen. Klein genug, um heute hier zu sein, klein genug, um an deiner Seite zu sein, wenn du diese Worte liest.

Kommunikation durch den Schleier

Welche Auswirkung hat dies auf das Gebet und die Meditation? Lasst mich noch einmal darüber sprechen. Es gibt etwas Zauberhaft-Magisches, was ihr über diesen metaphorischen Ozean wissen solltet. Viele von euch verbringen ihr Leben damit, um durch das Glas hindurchzuschauen. Ihr seid spirituell und das ist eure Suche. Vielleicht werden euch die von uns gebrachten Energien dabei helfen. Wir hoffen das, denn darin besteht die Absicht unseres Daseins und unseres gesamten Unterrichts. Hier ist etwas, an das ihr möglicherweise nicht gedacht habt: Die Engel in dem interdimensionalen Ozean werden durch das Glas nicht aufgehalten. Sie sind frei zu kommen und zu gehen, wo immer sie hin möchten! Du bist also der Einzige, der sich dafür entschieden hat, in der Dualität begrenzt zu sein.

Der Ozean passiert ununterbrochen das Glas und das bedeutet, dass die Engel in diesem riesigen Ozean jetzt bei euch sind. Das heißt, dass sie an deiner Seite waren, als sich die Probleme entwickelten, die dich vielleicht zu diesem Publikum oder zu dieser Seite geführt haben. Wie wir bereits zuvor erwähnt haben, setzen sich die Menschen im Gebet nieder und präsentieren Gott eine Liste von dem, was nicht in Ordnung ist. Sie wollen sagen: »Nun lieber Gott, da haben wir dieses und dann noch dieses und dann noch jenes.« Sie verstehen nur selten, dass Gott die ganze Zeit über bei ihnen gewesen ist. So geben wir euch noch einmal die Aufforderung: Wenn du das nächste Mal betest, dann sage nichts! Sei still und wisse, dass du Gott bist! Höre auf Lösungen, denn sie werden dir in einer Sprache vorgesungen, die du gerade erst anfängst zu verstehen.

Stell dir vor, dein Höheres Selbst – welches sich im wahrsten Sinne des Wortes an der Oberfläche des metaphysischen Wasserglases befindet, mit einem Fuß im Ozean – an die Hand zu nehmen. Dies zu tun ist deine persönliche Verbindung und Gott weiß alles von dir. Du brauchst niemals etwas aufzulisten oder überhaupt nur irgendetwas zu sagen.Wenn du einen Bruder oder eine Schwester hättest, die biologisch mit dir verbunden sind, würdest du ihnen dann das erklären was tagsüber geschehen ist? – Nein, denn sie sind dabei gewesen, erinnerst du dich? Genauso ist es mit deinen göttlichen Kommunikationen.

Der gesamte Ozean weiß alles von diesem Glas und von dir. Der gesamte Ozean weiß, warum das Glas existiert, auch wenn dir das nicht bewusst ist. Ob du es glaubst oder nicht, der gesamte Ozean ist ein Teil des Wandels, den das Glas vollzieht. [Die Rede ist von den Schwingungsveränderungen der Erde.]

Jenseits des Schleiers

Nun gehen wir weiter und kommen zu der Unterrichtung, wie dieser Schleier mit euch arbeitet (was er bei euch bewirkt). Der Schleier ist das, was euch daran hindert, den metaphysischen Ozean von Göttlichkeit, der euch umgibt – doch unsichtbar und sogar umstritten und vielfach missverstanden –, zu erkennen. Lasst mich eine Frage beantworten, die schon oft gestellt wurde. Es geht um den Tod. »Kryon, ist es möglich, mit einer toten Person zu sprechen?« Die Antwort, die ich euch geben werde, erfordert auch einen Gefallen eurerseits. Bitte nehmt Kryon in dieser Antwort nicht aus dem Kontext heraus. Bezieht euch auf die gesamte Antwort, wenn ihr dies zitiert.

»Kryon, können wir mit toten Personen sprechen?« Die Antwort lautet: Nein, ganz und gar nicht. Niemals. Das ist unmöglich. Der Grund dafür? So etwas wie tote Personen gibt es nicht!

Könnt ihr das verstehen? Engel, hört zu: Wenn diejenigen in eurem Umfeld, die ihr geliebt und verloren habt, anscheinend sterben und die Erde verlassen, ist alles was sie tun das, dass sie zur anderen Seite des Glases hinübergehen. Stellt euch also stattdessen folgende Frage: »Kann ich mit jenen sprechen, die ich auf diesem Planeten geliebt und verloren habe?« Und die Antwort lautet: Ja!

Sobald sie interdimensional werden, ist das rätselhaft für euch. Ihr erwartet ein 4D-Gespräch mit einer Wesenheit zu führen, die hinübergegangen ist und selbst noch engelgleicher wurde als ihr Engel, die ihr hier sitzt. Sie weisen keine lineare Kommunikation mehr auf und sie sind auch nicht mehr singulär, so wie ihr. Die einzig wahre Kommunikation stellt euch also vor ein Rätsel, weil sie interdimensional ist und der Mangel an Linearität macht dies für euch zu einer schwer verständlichen Sache.

