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Kryon – Fragen und Antworten

   

2003, 4. Quartal

Lieber Kryon, ich habe den Eindruck, dass der Boden in Jerusalem seit jeher mit dem Blut von Tausenden von Menschen bedeckt ist, die dort sterben. In einem der Channellings wurde bestätigt, dass das neue Jerusalem tatsächlich das physische Jerusalem ist. Wenn dies der Fall ist, frage ich mich, warum in all den Jahrhunderten so viel Blut auf diesem Grund und Boden vergossen wurde? Warum scheint Jerusalem mit Blut zu bezahlen – manchmal sogar von Reisenden, die durchreisen und getötet werden? Das scheint eine sehr merkwürdige Sache zu sein – es ist, als ob dieses Land/dieser Boden menschliches Blut für seine Existenz verlangt. Aber warum?

KRYON: Deine Frage ist wirklich tiefgründig. Es ist doch völlig unwahrscheinlich, dass so etwas passiert, oder? Es ist kontraintuitiv zu der Art und Weise, wie die Dinge an einem göttlichen Ort funktionieren, nicht wahr? Das allein sollte schon ein »Zeichen« dafür sein, dass hier etwas anders ist. Der Grund dafür? Jerusalem ist das Zentrum der größten Religionen der Welt (einschließlich des Islam). Es ist das Zentrum der »Ein-Gott-Offenbarung«. Es ist auch der Ort, an dem die Unruhen beginnen würden, die die Zivilisation beenden und die Trübsal und das Ende der Erde herbeiführen würden.

Ein solcher Ort ist mit dem Blut aller gefüllt, sogar mit dem Blut dessen, was ihr den Christus genannt habt. Es ist alles Teil eines Portals, das so stark ist, dass es menschliche Leidenschaft erzeugt und daher zum Tod führt (die Wahl der Menschheit ist es, was sie mit ihrer Leidenschaft macht – freie Wahl). Gott hat das Blut nicht erschaffen. Das waren die Menschen.

Das »neue Jerusalem« wird in einem solchen Kontrast zum alten stehen, dass Historiker sagen werden: »Wie kann ein Ort mit einer so gewalttätigen Geschichte das Tor zum Frieden auf der Erde sein?« Das ist das Potenzial Jerusalems. Es existiert als »Portal für die Art und Weise, wie sich die Erde entwickeln wird«. Bislang gab es nur Tod und noch mehr Tod. Das Potenzial besteht darin, dass es zum Modell für »Frieden und mehr Frieden« werden kann. Kann dies wirklich geschehen? Ja. Es wird Zeit brauchen, aber die Energie, die dem Planeten von jetzt bis zum Jahr 2008 zugeführt wird, wird einen Unterschied machen. Beobachtet, wie sich die Akteure verändern. Beobachtet, was die Kinder tun werden.

Zum Original auf kryon.com (engl.)

   

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