Nun gut, lasst uns genau jetzt einige Rätsel hereinbitten. Ich möchte, dass ihr den Menschen spürt, an den ihr denkt, weil er tatsächlich hier ist. Es ist ihnen voll und ganz gestattet durch das Glas zu kommen und zu gehen. Sie hören diese Musik (des Seminars) und sie hören diese Worte. Sie sitzen an eurer Seite und sie hätten es liebend gerne, wenn ihr euch durch das Glas zu ihnen hinüberstrecken könntet. Manche von euch können sie tatsächlich spüren! Ihr seid Teil eines Wandels, der sich auf diesem Planeten, auf dem sich das Bewusstsein erhöht, vollzieht, und dies erschafft ein neues interdimensionales Potenzial für jeden Menschen. Und so lade ich einige von euch ein, sie auch zu riechen! Erinnert ihr euch an ihren besonderen Duft? Sie können diesen Geruch als Beweis dafür, dass sie hier sind, für euch erschaffen.

Es geht weitaus mehr vor sich, als ihr denkt. Kryon ist immer noch hier und wird bis zu der Zeit, in der ihr eure Energie verändert, bei euch sein. Kryon ist Teil einer komplexen Familienabstammung, die wir miteinander gemeinsam haben. Wie Meister Kirael bereits vorhin sagte: »Ich habe dies nicht erfunden.« [Die Rede ist von Kahu Fred Sterlings Channeling.] Geht also los und spürt und fühlt sie jetzt, wenn ihr möchtet, denn sie sind hier! Und dann ehrt das System.

Denkt daran wie groß es ist! Was wäre, wenn ich recht habe (so mögt ihr sagen) und diese Botschaft könnte sich über eure Zweifel und Ängste hinwegsetzen? Was wäre, wenn all dies vollkommen richtig ist? Wenn ja, dann bedeutet es, dass manche von euch jetzt mit ihrer Trauer aufhören und stattdessen diese geliebten Menschen begrüßen werden, die für den Rest eures Lebens mit euch wandeln möchten. Es ist Teil eines Systems, das riesengroß ist und das euer Verständnisvermögen übersteigt. Gott ist größer als alles, was ihr euch vorstellen könnt – und doch klein genug, um in eurem Herzen leben zu können.

Was für ein System – Engel auf der anderen Seite des Schleiers, welche Menschenengel auf dem Planeten besuchen – und doch sind sich so viele von euch all dessen nicht bewusst. Wisst ihr, worum es bei all dem geht? Es geht um die Entdeckung der Geheimnisse der Meisterschaft. Wenn ihr diese Dinge beginnen könnt zu verstehen, wird dieses Wissen allmählich die Attribute der Meisterschaft auf euch persönlich aufheften, über die Realität hinausreichend, in die ihr geboren wurdet, und es überarbeitet die Blaupause eurer DNA (schreibt sie neu).

Das ist die Definition von Erleuchtung.

Diese Engel, die mit euch wandeln, verstärken und unterstützen die Aktivierung der DNA. Das bedeutet, dass hier niemand jemals alleine ist. Oh, lasst uns für einen Moment innehalten und darüber nachdenken. [Pause]

Wie groß ist Gott? Groß genug, um Universen zu erschaffen!

Und doch klein genug, um in eurem Herzen zu leben.

Der Schleier ist wie ein Papiertiger. Ihr denkt, dass ihr ihn erst dann durchdringen könnt, wenn ihr allmählich (durch eure Interdimensionalwerdung) zu ihm werdet. Dann wundert ihr euch, warum es so lange gedauert hat! All diese Angst vor ihm verschwindet, während ihr tatsächlich zu einem Teil von ihm werdet.

Ich habe gehört, wie manche sagten: »Kryon, ich habe dich schon oft gehört. Du scheinst immer an derselben Botschaft festzuhalten. Wann werden wir etwas wirklich Neues hören?« Ich will mit dir, Leser (und auch Zuhörer) einen Deal vereinbaren. Hier kommt die Abmachung: Wenn du diese Informationen, die ich euch seit 16 Jahren vermittelt habe, in vollem Maße umsetzt, werde ich die Botschaft verändern. Und vielleicht ist die Zeit dafür gekommen. Warum verlässt du diesen Ort nicht in einem Zustand, der sich im Vergleich zu deiner Ankunft hier verändert hat?

Die Geschichte der Erde ist vom Wandel ergriffen und ihr seid nicht zufällig hier. Ihr habt euch aufgrund des Wandels für eure Anwesenheit hier auf der Erde entschieden. Manche von euch ringen die Hände und sagen: »Ich hasse es, hier zu sein. Es ist schwierig und hart.« [Pause]

Hier kommt wieder diese alte Botschaft: Warum macht ihr nicht einfach das Licht an, damit ihr sehen könnt, wohin ihr lauft? Verändert eure DNA! Seid ihr heute Abend krank? Warum geht ihr dann nicht ohne dies von hier fort? »Nun«, mögt ihr sagen, »dazu sind nur die Meister des Planeten fähig.« Ja, ihr habt es verstanden! Das stimmt wirklich! Und warum beansprucht ihr dann nicht die Meisterschaft, die euch gehört?

Ihr seid aus einem bestimmten Grund hier. Ihr könnt ein Licht leuchten lassen, das nur wenige Menschen jemals leuchten lassen konnten. Ihr befindet euch inmitten eines Krieges zwischen dem Licht und der Dunkelheit und ihr fühlt das, nicht wahr? Warum macht ihr also nicht das Licht an und denkt währenddessen für einen Augenblick lang nach: Dieser metaphorische Ozean ist so groß! Universen wurden durch diesen Ozean erschaffen. Mehr Engel, als ihr euch jemals vorstellen konntet, sind Teil dieses Ozeans – mehr Engel als die Anzahl von Sternen in sämtlichen Galaxien der Universen.

Gott ist groß genug, um all dies erschaffen zu haben.

Und doch klein genug, um in deinem Herzen zu leben.

Und das ist meine Botschaft. Wenn ich euch das nächste Mal sehe, könnte dies wieder meine Botschaft sein und das liegt daran, dass ihr so sehr von Gott geliebt werdet. Versteht ihr? So viele von euch versuchen aus dem Glas herauszukommen. Ihr möchtet die Seiten des Glases erreichen und zu einem Teil des Ozeans werden. Ich habe hier noch ein weiteres Ziel für euch. Warum lasst ihr stattdessen nicht einfach den Ozean herein? Wenn ihr uns einlasst, wird der Frieden auf Erden Wirklichkeit sein! Die Engel in euer Leben eintreten zu lassen, ist keine Metapher, sondern eine Realität. Indem ihr es der Göttlichkeit in eurem Leben erlaubt sich zu verwirklichen, aktiviert ihr die göttliche DNA in euch und werdet zu einem Teil des Schleiers. Dadurch verändert sich das energetische Gleichgewicht auf dem Planeten.

Dies war also für heute Abend die Botschaft. Aber einstweilen möchte ich, dass ihr diesen Ort anders verlassen werdet, als ihr hierher gekommen seid. Hier kommt ein Thema, welches wir euch schon viele Male vermittelt haben: Du bist ein Leuchtturm für die Erde, erbaut, um den Stürmen zu trotzen. Denn siehe, aus diesem Grund bist du während des Sturms gekommen. [Dies ist eine Metapher, rechtzeitig zur Zeit des Wandels auf die Erde gekommen zu sein.] Ihr findet Leuchttürme heutzutage niemals an sicheren Orten vor, nicht wahr? Und dies mag einen Hinweis darauf geben, warum ihr hier seid. Und somit – dann, wenn der Sturm wütet –, warum lächelt ihr dann nicht einfach und sagt: »Führt den Sturm nur herbei. Aus diesem Grund wurde ich erbaut. Ich bin hier auf den gefährlichen Felsen des Lebens und ich werde mein Licht entzünden und diejenigen, die kein Licht haben, in die Sicherheit führen. Ich werde das Licht an die dunkelsten Orte entsenden, die ich auf dem Planeten kenne, damit die Menschen wieder besser sehen können. Und wenn es rund um ihnen Schätze zu enthüllen gibt, werde ich das Licht zur Verfügung stellen, damit sie die Schätze, die sich verbergen, besser sehen können. Und die Schätze, die sich verbergen, könnten folgende sein: Frieden, wo es unmöglich ist, Frieden zu haben. Liebe an Orten, die bisher nur von Hass geprägt waren. Die Heilung derer, die an einer unheilbaren Krankheit leiden, und ein Konsens unter gewöhnlichen Männern und Frauen auf dem Planeten, dessen Zivilisation es sich verdient hat, ein friedliches Dasein zu führen.«

Dies sind die Juwelen, die sich in der Dunkelheit verbergen. Aus diesem Grund sind so viele von euch hier. Warum wolltet ihr zu einem Ort wie diesem hier [die Rede ist von dem Veranstaltungsort des Channelings] kommen? Wolltet ihr nur diese Kuriositätenshow [als was manche ein Channeling empfinden mögen] erleben? Vielleicht. Oder gab es da noch mehr? Die Informationen, die wir euch heute gegeben haben, sind akkurat und es gibt mehr als das, was dem Auge begegnet – und ihr seid darin involviert – sehr involviert, wenn ihr es sein möchtet. Beginne bei dir selbst. Akzeptiere das Licht in deiner eigenen Biologie.

Wir wollen es noch einmal sagen: Verlasse diesen Ort anders als du hierher gekommen bist! Erhebe dich von dem Platz an dem du sitzt und sei dabei verändert, im Vergleich zu dem Zeitpunkt, an dem du dich hierhergesetzt hast.

Manche von euch werden heute Nacht nicht sehr gut schlafen. Da gibt es zu viele Engel, die eine Party in eurem Zimmer feiern werden!

Und so ist es.

1 idiosyncratic.de – Original von kryon.com

Original-Text (Englisch)

DOWNLOAD ALLE 595 KRYON-TEXTE ALS PDF (ZIP,   76 MB)